Red Hat präsentiert JBoss Fuse 6.1 und JBoss A-MQ 6.1

Marketplace und Middleware für OpenShift

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Über den OpenShift Marketplace erhältlich sind unter anderem BlazeMeter, ClearDB, Iron.io, MongoLab, New Relic, Redis Labs, SendGrid und Shippable.
Über den OpenShift Marketplace erhältlich sind unter anderem BlazeMeter, ClearDB, Iron.io, MongoLab, New Relic, Redis Labs, SendGrid und Shippable. (Bild: Red Hat)

Red Hat hat einen Marketplace für die eigene PaaS OpenShift angekündigt. Dort finden Anwender Lösungen von Drittanbietern. JBoss Fuse 6.1 sowie JBoss A-MQ 6.1 sollen zudem die Enterprise Integration erweitern und vereinfachen.

Red Hat arbeitet an einer einheitlichen Plattform für die Entwicklung und Verwaltung von End-to-End-Applikationen, die Internet, Prozess-Orchestrierung und Integration umspannen. Bausteine dieser Vision sind jetzt aktualisierte Integrations- und Messaging-Lösungen sowie ein Online-Marktplatz für die eigene Platform as a Service (PaaS) OpenShift.

Auf dem OpenShift Marketplace sollen Partner für die Public Cloud entwickelte Lösungen anbieten, die optimal auf Red Hats Enterprise-PaaS abgestimmt sind. Zu diesen zählen aktuell BlazeMeter, ClearDB, Iron.io, MongoLab, New Relic, Redis Labs, SendGrid und Shippable. Interessierte Softwarehersteller erhalten per E-Mail weitere Informationen: openshift-partners@redhat.com

Kunden könnten ohne Integrationsaufwand auf die entsprechenden Werkzeuge zugreifen. Der OpenShift Marketplace soll in den nächsten Wochen in allen Regionen verfügbar sein, in denen auch OpenShift Online Public PaaS angeboten wird.

Auf OpenShift hat Red Hat zudem eine Entwickler-Vorschau des auf Apache Camel basierenden Open Source Enterprise Service Bus (ESB) JBoss Fuse 6.1 veröffentlicht. Den hat der Anbieter gemeinsam mit der auf Apache ActiveMQ fußenden Messaging-Plattform JBoss A-MQ 6.1 vorgestellt.

Folgende Leistungsmerkmale stellt der Anbieter heraus:

  • Volle Unterstützung von AMQP 1.0: Über den Standard AMQP (Advanced Message Queuing Protocol) können Messaging-Server und Clients unterschiedlicher Hersteller miteinander verbunden werden. Damit verschwinde eine der letzten Barrieren auf dem Weg zur universellen Konnektivität und ein integriertes Internet der Dinge wird möglich.
  • Umfassende Bibliothek an Konnektoren: Durch die Drag-and-Drop-Implementierung des De-facto-Standards EIP in Apache Camel biete JBoss Fuse nun über 150 Konnektoren "out of the box”. Dazu gehören Konnektoren für Unternehmenslösungen wie SAP, Software Services wie Salesforce.com und Soziale Medien wie Twitter und Facebook.
  • Verwaltung von Integrations-Prozessen: Mit der aktualisierten Management-Konsole lassen sich nicht nur Message Broker provisionieren und verwalten, sondern auch individuelle Integrations-Prozesse kontrollieren und steuern. Dazu können die Anwender Integrations-Services starten, stoppen, messen und nachverfolgen. Die Konsole vereinheitlicht die Verwaltung sowohl über JBoss Fuse und JBoss A-MQ als auch über On-Premise- und Cloud-Implementierungen hinweg.
  • Verbesserte Hochverfügbarkeit: Ein verbesserter Message Store für Broker, der momentan als Entwickler-Vorschau bereitsteht, bietet Shared-Nothing-Hochverfügbarkeit und mache damit Shared Storage überflüssig.

JBoss Fuse 6.1 und JBoss A-MQ 6.1 sind auch als Download zu haben.

Mike Piech, General Manager Middleware bei Red Hat, erklärt: "Die IT-Assets der Unternehmen sind mittlerweile quer über On-Premise-, hybride und Cloud-basierte Umgebungen verteilt. Das kann die Integration zu einer undankbaren Aufgabe machen. Unser erklärtes Ziel ist, die Integration zu vereinfachen, indem wir konsistente, zuverlässige und hochkompatible Verbindungen zu allen Facetten des Unternehmens bieten. Damit lässt sich der Wert vorhandener Assets erschließen und Innovationen können schneller umgesetzt werden."

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