Cloud-Speicher aus Deutschland nutzen MagentaCLOUD – Die Cloud der Deutschen Telekom produktiv nutzen

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

Mit der Telekom MagentaCLOUD steht ein Online-Speicher zur Verfügung, der in deutschen bzw. europäischen Rechenzentren bereitgestellt wird. Dadurch wird der Speicher auch für Homeoffice-Anwender interessant, die Daten mit anderen Benutzern teilen wollen.

Firmen zum Thema

Bis zu 5.000 GB Speicherplatz bietet die MagentaCLOUD der Deutschen Telekom – DSGVO-konform in deutschen oder europäischen Rechenzentren.
Bis zu 5.000 GB Speicherplatz bietet die MagentaCLOUD der Deutschen Telekom – DSGVO-konform in deutschen oder europäischen Rechenzentren.
(Bild: © Deutsche Telekom AG)

Anwender, die Daten in der Cloud speichern wollen, können auf eine Vielzahl von Anbietern setzen. Mit der MagentaCLOUD können schnell und einfach Daten in deutschen bzw. europäischen Rechenzentren gespeichert werden. Dazu kommt, dass die Sicherheitsfunktionen der MagentaCLOUD TÜV-zertifiziert sind. Für den Zugriff ist kein Mobilfunk- oder Festnetz-Vertrag mit der Telekom notwendig. Allerdings erhalten Telekomkunden 15 GB Speicherplatz kostenlos. Wer kein Kunde der Telekom ist kann 3 GB kostenlos nutzen.

Das macht den Einsatz nicht nur für Privatkunden interessant, sondern auch für Homeoffice-Anwender, die DSGVO-konform Dokumente mit anderen Benutzern teilen wollen, die keinen Zugriff auf einen gemeinsamen Speicher im Unternehmen haben. Auch zum Versenden von großen Dateianhängen ist MagentaCLOUD sinnvoll, da hier die Daten in die Cloud geladen und anschließend rechtssicher freigegeben werden können. Wer häufiger auf MagentaCLOUD setzt, installiert sich entweder den Client oder bindet den Speicher über WebDAV als Netzlaufwerk in Windows, Linux oder macOS an.

Die MagentaCLOUD ist für den privaten Bereich genauso einsetzbar, wie für geschäftliche Zwecke. Neben Anwendungen für Windows und macOS, stehen auch Apps für iOS und Android zur Verfügung. Wer mit Linux auf seinen Cloud-Speicher zugreifen will, muss entweder die Weboberfläche verwenden, oder den Cloud-Speicher als WebDAV-Laufwerk anbinden.

Mit der MagentaCLOUD ist es möglich Daten in der Cloud zu speichern, mit PCs zu synchronisieren und mobil über Apps zu nutzen. Auch das Teilen von Dokumenten ist problemlos möglich. Die Telekom bietet vier Tarife an:

  • 100 GB für etwa 2 Euro/Monat
  • 500 GB für etwa 5 Euro/Monat
  • GB für etwa 10 Euro/Monat
  • 5.000 GB für etwa 40 Euro/Monat

MagentaCLOUD in der Praxis

Weboberfläche aufrufen
Für die Verwendung ist zunächst ein Konto bei der Telekom notwendig, dass bei der Einrichtung der MagentaCLOUD angelegt werden kann. Natürlich können bereits bestehende Konten weiterverwendet werden. Nach der Anmeldung steht die Weboberfläche zur Verfügung. Auch ohne Client auf dem Desktop, können Dokumente mit der Weboberfläche hochgeladen, heruntergeladen und geteilt werden. Die Apps für Windows und macOS können auf der Webseite von MagentaCLOUD heruntergeladen werden. Die Weboberfläche wird über die URL www.magentacloud.de aufgerufen.

Dokumente für andere Anwender freigeben
Dokumente können über das Kontextmenü, das in der Weboberfläche der MagentaCLOUD nahezu überall funktioniert, auch für andere Anwender freigegeben werden. Über den Menüpunkt „Freigeben“ wird zunächst ein Kennwort für den Zugriff auf eine Datei festgelegt. Mit „Freigeben“ wird das Dokument anschließend freigegeben. Es ist allerdings nicht möglich gemeinsam mit anderen Anwendern online an einem Dokument zu arbeiten. Jeder Benutzer, der die Datei öffnet und herunterlädt hat seine eigene Kopie.
Im Fenster wird nach der Freigabe der Link für den externen Zugriff auf die Datei angezeigt. Ein Link hat meistens die Syntax https://www.magentacloud.de/lnk/TkCIFO4T. Über „Freigabe bearbeiten“ kann das Kennwort für den Zugriff auf die Datei angepasst werden. Freigegebene Dokumente erhalten unterhalb ihres Icons ein weiteres Icon, das den Freigabestatus zeigt. Über einen Klick auf das Dokument kann die Freigabe wieder aufgehoben oder bearbeitet werden. Hier steht auch der Link zur Verfügung, mit dem die Freigabe aufgerufen werden kann.
Über den Link „Empfange Freigaben“ sind in der Weboberfläche die Freigaben zu sehen, die ein Benutzer von anderen MagentaCLOUD-Benutzern erhalten hat. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit Ordner in der Weboberfläche zu erstellen, und diese Ordner freizugeben. Dokumente in diesen Ordnern stehen allen Anwendern zur Verfügung, die über einen Freigabelink für den Ordner verfügen. Dokumente können in der Weboberfläche per Drag & Drop in Ordner verschoben werden.
Über das Kontextmenü können aus Ordnern und Dateien auch ZIP-Archive erstellt werden, die ebenfalls die Möglichkeit zur Freigabe haben. Dadurch können zum Beispiel auch sehr große E-Mail-Anhänge vermieden werden. Anwender müssen die Daten nur in die MagentaCLOUD hochladen und freigeben. Anschließend muss nur der Freigabelink verschickt werden.

MagentaCLOUD mit Windows und macOS

Wer mit dem Cloud-Speicher dauerhaft produktiv arbeitet und Windows oder macOS als Betriebssystem nutzt, kann sich die Anwendung für MagentaCLOUD herunterladen und kostenlos installieren. Wer Linux nutzt, kann den Cloud-Speicher per WebDAV anbinden. Das funktioniert auch für Windows. Grundsätzlich funktioniert die Synchronisierung mit dem Client genauso wie bei anderen Cloud-Speichern auch. Es wird im Benutzerprofil des Anwenders ein lokaler Ordner erstellt, der mit dem Cloud-Speicher synchronisiert wird. In den Einstellungen des MagentaCLOUD-Speichers kann der lokale Speicherort natürlich jederzeit verschoben werden. Der Client unterstützt auch Proxy-Server für die Verbindung. Die Einstellungen dazu sind bei „Erweiterte Einstellungen“ zu finden.

Über das Kontextmenü des Icons von MagentaCLOUD kann die aktuelle Nutzung des Speichers angezeigt werden. Auch die Einstellungen sind hier zu finden, genauso wie direkte Links zum lokalen Ordner und zur Weboberfläche der MagentaCLOUD.

Verschlüsselung und lokales Backup einrichten

In den Einstellungen des Clients kann festgelegt werden, dass MagentaCLOUD Dateien vor dem Upload in die Cloud verschlüsselt. Dabei handelt es sich um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Diese Funktion steht aber in der kostenlosen Variante nicht zur Verfügung.

Auf der Registerkarte „Backup“ können Anwender lokale Ordner auf dem PC auswählen, die regelmäßig in den Cloud-Speicher gesichert werden. Dabei handelt es sich nicht um den Ordner, der ohnehin mit MagentaCLOUD synchronisiert wird, sondern um lokale Verzeichnisse, die nicht synchronisiert, sondern lediglich in der Cloud gesichert werden. Die Sicherung kann manuell, täglich oder wöchentlich erfolgen. Die Stunde und der Werktag können im Client gesteuert werden.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

(ID:47008626)

Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist