Deploy on AWS Lovable ermöglicht App-Betrieb im eigenen AWS-Konto

Von Heidi Schuster 2 min Lesedauer

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Mit „Deploy on AWS“ erweitert Lovable seine KI-gestützte Entwicklungsplattform um eine neue Bereitstellungsoption. Unternehmen können ihre Anwendungen künftig in der eigenen AWS-Umgebung betreiben, während die Entwicklung weiterhin über Lovable erfolgt. Die Deutsche Telekom gehört zu den ersten Anwendern.

Mit „Deploy on AWS“ können Unternehmen ihre mit Lovable entwickelten Anwendungen im eigenen AWS-Konto betreiben. Die Entwicklung erfolgt weiterhin über die KI-Plattform, während App-Daten und Anwendungskomponenten in der AWS-Umgebung des Kunden liegen.(Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Mit „Deploy on AWS“ können Unternehmen ihre mit Lovable entwickelten Anwendungen im eigenen AWS-Konto betreiben. Die Entwicklung erfolgt weiterhin über die KI-Plattform, während App-Daten und Anwendungskomponenten in der AWS-Umgebung des Kunden liegen.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Die KI-gestützte App-Entwicklungsplattform Lovable hat mit „Deploy on AWS“ eine neue Bereitstellungsoption für Unternehmenskunden angekündigt. Damit lassen sich Anwendungen, die mit Lovable entwickelt wurden, direkt im eigenen Konto bei Amazon Web Services (AWS) betreiben. Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen, die Anwendungen mit sensiblen Daten entwickeln und dabei ihre eigenen Sicherheits- und Zugriffskontrollen nutzen möchten.

Die Entwicklung erfolgt weiterhin über die gewohnte Lovable-Oberfläche. Der Betrieb der Anwendungen wird dagegen in die AWS-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens verlagert.

Anwendungen laufen in eigener AWS-Umgebung

Bei „Deploy on AWS“ werden Anwendungskomponenten und App-Daten in einer dedizierten Virtual Private Cloud (VPC) innerhalb des AWS-Kontos des Kunden bereitgestellt. Bestehende Unternehmenssysteme wie Data Warehouses oder CRM-Lösungen lassen sich über VPC-Peering anbinden.

Lovable übernimmt dabei die Installation, Verwaltung und Aktualisierung der Anwendungen. Unternehmen müssen den laufenden Betrieb somit nicht vollständig selbst organisieren, behalten aber die Kontrolle über ihre AWS-Umgebung.

Auch bei der Sicherheit setzt die neue Bereitstellungsoption auf die vorhandenen AWS-Funktionen. App-Daten unterliegen den Verschlüsselungs- und Zugriffskontrollen des jeweiligen Unternehmens.

Die Kommunikation mit Lovable erfolgt über einen ausgehenden, mittels Mutual TLS (mTLS) verschlüsselten Tunnel. Ein eingehender Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk ist dafür nicht erforderlich.

Entwicklung bleibt bei Lovable

Trotz des Betriebs in der eigenen AWS-Umgebung verbleiben wesentliche Bestandteile der Entwicklungsplattform bei Lovable. Dazu gehören der Editor, der KI-Agent, Chat- und Projekthistorien sowie Workspace-Einstellungen, Identitätsverwaltung und Abrechnung.

Auch Anfragen an KI-Modelle während der Entwicklung werden weiterhin über den KI-Dienst von Lovable verarbeitet. Die neue Bereitstellungsoption verlagert somit den Betrieb der Anwendungen und deren Daten, nicht jedoch die gesamte Entwicklungsumgebung in die Infrastruktur des Kunden.

Deutsche Telekom setzt auf Deploy on AWS

Als erster globaler Anwender hat die Deutsche Telekom ihre Lovable-Anwendungen im Oktober 2026 über „Deploy on AWS“ in Betrieb genommen.

Dabei kommt die interne KI-Produktivitätsplattform AskT zum Einsatz. Über diese können Mitarbeitende eigene Tools entwickeln, die auf interne Unternehmensdaten zugreifen. Die Anwendungen werden anschließend innerhalb der AWS-Umgebung des Konzerns betrieben.

Zunächst nur für ausgewählte Enterprise-Kunden

„Deploy on AWS“ befindet sich derzeit in einer Private-Preview-Phase und steht damit zunächst nur ausgewählten Enterprise-Kunden zur Verfügung.

Mit der neuen Bereitstellungsoption adressiert Lovable Unternehmen, die KI-gestützte App-Entwicklung nutzen möchten, gleichzeitig aber höhere Anforderungen an die Kontrolle über ihre Anwendungsinfrastruktur und Daten stellen.

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