Von On-premises zu Azure

Komplexe Serveranwendungen in der Cloud besser betreiben

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

Webanwendungen in die Cloud zu migrieren, ist gar nicht so kompliziert.
Webanwendungen in die Cloud zu migrieren, ist gar nicht so kompliziert. (Bild: Nmedia, Fotolia)

Unternehmen, die Webanwendungen im eigenen Netzwerk betreiben, unter Umständen noch mit einem SQL-Backend, sollten eine Migration zu Microsoft Azure in Erwägung ziehen.

Die Vorteile dabei sind die leichtere Verwaltung und die höhere Stabilität und Geschwindigkeit. Unternehmen, die noch auf Windows Server 2003/2003 R2 setzen, können ebenfalls direkt von dieser Version zu IIs in Microsoft Azure wechseln. Microsoft Azure bietet zahlreiche Funktionen, mit denen sich problemlos auch komplexe Infrastrukturen abbilden lassen, auch Webanwendungen mit Backends. Um Webanwendungen zu migrieren stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Migration besteht aus mehreren Schritten. Neben der manuellen Migration, bietet Microsoft auch einen Online-Assistenten, der bei der Umstellung hilft. Dieser trägt die Bezeichnung Azure App Service Migration Assistant.

Infrastruktur in Microsoft Azure erstellen

Bevor Webanwendungen in die Cloud übernommen werden können, sollten Administratoren die notwendige Infrastruktur erstellen. Diese besteht in den meisten Fällen aus virtuellen Netzwerken, aus einem Speicherkonto mit Containern und aus einem Cloud-Dienst. Dieser wird im Rahmen der Erstellung von VMs erstellt. Mehrere VMs lassen sich zu einem gemeinsamen Cloud-Dienst zusammenfassen (siehe Abb. 1).

Das virtuelle Netzwerk und das Speicherkonto sollte zuerst erstellt werden. Hier legen auch die neuen VMs ihre Daten ab. Beim Erstellen der ersten VM für die Webanwendung können Administratoren gleich den Cloud-Dienst erstellen. Alle weiteren VMs werden in diesem Cloud-Dienst zusammengefasst. Auf diesem Weg erhalten Unternehmen einen zentralen Dienst, in dem Speicher, VMs und Netzwerke zusammengefasst werden. Der Cloud-Dienst lässt sich auf Wunsch aber auch vor den VMs über Neu\Compute\Cloud-Dienst erstellen (siehe Abb. 2).

Für eine bessere Ordnung lassen sich im virtuellen Netzwerk auch verschiedene Subnetze anlegen. Diese werden in Azure automatisch miteinander verbunden. Beim Erstellen neuer virtueller Netzwerke oder deren Verwaltung lassen sich Subnetze erstellen. Im Assistenten zum Erstellen von neuen VMs lassen sich die erstellten Netzwerke und Subnetze wiederum zuordnen (siehe Abb. 3).

VMs für Webanwendungen erstellen

Administratoren, die sich mit Windows-Servern beschäftigen, können die Webanwendung auch auf dem IIS eines Servers auf Basis von Windows Server 2012 R2 erstellen. Um eine VM zu erstellen, steht der Assistent Neu\Compute\Virtueller Computer\Aus Katalog zur Verfügung. Windows Server 2012 R2 steht als Image zur Verfügung (siehe Abb. 4). Im Rahmen der Erstellung des Servers lassen sich die Leistungsgrenzen definieren, aber auch die Zuordnung zum virtuellen Netzwerk und dem Subnetz. Wurden im Vorfeld auch die notwendigen Objekte erstellt, zum Beispiel das Speicherkonto, lassen sich die Objekte beim Erstellen einer VM gleich mit auswählen, unabhängig davon, ob ein Windows- oder Linux-Server verwendet wird.

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