DSAG-Investitionsreport 2024 SAPs S/4HANA-Cloud-Strategie auf dem Prüfstand

Von Michael Matzer 8 min Lesedauer

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Der Investitionsreport 2024 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) belegt: Die IT- und SAP-Investitionsbudgets steigen weiter – allerdings bei weniger Unternehmen als noch im Jahr 2023. Gleichzeitig wächst die Investitionsbereitschaft in S/4HANA, doch bei der SAP-S/4HANA-Cloud-Strategie sehen Anwenderunternehmen Diskussionsbedarf.

DSAG-Vorstandsvorsitzender Jens Hungershausen wünscht sich von SAP mehr Verständnis für die Unternehmensrealitäten der Anwender.(Bild:  DSAG)
DSAG-Vorstandsvorsitzender Jens Hungershausen wünscht sich von SAP mehr Verständnis für die Unternehmensrealitäten der Anwender.
(Bild: DSAG)

Für den DSAG-Investitionsreport 2024 befragte die Anwendergruppe 228 Personen aus der DACH-Region und darüber hinaus. Der Zeitraum lag zwischen dem 23. Januar und dem 13. Februar 2024, was sich auf die Wahrnehmung und Beurteilung neuer SAP Angebote auswirkte (s.u.). Pro Mitgliedsunternehmen wurde nur eine Person befragt. Dabei handelte es sich um CIO, Leitende von Kompetenzzentren oder Ansprechpersonen ausschließlich aus Anwenderunternehmen. Sie beschrieben ihren Stand bei der digitalen Transformation und stellten die SAP-Technikstrategie auf den Prüfstand. Kurzfazit der DSAG: IT- und SAP-Investitionsbudgets steigen weiter, die S/4HANA Private und Public Cloud wird mehr genutzt und „Rise with SAP“ gewinnt an Bedeutung.

Für jeden zweiten Befragten bleibt die Relevanz von SAP für sein Unternehmen gleich, während sie für jeden dritten zunimmt. Dass sie für jeden sechsten abnimmt, deutet auf eine Abwanderung hin.(Bild:  DSAG)
Für jeden zweiten Befragten bleibt die Relevanz von SAP für sein Unternehmen gleich, während sie für jeden dritten zunimmt. Dass sie für jeden sechsten abnimmt, deutet auf eine Abwanderung hin.
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„Der Anteil der Unternehmen, deren IT- und SAP-Investitionsbudgets gleichbleiben oder sinken, ist deutlich gestiegen“, sagt Jens Hungershausen, DSAG-Vorstandsvorsitzender. „Die Marktbedingungen sind schwierig und unsicher. Dementsprechend ist nachvollziehbar, dass Unternehmen eher abwartend agieren – zu empfehlen ist das allerdings nicht, wenn sie langfristig dem Wettbewerb standhalten wollen.“ Denn bekanntlich endet die Wartungsfrist für „veraltete“ SAP-ERP-Lösungen wie die Business Suite (s.u.) bereits 2025, verlängerbar bis 2027 (CCI berichtete). Hungershausen wies darauf hin, dass nun die Zeit für kostengünstige Transformations- und Migrationsprojekte knapp werde.

Dass die Zurückhaltung auch ganz andere, strukturelle Ursachen haben kann, belegt Hungerhausens Hinweis in einer Pressekonferenz, dass einige DSAG-Mitgliedsunternehmen über einen Mangel an Beratern klagen. Daher kämen ihre SAP-Projekte langsamer voran als erwartet – wenn überhaupt.

Auch im Jahr 2024 steigen laut Report die IT- und SAP-Investitionsbudgets bei vielen Unternehmen, wenn auch bei weniger Firmen als noch 2023. „Bei 43 Prozent der befragten Unternehmen in der DACH-Region steige das IT-Gesamtbudget, vor einem Jahr waren es noch 54 Prozent. Gleich bleibt es bei 36 Prozent (2023: 26 %) und bei 18 Prozent sinkt es (2023: 15 %).“ Bei den Investitionen in SAP lasse sich festhalten, dass bei 46 Prozent der befragten Unternehmen das Budget steige (2023: 52 %), bei 32 Prozent unverändert bleibe (2023: 31 %) und bei 19 Prozent sinke (2023: 15 %).

Business Suite weiter Spitzenreiter

Gegen die Dynamik einer wünschenswerten digitale Transformation sprechen verschiedene Befunde. Gefragt nach den eingesetzten SAP-Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Lösungen, liegt beispielsweise bei den Umfrageteilnehmern auch anno 2024 SAP ERP bzw. die SAP Business Suite mit 68 Prozent (2023: 79 %) weiter deutlich in Führung vor S/4HANA On-Premises mit 44 Prozent (2023: 41 %).

Die Nutzung von S/4HANA Private Cloud und S/4HANA Public Cloud habe insgesamt zugenommen. So setzen elf Prozent (2023: 8 %) auf S/4HANA Private Cloud und sechs Prozent (2023: 3 %) auf S/4HANA Public Cloud. „Die Cloud-Betriebsmodelle für S/4HANA spielen nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Das ist nicht überraschend, da Unternehmen beim Wechsel in die Cloud vor zahlreichen Herausforderungen stehen. Hier spielen sicher auch strategische Gründe, wie bereits getätigte Investitionen und Sicherheitsbedenken bei kritischen IT-Infrastrukturen eine Rolle“, erläutert der DSAG-Vorstandsvorsitzende. Er selbst hatte höhere Investitionen in S/4HANA erwartet, sagt Hungershausen in der Pressekonferenz.

Gefragt nach der Relevanz der Business Suite für die SAP-Investitionen im Jahr 2024 planen vier Prozent der Unternehmen hohe Investitionen (2023: 6 %) und 18 Prozent mittlere Investitionen (2023: 22 %). Dass ganze vier Prozent der IT-Investitionen in die auslaufende Business Suite immer noch „hoch“ seien, verwundert einen Beobachter, doch Hungershausen verweist auf langfristige Verträge, besonders im öffentlichen Sektor, wo besonders auf Rechtssicherheit geachtet werden müsse. Solche Rahmenbedingungen werden beispielsweise von der DSGVO gesetzt und betreffen direkt auch den Standort der Datenspeicherung. Das kann die Nutzung der Public Cloud knifflig machen und erfordert eine genaue Prüfung von Verträgen, die mit Cloud-Providern abgeschlossen werden.

Bei S/4HANA sind hohe Investitionen für 38 Prozent relevant (2023: 28 %) und mittlere Investitionen für 32 Prozent (2023: 38 %), also zusammen 70 Prozent. „Die Investitionen in S/4HANA nehmen weiter zu. Insbesondere der Anstieg bei den hohen Investitionen lässt vermuten, dass die Anstrengungen von DSAG und SAP hinsichtlich der Begleitung der Anwenderunternehmen bei der Transformation Früchte tragen“, ordnet Jens Hungershausen ein.

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„Rise with SAP“ wird überwiegend abgelehnt

Nach der Rolle des Migrationsprogramms „Rise with SAP“ für die Unternehmen gefragt, gaben 16 Prozent der Befragten an, das sie das Angebot bereits nutzen oder planen es zu nutzen. Acht Prozent geben an, das Angebot nicht zu kennen. 61 Prozent der Befragten planen das Angebot nicht zu nutzen. Im DSAG-Investitionsreport von 2022 gaben noch 57 Prozent der Befragten an, dass es sehr und eher unwahrscheinlich sei, dass sie „Rise with SAP“ in ihren Unternehmen in Betracht zögen.

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„Viele der befragten Unternehmen möchten mit ihren SAP-ERP-Systemen On-Premises bleiben“, deutet dies Hungershausen. „Sie sahen zum Zeitpunkt der Umfrage (s.o.) keine Vorteile einer Migration in die Cloud und das Vertrauen in SAP fehlt hier teilweise auch.“ Zudem nennen die Befragten ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis, erhöhte Testaufwände, eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten sowie die hohe Abhängigkeit von SAP inklusive fehlender Ausstiegsmöglichkeiten als Gründe, sagte Hungershausen.

Das Umstiegsprogramm „Grow with SAP“ spiele in der DSAG-Community aktuell keine große Rolle. 55 Prozent der Befragten geben laut Report an, das Angebot nicht nutzen zu wollen. „S/4HANA Public Cloud ist für viele der Befragten keine Option. ‚Grow with SAP‘ wird eher als Angebot für Neukunden gesehen, die einen Greenfield-Ansatz wählen“, fasst Hungershausen zusammen.

Diskussionsbedarf bei S/4HANA-Cloud-Strategie

Erstmals wurden die DSAG-Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr danach gefragt, wie sie die S/4HANA-Cloud-Strategie von SAP beurteilen. Dabei müsse man laut Hungershausen berücksichtigen, dass die DSAG-Befragung teilweise bereits vor dem Launch des neuen SAP-Programms „Rise with SAP Migration & Modernization“ (s.o.) stattgefunden hat, das Incentive-Maßnahmen beim Wechsel in die Cloud beinhaltet. „Die befragten DSAG-Mitglieder sehen die S/4HANA-Cloud-Strategie von SAP kritisch. Nur 13 Prozent der Befragten fällt ein positives, knapp die Hälfte ein negatives Urteil“, erläutert Hungershausen.

„Gleichzeitig möchten die Befragten sichergestellt sehen, dass On-Premises-Kunden auch die strategischen Innovationen in vollem Umfang konsumieren können“, fasst Jens Hungershausen zusammen. Das betrifft offenbar besonders alle KI-Angebote der SAP und den Green Ledger (s.u.), der einem Nutzer zu einem Überblick hinsichtlich Nachhaltigkeit verhilft. Bei der Integration und Realisierung auch on-premises spielen demnach die Integrationsmöglichkeiten der Business Technology Platform (s.u,) der SAP eine Rolle.

Mehr Verständnis für Unternehmensrealitäten wünschenswert

„Es wird spannend sein zu beobachten, ob sich das Blatt für SAP durch das bereits erwähnte Programm ‚Rise with SAP Migration & Modernization‘ wendet“, sagt Jens Hungershausen. Damit hatte SAP Ende Januar 2024 auf eine DSAG-Forderung reagiert, On-Premises-Kunden nicht im Regen stehen zu lassen. Das Programm sieht unter anderem vor, bereits geleistete Investitionen anzurechnen. „Transformationen sind umfangreich und in den Unternehmen herrschen oft unterschiedlichste Release-Stände und Ausbaustufen“, gibt Hungershausen zu beachten. „Hier gibt es keinen One-Size-fits-all-Ansatz. Das muss SAP erkennen und die Unternehmen noch intensiver bei ihrer Transformation begleiten.“

Business Technology Platform übernimmt Führung

Mit Blick auf die SAP-Cloud-Lösungen und deren Relevanz für Investitionen im Jahr 2024 liegt die SAP Business Technology Platform (BTP) mit hohen und mittleren Investitionen von 33 Prozent (2023: 24 %) vor SAP SuccessFactors auf Platz 1. Für SuccessFactors planen 21 Prozent (2023: 17 %) hohe und mittlere Investitionen. Auf Platz 3 folgt SAP Customer Experience (CX) mit 12 Prozent (2023: 9 %).

In Sachen Business Technology Platform werden für die Analyselösungen von 34 Prozent (2023: 38 %) der Befragten hohe und mittlere Investitionen geplant, gefolgt von den Integrations-Lösungen mit 27 Prozent (2023: 17 %). Für Anwendungsentwicklung und -automatisierung planen 17 Prozent der Befragten (2023: 17 %) hohe und mittlere Investitionen in die BTP. Die SAP treibt bei der App-Entwicklung den Low- und No-Code-Ansatz voran.

Cybersecurity dominiert weiterhin die IT-Themen

Die Cybersecurity steht mit 88 Prozent (2023: 88 %) hoher und mittlerer Relevanz deutlich an erster Stelle, gefolgt von der Prozessautomatisierung mit 75 Prozent (2023: 68 %) und der Digitalen Kompetenz 63 Prozent (2023: 50 %).

„Die ungebrochen große Bedeutung der Cybersecurity überrascht nicht“, so der DSAG-Vorstand. „Auch durch den Einsatz von KI werden die Gefahren immer größer. Umso erfreulicher ist es, dass SAP der langjährigen DSAG-Forderung nachgekommen ist und bei den DSAG-Technologietagen 2024 ein SAP-Security-Dashboard vorgestellt hat.“ Insgesamt brauche es zudem vor allem eins: „Qualitativ hochwertige Software- und Cloud-Lösungen, die den gestiegenen Anforderungen an Betrieb und Sicherheit gerecht werden, sowie ein funktionales Äquivalent zu bisherigen On-Premises-Lösungen bieten.“ Unabdingbar sei aus DSAG-Sicht, dass SAP die Kunden über das komplette Portfolio hinweg mit umsetzbaren Lösungen und Standards begleitet.

Das Thema IT-Governance spielt für 56 Prozent (2023: 44 %) der Befragten und das Thema Nachhaltigkeit für 51 Prozent (2023: 48 Prozent) der Befragten eine Rolle. Nachhaltigkeit bleibt damit ein wichtiges Thema. „Aus DSAG-Sicht würde sich SAP eher als Nachhaltigkeits-Enabler positionieren, wenn der Green Ledger allen S/4HANA-Kunden zur Verfügung gestellt würde“, so Hungershausen.

Digitale Transformation scheint zu stagnieren

Eine weitere Frage dreht sich um die digitale Transformation und die Fortschritte der Unternehmen. „Hier fällt auf, dass die Unternehmen nicht weitergekommen sind. Das ist problematisch. Denn keine Transformation bedeutet Stillstand und einen sich stetig vergrößernden Abstand zu den Wettbewerbern. Wer hier zu lange wartet, wird schnell ins Hintertreffen geraten. Vielmehr müssen die Unternehmen Innovationen schnell umsetzen können, um auch den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern“, so Hungershausen.

So geben im Jahr 2024 lediglich vier Prozent (2023: 5 %) der Befragten an, sehr weit bei der digitalen Transformation zu sein. Als weit bezeichnen sich 40 Prozent (2023: 39 %). Nicht sehr weit sehen sich 48 Prozent, ein Rückgang um vier Prozentpunkte im Vergleich zum DSAG-Investitionsreport 2023.

Relevanz von KI nimmt zu

In diesem Jahr hat die Investitionsumfrage erneut die Relevanz von KI für die IT-Investitionen abgefragt. Im Investitionsreport von 2022 planten 12 Prozent der Befragten in KI/Machine-Learning zu investieren. Knapp zwei Jahre später weisen 28 Prozent der Befragten der KI eine hohe und mittlere Relevanz für ihre IT-Investitionen zu. Für 65 Prozent ist sie nur geringfügig oder gar nicht relevant. Vorteile von KI sehen die Befragten vor allem für die Bereiche IT, Finanzwesen, Service, Beschaffung sowie Vertrieb und Marketing.

Da ist noch viel Luft nach oben, was das Interesse und die Bewertung der KI-Strategie der SAP anbelangt. Kein Befragter vergab ein „sehr gut“.(Bild:  DSAG)
Da ist noch viel Luft nach oben, was das Interesse und die Bewertung der KI-Strategie der SAP anbelangt. Kein Befragter vergab ein „sehr gut“.
(Bild: DSAG)

„Das Ergebnis zeigt, dass aufgrund der hohen Dynamik im KI-Bereich und der damit verbundenen Entwicklung des Marktes viele Unternehmen noch zurückhaltend sind. Hier sind wir als DSAG gemeinsam mit SAP gefordert, für mehr Klarheit zu sorgen, Antworten zu liefern und Meilensteine für die Orientierung zu setzen”, fasst Hungershausen die Umfragewerte zusammen.

Auf die Frage, wie sie die KI-Strategie von SAP beurteilen, macht fast die Hälfte der Befragten keine Angaben. 21 Prozent beurteilen sie als befriedigend, während 10 Prozent sie mit „gut“ bewerten. „Unsere Mitglieder sehen insbesondere die Kopplung von KI und Cloud als kritisch,“ vermerkt der DSAG-Vorstand. „Sie wünschen sich einen einfacheren Zugang zu KI und mehr Transparenz bezüglich der bereits vorhandenen und künftigen Möglichkeiten“, erläutert Hungershausen. Konkret fordern die Anwenderunternehmen praxisrelevante Use Cases und eine offene Integration, die auch On-Premises funktioniert.

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Unternehmen erwarten zunehmende Relevanz von SAP

Trotz aller Kritik an SAP gehen mehr als die Hälfte der Befragten davon aus, dass die Relevanz des Software-Herstellers für die Zukunft ihres Unternehmens gleichbleibt. Fast ein Drittel gibt sogar an, dass die Relevanz von SAP eher zunehmen wird. „Aus SAP-Sicht ist das natürlich ein erfreuliches Ergebnis. Es ist sicherlich auch dem geschuldet, dass der Software-Hersteller über die vergangenen Jahrzehnte hinweg die Systemlandschaften der Unternehmen stark durchdrungen hat. Eine Ablösung bestehender SAP-Systeme ist in vielen Unternehmen allein vom damit verbundenen Aufwand her kaum denkbar“, lautet das Fazit von Hungershausen.

Der Industrieverband sieht jedoch noch „deutliches Ausbaupotenzial“ bei SAP, was die Unterstützung der Unternehmen bei ihren Transformationsprojekten anbelangt. Hierfür stehe die DSAG als Vermittler und Übersetzer zwischen SAP und den Anwenderunternehmen in ständigem Austausch und als „kritischer Sparrings-Partner“ zur Verfügung. Doch das dürfte die oben monierte Personallücke bei den Beratern auch nicht schließen.

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