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Godesys gibt Tipps fürs Enterprise-Resource-Planning In vier Schritten zum ERP in der Cloud

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Stephan Augsten

Deutsche Firmen zieht es in die Wolke, in Sachen ERP in der Cloud hinkt aber gerade der Mittelstand hinterher. Dabei wäre Cloud-ERP vor allem für Start-ups und wachsende Unternehmen interessant. Es gilt jedoch vier Punkte zu beachten, so Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Godesys AG.

In Sachen ERP-Auswahl für die Cloud sollten Unternehmen eine Lösung favorisieren, die modern, flexibel und kundenorientiert ist.
In Sachen ERP-Auswahl für die Cloud sollten Unternehmen eine Lösung favorisieren, die modern, flexibel und kundenorientiert ist.
(Bild: gemeinfrei, free-photos / Pixabay)

1. To-do Cloud-Strategie

„Im Vorfeld der Cloud-Migration sollten sich Projektteams zunächst fragen, welche Anwendungen und Komponenten von der Cloud profitieren würden und welche eher nicht. Eine klare Cloud-Strategie ist das A und O erfolgreicher Cloud-Projekte. In einem ersten Schritt können auch nur einige ERP-Services überführt werden. Die Migration in die Cloud lässt sich gut nutzen, um das ERP und andere Geschäftsanwendungen auf den Prüfstand zu stellen und zu modernisieren – gerade für Unternehmen, die mit veralteten Systemen arbeiten, eine gute Gelegenheit, IT und Abläufe zu überdenken, das Datenmanagement unter dem Dach des ERP zu vereinheitlichen“, so Kühl.

2. Anforderung und Bedarf klären

„Jedes Unternehmen migriert anders in die Cloud. Einige agieren sehr schnell, andere eher abwartend. Für einige Firmen ist eine private Cloud besser geeignet, andere möchten auf eine große öffentliche Cloud setzen. So kann das ERP beispielsweise auf Basis virtualisierter Container zunächst in die Private Cloud ausgerollt und über spezifische Dienstleistungspakete an die Grundbedürfnisse der Kunden angepasst werden. Basisfunktionen eines ERP-Systems lassen sich auf diesem Weg schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen und nutzen. Bei der Nutzung einer Public Cloud ist es ratsam,auf einen Partner zu vertrauen, der weltweite Verfügbarkeit der Rechenzentren für eine globale Nutzung ohne Latenzzeiten sowie transparente Abrechnungen sicherstellt“, erläutert der Firmenchef.

3. Kommunikation ist alles

„Alle Mitarbeiter, Stakeholder und Entscheider sollten bei einem derartigen Projekt mit ins Boot geholt werden“, so Kühl weiter. „Es gilt, ihnen durch Information und Miteinbeziehung Ängste und Sorgen, beispielsweise hinsichtlich der Datensicherheit oder vor Zugangsproblemen zu nehmen, indem sie von den Vorteilen und Chancen des Cloud-ERPs erfahren. Ein Beispiel: Sie können jederzeit und an jedem Ort aufs ERP zugreifen und von Daten in Echtzeit profitieren, ein großer Vorteil für flexiblere Arbeitsmodelle oder einen effizienteren Außendienst.“

4. Software-Auswahl

„In Sachen ERP-Auswahl sollten Unternehmen eine Lösung favorisieren, die modern, flexibel und kundenorientiert ist. Sie sollte den problemlosen Datenaustausch über alle Geschäftsbereiche ermöglichen und zum jeweiligen Budget passen. Die cloudbasierte ERP-Lösung sollte eine schnelle und einfache Anbindung aller nationalen und internationalen Standorte und Mitarbeiter bieten. Gleichzeitig muss sie sich intuitiv handhaben lassen und verlässliche Sicherheit garantieren. Essenziell sind darüber hinaus schnelle Reaktionszeiten, kontinuierliche Weiterentwicklungen sowie Ansprechpartner auf Augenhöhe.“

Kühl fasst zusammen: „Cloud-basierte ERP-Lösungen bilden die Grundlage jedes Digitalisierungsvorhabens und Bedenken diesbezüglich sollten endlich über Bord geworfen werden. Unser godesys ERP aus der Cloud und auch godesys ONE liegen in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland, entsprechen daher also allen deutschen Datenschutzbestimmungen und werden von godesys-Mitarbeitern ganzheitlich betreut.“

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Über den Autor

Dr. Dietmar Müller

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Journalist