Suchen

Offene Hybrid-Cloud-Umgebung IBM baut die Coca-Cola-Cloud

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Coca-Cola European Partners haben eine mehrjährige Vereinbarung mit IBM zur Nutzung der Hybrid Cloud unterzeichnet. Red Hat OpenShift und Enterprise Linux spielen dabei eine entscheidende Rolle.

IBM und der Coca-Cola-Konzern blicken auf zwei erfolgreiche Jahre der Partnerschaft zurück, nun wurde eine mehrjährige Folge-Vereinbarung unterzeichnet.
IBM und der Coca-Cola-Konzern blicken auf zwei erfolgreiche Jahre der Partnerschaft zurück, nun wurde eine mehrjährige Folge-Vereinbarung unterzeichnet.
(Bild: IBM)

IBM und der weltweit größte Coca-Cola-Abfüller Coca-Cola European Partners (CCEP) blicken auf zwei erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit zurück, im Jahr 2018 verlagerte IBM ein Drittel der CCEP-Unternehmenslasten von einem dedizierten US-Rechenzentrum in die IBM Cloud in Europa. Nun wurde eine mehrjährige Folge-Vereinbarung unterzeichnet. Es geht um die Umstellung auf eine offene Hybrid-Cloud-Umgebung mit Red Hat OpenShift und Red Hat Enterprise Linux. Auf diese Weise soll ein „Sprungbrett“ geschaffen werden, von dem aus auch Datenanalyse, IoT- und KI-Technologien genutzt werden können.

Als Teil der Vereinbarung werden IBM Services die CCEP bei der Umwandlung in eine von IBM verwaltete IBM Hybrid Cloud-Umgebung unterstützen, einschließlich der Nutzung der IBM Public Cloud und mehrerer großer SAP-Arbeitslasten. IBM soll der CCEP außerdem ein Dashboard als zentralen Kontrollpunkt für ihre gesamte IT-Infrastruktur einrichten.

„Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit IBM in den letzten Jahren hat uns die Zuversicht gegeben, den nächsten Schritt in unserer strategischen ‚Cloud-first‘ digitalen Transformation zu gehen“, so Peter Brickley, Chief Information Officer von Coca-Cola European Partners. „Die Wahl der hybriden Cloud-Architektur von IBM mit Red Hat OpenShift gibt uns die Flexibilität, über verschiedene Public-Cloud-Plattformen hinweg entsprechend unseren zukünftigen Anforderungen zu optimieren.“

OpenShift werde als „Eckpfeiler der Transformation“ fungieren und es der CCEP ermöglichen, geschäftskritische Anwendungen einmal zu erstellen und sie in der IBM Public Cloud auszuführen. Altsysteme sollen über das Dashboard integriert und gemanagt werden können.

„Bei der Umstellung von Unternehmen auf die Cloud verstehen wir, dass jede Branche und jeder Kunde bei der Einführung der Cloud einzigartige Geschäftsanforderungen hat“, so Luq Niazi, General Manager Global Distribution Sector & Global Managing Director Consumer Industries. Durch die Wahl von IBM für ihre hybride Cloud-Umgebung begebe sich die CCEP auf den Weg zu einer offenen und sicheren Cloud-Architektur, die den digitalen Fortschritt vorantreibe.

(ID:46803516)

Über den Autor

Dr. Dietmar Müller

Dr. Dietmar Müller

Journalist