Appliances übertragen bis zu einem PByte auf die GCP

Google Transfer Appliances Beta für EU

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Anwender können festlegen, dass ihre Daten die Grenzen der EU nie verlassen.
Anwender können festlegen, dass ihre Daten die Grenzen der EU nie verlassen. (Bild: Google)

Im Rahmen eines Beta-Tests bietet Google seine Transfer Appliances nun auch Unternehmen in der EU an. Die sollen zunächst bis zu 200 TByte zur Google Cloud Platform (GCP) schicken, ohne dass Daten die EU verlassen. Als geeignete Anwendung nennt der Anbieter unter anderem Hadoop.

Mit seinen Transfer Appliances bietet auch Google einen Weg an, um große Datenmengen offline in die Cloud zu bewegen. Jetzt erprobt der Anbieter die Lösung als Beta auf dem europäischen Markt.

Das komplette Angebot soll dabei innerhalb der EU abgewickelt werden – vom Versand der Daten bis zum eigentlichen Upload-Prozess auf die Google Cloud Platform (GCP). Wenn nötig, verlassen auch die Daten dabei nie die EU-Grenzen.

Die Daten auf den Transfer Appliances werden bei der Aufzeichnung verschlüsselt; Kunden halten ihre Keys und dechiffrieren die jeweiligen Informationen erst beim Upload zum finalen Cloud-Ziel. Zudem lässt Google die Nutzer des Dienstes bestimmen, in welchen Regionen die Informationen hochgeladen werden sollen.

Im Rahmen der Beta bietet Google zunächst Appliance mit 100 TByte sowie eine Gesamtkapazität von 200 TByte an. „Bald“ solle eine Konfiguration mit 480 TByte folgen, die dann eine Gesamtkapazität von einem Petabyte ermögliche.

Laut Google eigne sich die Lösung für den Transfer verschiedenster Informationen – von Audio-Archiven über Sportaufzeichnungen bis hin zu geographischen oder meteorologischen Daten. Besonders lohnend sei es jedoch, HDFS-Cluster (Hadoop Distributed File System) in die Cloud zu migrieren und dort zu verarbeiten. Mit Cloud Dataproc stelle man hierfür etwa einen gemanagten Service mit Apache Spark und Apachy Hadoop zur Verfügung.

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