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Neue Entwickler-Tools und Datenbankfunktionen Google Cloud Platform wird erweitert

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Google kündigte vergangene Woche mehrere Updates für das Datenbank-Portfolio und den Entwickler-Toolspace an. Die Aktualisierungen zielen darauf ab, die Möglichkeiten der Google Cloud Platform zu erweitern.

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Google vereinfahct unter anderem die Code- bzw. Repository-Suche innerhalb der Cloud Platform.
Google vereinfahct unter anderem die Code- bzw. Repository-Suche innerhalb der Cloud Platform.
(Bild: Google)

Als Teil seiner Ankündigung enthüllte das Unternehmen den Cloud Memory Store für Redis, einen vollständig verwalteten In-Memory-Datenspeicherdienst. Die Lösung kann Teams bei der Automatisierung komplexer Aufgaben wie Provisionierung, Skalierung, Failover und Überwachung unterstützen.

Fortan könnten sich die Mitarbeiter mehr auf ihre Anwendungen und weniger auf den IT-Betrieb konzentrieren, heißt es seitens des Herstellers. Darüber hinaus wurde der Cloud Memory Store auf neue Bereiche in den Regionen Tokio, Singapur und Niederlande ausgedehnt.

Codesuche mit Cloud Source Repositories

Zusätzlich kündigte Google Cloud Source Repositories an. Dieser Service bietet semantische Code-Suchfunktionen, die auf der gleichen Infrastruktur aufbauen, mit der auch die Google-Ingenieure ihre Codesuchen durchführen. Der Dienst befindet sich im Beta-Status.

Produktmanager Russell Wolf schreibt im Development Blog von Google über die Intention des Tools: „Bei Google verbringen wir jeden Tag viel Zeit damit, mit Code zu arbeiten. Da Google gewachsen ist und die Codebasis an Komplexität zugenommen hat, haben die Google-Ingenieure eine Reihe von Code-Tools entwickelt, die unseren Entwicklern helfen, jeden Tag glücklich und produktiv zu bleiben.“

Ein besonders wichtiges Werkzeug sei die Codesuche, die von den meisten Software Engineers mehrmals täglich zur Verbesserung ihrer Produktivität eingesetzt werde. Laut Google verwendet die Codesuche die gleichen Technologien zur Dokumentenindexierung und -abfrage wie die Google-Suche, was eine hohe Leistung verspricht. Entwickler können mit einer einzigen Abfrage Tausende verschiedener Repositories durchsuchen.

Der Dienst versteht auch semantischen Code. Dadurch lassen sich Teile des Codes identifizieren, bei denen es sich um Entitäten handelt. Dazu gehören Klassen, Funktionen und Felder, erklärt Google. Da der Suchindex diese Entitäten klassifiziert, können Abfragen Filter beinhalten, um die Suche auf bestimmte Entitäten zu beschränken. Das ermöglicht auch eine Suchrelevanz, indem Teile des Codes, die wichtiger sind, entsprechend bewertet werden.

Mehr Sicherheit für Container

Ein weiteres Produkt in der Beta-Version ist das Scannen von Schwachstellen in der Container-Registry. Diese Lösung wurde entwickelt, um Teams dabei zu unterstützen, bekannte Sicherheitsschwachstellen in der Anfangsphase des CI/CD-Prozesses zu erkennen.

„Wann, wo und wie Sie Sicherheit in Ihre CI/CD-Pipeline integrieren, ist entscheidend. Bei der Planung von Schwachstellen-Scans für Container-Images gingen wir von der Prämisse aus, dass Sicherheit von Anfang an in CI/CD integriert werden muss“, schreibt das Google Cloud-Team. Darüber hinaus müssten Sicherheitskontrollen automatisch erfolgen, nicht als Teil eines manuellen Ad-hoc-Prozesses. Schließlich müsse das System in der Lage sein, gefährdete Images basierend auf den Richtlinien des DevSecOps-Teams automatisch zu blockieren.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist