Expertensystem-gesteuerte Automatisierungstechnologien von IPsoft

Fünf Tipps zur Implementierung von Automatisierungslösungen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der Managed Service Provider IPsoft nennt fünf Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung einer Automatisierungslösung.
Der Managed Service Provider IPsoft nennt fünf Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung einer Automatisierungslösung. (© Julien Eichinger - Fotolia.com)

Mit einer weitgehenden Automatisierung des IT-Betriebs lassen sich Kosten senken, die Performance steigern und im Idealfall auch die Qualität verbessern. Der Managed Services Provider IPsoft nennt fünf Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Einführung einer Automatisierungslösung.

Mit selbstlernenden Lösungen und Expertensystem-gesteuerten Automatisierungstechnologien lassen sich zahlreiche IT-Aufgaben automatisiert erledigen. Auch im Cloud Computing-Umfeld kommt dem Thema Automatisierung eine tragende Rolle zu. IPsoft nennt fünf Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung einer Automatisierungstechnologie.

Bestandsaufnahme

Zunächst gilt es, eine detaillierte Bestandsaufnahme des IT-Betriebs im Unternehmen zu machen: mit einer klaren Analyse der eigenen Stärken und Schwächen sowie einer eindeutigen Definition der Ziele. Vor jeder Implementierung einer Automatisierungslösung sollte zudem eine Business-Case-Betrachtung mit detaillierter ROI-Rechnung erfolgen. Daraus ergeben sich die konkreten Potenziale, die in Bereichen wie Incident, Change, Release oder Problem Management liegen.

Integrationsfähigkeit

Automatisierung sollte keine Insellösung sein, sondern immer integraler Bestandteil einer IT-Service-Management (ITSM)-Architektur. Nur so lassen sich auch die Einsparungspotenziale optimal ausschöpfen und später auch die konkreten Einsparungen und Qualitätsverbesserungen transparent nachweisen. Deshalb sollte bei der Auswahl der Lösung die Integrationsfähigkeit in vorhandene ITSM-Landschaften eine entscheidende Rolle spielen.

Individualisierung

Bei der Wahl eines Automatisierungstools sollte darauf geachtet werden, dass umfassende Lösungsbibliotheken mitgeliefert werden, die leicht an die individuellen betrieblichen Belange angepasst werden können. So sind zum Beispiel die Prozesse bei Incident-Analysen in den Bereichen Netzwerk, Server oder Datenbanken technologiebedingt jeweils identisch, bei der Lösung beziehungsweise beim Lösungsweg sind aber auch immer die individuellen Geschäftsprozesse des jeweiligen Unternehmens zu beachten.

Nachweisbare Einsparpotenziale

Wichtig ist auch, dass der Lösungsanbieter bereits mehrfach nachgewiesen hat, dass die in Aussicht gestellten Einsparungspotenziale tatsächlich ausgeschöpft werden. Idealerweise handelt es sich um einen Anbieter, der mit seiner Lösung auch selber Betriebsverantwortung übernimmt und dadurch über reichhaltige Erfahrung sowohl in der praktischen Umsetzung als auch in der Beurteilung der Einsparungspotenziale verfügt.

Weiterentwicklung

Nicht zuletzt ist es von entscheidender Bedeutung, dass das Unternehmen vom Anbieter in die Lage versetzt wird, die Lösung zukünftig selber zu gestalten beziehungsweise weiterzuentwickeln. Das heißt, es sollte sich nur für einen Anbieter entscheiden, bei dem keine Gefahr eines "Vendor-Lock-in" besteht. Das Lösungsangebot sollte zum einen ein Transformation-Outsourcing umfassen, in dessen Rahmen der Provider den Kunden beim Übergang in ein effizientes Betriebsmodell mit hohem Grad von Expertensystem-gestützter Automatisierung unterstützt. Zum anderen muss der Kunde aber auch die Möglichkeit haben, nach der Reorganisation die Verantwortung für seine IT wieder selbst zu übernehmen.

"Die Einführung von Automatisierungslösungen bringt zahlreiche Vorteile wie Kostensenkung, Effizienzsteigerung und auch Entlastung der IT-Mitarbeiter mit sich, das ist unbestritten", erklärt Rudolf Kergaßner, Managing Director von IPsoft Deutschland in Frankfurt, "allerdings sollte jedes Unternehmen bei der Auswahl des Lösungsanbieters genau hinschauen, um anschließend kein böses Erwachen zu erleben. Dabei sollte ein Unternehmen vor allem darauf achten, dass es auch bei einer Auslagerung von IT-Bereichen immer die vollständige – auch strategische – Kontrolle über seine IT behält, besonders wenn es sich um unternehmenskritische Systeme handelt."

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