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Content-Management per Moleskine und Administrationskonsole Evernote Business für KMU optimiert

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Ulrike Ostler

Mit Funktionen für Sharing, Administration und Richtlinienverwaltung wirbt Evernote um geschäftliche Nutzer. Zudem kündigt der Anbieter spezielle Moleskine-Notizbücher für die Seitenkamera-Funktion an.

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Nutzer sollen ihre handschriftlichen Notizen mit Stickern klassifizieren und per iPhone abfotografieren.
Nutzer sollen ihre handschriftlichen Notizen mit Stickern klassifizieren und per iPhone abfotografieren.

Bereits in der Vergangenheit lieferte Evernote hin und wieder Fallstudien und wollte damit zeigen: Die gleichnamige Plattform zur Speicherung von Notizen, Bildern und anderen Informationsschnippseln taugt auch für den geschäftlichen Einsatz. Erst jetzt allerdings präsentiert der Hersteller speziell an die Bedürfnisse von KMU ausgerichtete Funktionen und nennt das Ganze "Evernote Business".

Das Produkt baut auf "Evernote Premium" auf und soll den Informationsaustausch zwischen Gruppen vereinfachen sowie das Eigentum an Unternehmensdaten eindeutig definieren. Im Detail verspricht der Anbieter folgende Produktmerkmale:

  • Mit einer Sharing-Funktion kann ein Verzeichnis gemeinsamer, für alle Mitarbeiter zugänglicher Notizbücher erstellt werden.
  • Über eine zentrale Konsole können Administratoren Konten und Zugriffsrechte aller Nutzer des Unternehmens verwalten und überwachen.
  • Per Richtlinie werden Daten getrennt: Informationen in eigens eingerichteten Business-Notizbüchern sind Eigentum des Unternehmens; Daten in persönlichen Notizbüchern gehören dem jeweiligen Nutzer.
  • Support durch einen dedizierten Customer Success Manager, der bei Fragen und Problemen mit Evernote Business weiterhilft.

Evernote Business soll ab Dezember in "ausgewählten Ländern" verfügbar sein. Für die ersten 50 Nutzer einer Organisation kostet die Lösung jeweils zehn Dollar; für jeden Anwender darüber berechnet der Hersteller noch fünf Dollar.

Klassische Notizbücher für die Cloud

Davon unabhängig hat Evernote eine Kooperation mit Moleskine, einem Hersteller klassischer Papier-Notizbücher, bekannt gegeben. Notizen aus der analogen Welt sollen sich mit einer gemeinsam angebotenen Kladde besonders leicht in die Cloud überführen lassen.

Die Blätter der jetzt angekündigten Notizbücher wurden für Evernotes Seitenkamera-Funktion optimiert: Per iPhone oder iPad fotografierte Seiten werden entzerrt, der Kontrast zwischen Aufzeichnungen und Papier erhöht. Davon profitiere auch die in Evernote integrierte Schrifterkennung, so der Anbieter. Mit beigelegten "Smart Stickern" können Anwender ihre Notizen zudem kategorisieren – Evernote legt Dokumente dann entsprechend sortiert in der Cloud ab.

Die "Evernote Smart Notebooks" sind liniert oder kariert bestellbar und werden ab Oktober ausgeliefert. Im Großformat sollen die Notizbücher 30 Dollar kosten, für das Taschenformat werden 25 Dollar fällig. Im Preis enthalten ist bereits ein dreimonatiges Premium-Abonnement für Evernote.

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