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Heiße und kalte Daten Dropbox sortiert im Hintergrund

Autor / Redakteur: Matthias Breusch / Dr. Jürgen Ehneß

Dropbox ordnet die Daten seiner User neu: „Kalte“ Daten benötigen nun weniger Festplattenplatz. Die Nutzer sollen von der Umstellung nichts bemerken.

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Kalte und heiße Daten in der Cloud – Dropbox sortiert neu.
Kalte und heiße Daten in der Cloud – Dropbox sortiert neu.
(Bild: © knssr - stock.adobe.com)

Laut Erkenntnissen der kalifornischen Cloud-Plattform Dropbox greifen deren 500 Millionen Nutzer deutlich häufiger auf jungfräulich hochgeladene Dateien zu als auf ältere. Deshalb hat man den Dateizugriff in zwei Kategorien unterteilt – warm und kalt – und entsprechenden Speicherebenen zugeordnet.

Die „warme“ Ebene bleibt das Multi-Exabyte-Speichersystem Magic Pocket, das seit seiner Einführung 2016 längst mehr als 90 Prozent der Nutzerdaten bedient. 2018 wurden die Kapazitäten von Magic Pocket durch den Einsatz von Shingled Magnetic Recordings erweitert. Die relativ junge SMR-Technologie nutzt dank überlappender Spuren den vorhandenen Speicherplatz noch effektiver. Mit ihrer Hilfe habe man den Lagerraum „um Hunderte Petabyte“ aufstocken können.

Nun hat man das Datenvolumen aufgeteilt und eine Ebene namens „Cold Storage“ erzeugt. Die „kalten“ Daten laufen auf derselben Hardware und demselben Netzwerk, sind jedoch im Festplattenverbrauch um 25 Prozent reduziert, ohne die Verfügbarkeit zu beeinträchtigen. In der Nutzung sei der jeweilige Zugriff „so gut wie nicht zu unterscheiden“.

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