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Die Cloud ist nun einmal im Rechenzentrum zu Hause Digitalisierung erfordert hochsichere Infrastrukturen

Autor / Redakteur: Ferri Abolhassan* / Ulrike Ostler

Die Cloud ist heute in vielen Unternehmen Basis für komplette IT-Infrastrukturen. Die Digitalisierung von Prozessen und Strukturen ist in vollem Gange. Das ist auch gut so – sofern Unternehmen langfristig am internationalen Marktgeschehen teilhaben wollen. Doch kann die Unternehmens-IT diesem Wandel überhaupt gerecht werden?

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Digitaler als man denkt: der Landmaschinenhersteller nutzt die Cloud direkt vom Acker.
Digitaler als man denkt: der Landmaschinenhersteller nutzt die Cloud direkt vom Acker.
(Bild: CLAAS)

Ob privat oder beruflich – wir sind zunehmend online unterwegs. Wir rufen unsere Geschäfts-E-Mails über das Blackberry ab, tätigen unsere Überweisungen im Online-Portal der Bank, teilen Urlaubsfotos über webbasierte Plattformen mit unserer Familie und speichern unsere Jogging-Bestzeiten in einer App. Das Leben wird zunehmend „digitalisiert“, was unseren Alltag in vielerlei Hinsicht vereinfacht.

Der Autor: Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International GmbH.
Der Autor: Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International GmbH.
(Bild: T-Systems)

Für Unternehmen gehen daraus jedoch auch gesteigerte Anforderungen an Technologien und Geschäftsprozesse hervor, denen sie gerecht werden müssen. Wer hier nicht rechtzeitig auf den bereits fahrenden Zug aufspringt, läuft Gefahr, von den Wettbewerbern überrollt zu werden. Manche Unternehmen haben dies bereits früh erkannt und den Weg sogar mit einer durchgängig digitalisierten Unternehmensstrategie geebnet – wie der Online-Versandhändler Zalando oder der Fotodienst CeWe.

Das bedeutet nicht, zwangsläufig sämtliche Prozesse digital abbilden zu müssen, um in der Gunst der Kunden zu stehen. Doch gilt es, in den Unternehmen bisherige Prozesse zu überdenken, um mit der Schnelllebigkeit der internationalen Wirtschaft mitzuhalten.

Das Beispiel Claas

In der Automobilbranche und in der Industrie beispielsweise haben IT-gesteuerte Prozesse längst Einzug gehalten. Und auch in ursprünglich traditionellen Wirtschaftszweigen offenbart sich zunehmend der Vorteil digitaler Lösungen: mehr Innovationskraft und Agilität.

Zweikreiselschwader mit Mittenablage in Heu
Zweikreiselschwader mit Mittenablage in Heu
(Bild: CLAAS)

Ein Beispiel ist der Landmaschinenhersteller Claas: Eine Telematik-Lösung ermöglicht es, die Ernte wesentlich effizienter einzufahren als dies bislang möglich war. Der Mähdrescher ist mit den anderen Landmaschinen vernetzt und ruft beispielsweise einen Traktor, damit dieser bereitsteht, sobald der Korntank voll ist. Unnötige Fahrten oder Standzeiten werden vermieden, was Zeit und Kosten spart.

Die IT gemeinsam fit für die Zukunft machen

Mit der kürzlich veröffentlichten „Digitalen Agenda“ ist das Thema Digitalisierung auch auf Bundesebene weiter in den Fokus gerückt. Das zeigt: Um die Digitalisierung kommt langfristig kaum ein Unternehmen herum – unabhängig vom Umfang der zu digitalisierenden Prozesse.

Wenn es jedoch darum geht, die aktuellen IT-Trends auch tatsächlich zu implementieren, stehen die Unternehmen schnell vor neuen Herausforderungen statt vor einer neuen Lösung. Hier sind insbesondere IT-branchenfremde Unternehmen auf eine kooperative Zusammenarbeit mit einem IT-Partner angewiesen, der über das Know-how und die Technologien verfügt, um Prozesse wirklich zukunftsfähig zu gestalten.

Gemeinsam mit einem Dienstleister lässt sich zudem nicht nur definieren, welche Prozesse optimierungsfähig – bzw. digitalisierungsfähig – sind. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit werden schließlich auch Innovationspotenziale erkannt und gemeinsam Lösungen entwickelt, die dem Unternehmen einen Vorteil am Markt verschaffen – wie das Beispiel Claas zeigt.

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