Anbieter zum Thema
„Mit Sicherheit“ in die Cloud
Notwendige Basis für die meisten IT-Vorhaben hinsichtlich mehr Effizienz und Innovationskraft ist die Cloud. Unabhängig davon, welchen Zweck die Cloud letztlich erfüllt – ob sie dazu dient, weltweite Unternehmensinfrastrukturen zu vernetzen oder um eine Sport-App für Millionen von Endanwendern bereitzustellen: Die Cloud bietet IT nach Bedarf – unbegrenzten Speicherplatz, Skalierbarkeit, Planbarkeit und damit auch mehr Wirtschaftlichkeit für die Unternehmen.
Deutschlands größtes Cloud-Rechenzentrum entsteht in Sachsen-Anhalt
T-Systems nimmt „Fort Knox“ für Server in Betrieb
Jedoch nur dann, wenn die Technologie entsprechend ausgereift und zuverlässig ist. Und die Skepsis gegenüber der virtuellen Wolke ist weiterhin groß – zu oft häufen sich die Datenskandale.
Auch die Verfügbarkeit der Daten wird von den Unternehmen kritisch hinterfragt. Denn gerade im digitalisierten Zeitalter kann ein IT-Ausfall ganze Geschäftsprozesse zum Erliegen bringen – denkt man beispielsweise an ein Fließband in der Automobilproduktion oder IT-gestützte Prozesse in der Flugzeugabfertigung. Ein Ausfall hat nicht nur enorme wirtschaftliche Tragweiten – er kann sich ebenso massiv auf die Reputation auswirken und betrifft das Unternehmen, die Geschäftspartner und die Endkunden gleichermaßen.
Unternehmen, die den Schritt in die Cloud gehen, sollten sich auf die höchstmögliche Sicherheit, den zuverlässigen Schutz und eine hohe Verfügbarkeit der Daten verlassen können. Keine noch so innovative digitalisierte Lösung bringt den Unternehmen und den Endkunden einen Mehrwert, wenn sie nicht stabil und zuverlässig läuft.
Doppelt hält besser: Twin-Core-Technologie
Für die Hochverfügbarkeit von Daten in der Cloud sorgt ein Provider beispielsweise mit einem Twin-Core-Rechenzentrum. Bei diesem Konzept wird ein Rechenzentrum komplett redundant aufgebaut und in einem zweiten gespiegelt.

Fällt ein Rechenzentrum trotz größter Sicherheitsvorkehrungen einmal aus, beispielsweise aufgrund eines Hochwassers, übernimmt der Zwilling unterbrechungsfrei den Betrieb. Modernste Sicherheitstechnologien – von der Firewall über den Brandschutz bis hin zu den Zutrittskontrollen – gehören ebenso zum Standard eines sicheren Rechenzentrums wie entsprechende ISO-Zertifizierungen.
IT-Sicherheit und Hochverfügbarkeit erfordern demnach umfassende und kontinuierliche Prozesse. Untermauert durch Qualitätsprogramme und eine strikte Null-Fehler-Kultur, auch Zero Outage genannt. Höchstes Sicherheitsniveau ist Pflicht im Umgang mit sensiblen Daten. Doch die Unternehmen selbst können diesen Anforderungen inhouse nur selten gerecht werden. Was bedeutet: Vertrauliche Informationen sind in einer geschützten Cloud beim richtigen Partner letztlich besser gesichert als im eigenen Unternehmensnetzwerk.
* Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International GmbH und verantwortlich für den Bereich Delivery. Der promovierte Informatiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Publikationen.
(ID:43046914)