Application Performance Management

Digitale Transformation im Mobilfunkvertrieb

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit dem vernetzten Laden hat die Brodos AG ein Konzept mit einer zukunftsfähigen aber anspruchsvollen Software entwickelt.
Mit dem vernetzten Laden hat die Brodos AG ein Konzept mit einer zukunftsfähigen aber anspruchsvollen Software entwickelt. (Bild: Brodos AG)

Eine Cloud-basierte Cross-Channel-Software verbindet bei der Brodos AG Online- und stationären Handel. Mittels Application Performance Management (APM) sollte die Eigenentwicklung noch leistungsfähiger werden. Hierfür holte man sich die Hilfe eines Spezialisten.

Mit Hauptsitz im mittelfränkischen Baiersdorf, rund 450 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 350 Mio. Euro (2014) zählt die Brodos AG zu den drei größten Mobilfunkdistributoren in Deutschland. Zum Kundenstamm gehören vom kleinen Mobilfunkladen über die großen Elektronikmärkte auch die Schwergewichte im E-Commerce sowie über die Hälfte der deutschen DAX-Konzerne.

Brodos ist der offizielle Distributor aller führenden Hersteller (Apple, Samsung, Sony, u.v.m.) und Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Telefónica) in Deutschland. Um die Geschäftsbeziehungen und Kundenbindung mit dem Großhandel zu optimieren, hatte man seinerzeit speziell die Brodos Software eigens entwickelt.

Über die Jahre wurde die Software immer weiter verbessert – bis hin zum Cross-Channel-Konzept des vernetzten Ladens, das seit Anfang 2015 erfolgreich vom Fachhandel eingesetzt wird. Die Software brodos.net ist ein System, das es ermöglicht, den stationären Einzelhandel und den Online-Handel zu verbinden. Somit vereint es Großhändler, Hersteller und Fachhandel.

Bei der Software handelt es sich um eine Cloud-basierte Cross-Channel-Lösung mit zentraler Artikeldatenbank und einem optionalen Kassensystem mit verschiedenen Warenwirtschaftsfunktionen. Sie ist komplett webbasiert und dadurch an jedem Ort zu jeder Zeit einsetzbar.

Große Produktauswahl durch Online-Kiosk

Seit einigen Jahren wird die Software in Kioskterminals mit Touch-Display genutzt, um so den Fachhändlern eine digitale Erweiterung des Produktportfolios zu ermöglichen. Durch diese Kiosk-Software gewinnen die Fachhändler einen Wettbewerbsvorteil, sowohl was die Breite des Produktportfolios angeht, als auch die Preissteuerung. Produkte, die nicht im Laden vorhanden sind oder sich gar nicht für die Lagerhaltung eignen, können über Nacht geordert und für den Kunden verfügbar gemacht werden.

Der „vernetzte Laden“ kann damit hinsichtlich Preisgestaltung sowie Produktpalette mit Online-Händlern mithalten. Durch zusätzliche Serviceangebote, die nur der Einzelhandel bieten kann, ist er sogar dem Onlinehandel gegenüber überlegen. Zusätzlich können die Händler mit dem Online-Kiosk, der Onlinevariante des brodos.net-Kiosks, auch im Internet Präsenz zeigen und ihr Produktportfolio sowie ihre lokalen Dienstleistungen darstellen.

Behebung und Lösung von Performance-Probleme

Die Brodos AG möchte den „vernetzten Laden“ branchenübergreifend (z. B. Apotheken, Mode und Spielzeug) für den Einzelhandel ausbauen. Voraussetzung dafür ist, dass die Software voll funktionsfähig läuft, um die Kunden am Point of Sale (POS) zu überzeugen und gleichzeitig konkurrenzfähig gegenüber großen Online-Händlern zu sein.

„Als besonders zeitaufwendige Herausforderung erwies sich die Koordination von Entwicklung und operativem Betrieb, wenn es um die Ermittlung von Performance-Problemen ging“, so Michael Virnstein, Director IT bei Brodos AG. Besonders im Hinblick auf die internationale Expansion rückte die Anwendungsstabilität mehr und mehr in den Fokus.

Hier zeigen sich die Anbindungen nach Baiersdorf als nicht ganz einfach. Sie führten teilweise zu inakzeptablen Response-Zeiten von bis zu zehn Sekunden für den Seitenaufbau. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wurde Speicherplatz in lokalen Datenzentren zugekauft.

Anschließend stellte sich die Herausforderung, die Dienste vor Ort zu testen und sicherzustellen, dass Soft- und Hardware für die wachsenden Anforderungen gerüstet sind. Die Notwendigkeit einer professionellen Lösung für das Monitoring und Troubleshooting der Kiosk-Software war gegeben, um über Probleme und Veränderungen informiert zu sein und dadurch die Möglichkeit zur Optimierung zu haben.

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