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Application Performance Management im Einsatz effizient
Bei der intensiven Suche nach einem Software-Tool fiel die Entscheidung auf die Application Performance Management Software von AppDynamics. Nach ausführlichen Tests und Probephasen entschloss man sich zur Umsetzung der APM-Lösung. Der Projektzeitraum – von den ersten Gesprächen bis hin zum Abschluss der Implementierung – dauerte von Mai 2015 bis Oktober 2015.
Zur Implementierung waren fünf Mitarbeiter von AppDynamics und drei Fachkräfte seitens Brodos involviert. So konnte die tatsächliche Implementierungsdauer auf zwei Tage beschränkt werden. „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen von AppDynamics gestaltete sich als sehr angenehm“, so Michael Virnstein. “Die Berater waren sowohl hoch professionell als auch sehr nett, es machte Spaß mit ihnen zu arbeiten“.
Im Einsatz konnte sich das Application Performance Management direkt beweisen. Das Echtzeit-Monitoring der Anwendungsumgebung erlaubt die Diagnose auf Code-Ebene, was eine intensive Analyse zulässt. Fehler können schneller gefunden und behoben werden und die Sicherheit der geschäftskritischen Systeme ist gewährleistet.
Nutzererlebnis der Endkunden im Blick
Um die Services zu testen, bietet sich ein Enduser-Monitoring an, mit dem sichergestellt werden kann, dass auch dort die Response-Zeiten im akzeptablen Rahmen liegen. Der Einstieg mit der APM-Lösung gestaltete sich einfach. „Das Tool ist sehr intuitiv in den ersten Schritten, aber sehr vielseitig, je tiefer man einsteigt“, berichtet Virnstein.
Angesichts der Möglichkeiten fühle man sich für zukünftige Aufgaben gerüstet. Auch die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und operativem Betrieb habe sich verbessert, da die Monitoring Plattform die Basis für eine erfolgreiche DevOps-Strategie darstellt.
Durch das Echtzeit-Monitoring der gesamten Netzwerkinfrastruktur für das Operations- und Entwicklungs-Team können Unternehmen mit APM schneller Informationen über die Netzwerkinfrastruktur austauschen und so ihren Software Development Lifecycle (SDLC) optimieren. Die proaktiven Warnungen des APM geben frühzeitige Hinweise auf Systemabweichungen. Damit lassen sich kritische Systemfehler und Ausfälle verhindern, die eine empfindliche Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit haben können.
Datenaktualität Voraussetzung für den vernetzten Handel
Bis Anfang Januar 2016 plant die Brodos AG, die Tools des APM komplett in alle Prozesse integriert zu haben. Im ersten Schritt wurden bereits die wichtigsten Silos mit Agenten versehen. Geplant sind aber alle Server mit den adäquaten Tools und Agenten auszustatten, um absolute Transparenz zu gewährleisten.
Bis Mitte 2016 plant Michael Virnstein mit einem voll funktionsfähigen System zu arbeiten, um das Konzept des „vernetzten Ladens“ auch auf andere Industriezweige auszubauen. „Der Markt beginnt allmählich, die Idee hinter dem „vernetzten Laden“ zu verstehen“, zieht Virnstein Fazit. „Die Entwicklung muss schnell passieren.“
So sei zum einen die Datenaktualität extrem wichtig. „Zum anderen muss die Geschwindigkeit, die vom Internet als Standard erwartet wird, gegeben sein, um weiter konkurrenzfähig zu bleiben und so bei den Endkunden Akzeptanz für das Konzept zu schaffen“. In der Zukunft wird sich das Bild des Einzelhandels stark wandeln und wenn alles nach Plan verläuft, wird der „vernetzte Laden“ einen ganz normalen Bestandteil im neuen Einkaufsalltag darstellen.
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