Abas startet Aufklärungskampagne „Digital OR Dead“

Digital oder tot – Mittelstand muss jetzt aktiv werden

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Vor allem mittelständische Zuliefererbetriebe müssen unbedingt digital transformieren, um am Markt überleben zu können.
Vor allem mittelständische Zuliefererbetriebe müssen unbedingt digital transformieren, um am Markt überleben zu können. (Bild: Abas Software AG)

Viele verstehen nur Bahnhof oder Fragezeichen, wenn die Begriffe digitale Transformation, Industry of Things bzw. die Abkürzung IoT oder Industrie 4.0 fallen. Weil Experten und Anbieter häufig eine Sprache wählen, die vor Anglizismen und technischen Fachausdrücken strotzt, bleibt das Wichtigste am Thema digitale Transformation ein Rätsel.

Wenige kleine und mittlere Betriebe wissen, was dahintersteckt, wie die Studie „Stand der Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu Industrie 4.0 im Mittelstand“ der Technischen Hochschule Mittelhessen bestätigt. Wie und warum die neuen disruptiven Technologien den Alltag und die Perspektiven etablierter Betriebe verändern oder was mittelständische Betriebe tun können, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, wird kaum verständlich erklärt.

Mit ihrer Unwissenheit laufen deutsche KMU aber deutlich Gefahr, in Sachen Digitalisierung ins Hintertreffen zu geraten. Es ist bereits schon heute zu spüren, dass der vergleichsweise geringe Digitalisierungsgrad wichtiger Unternehmensprozesse die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe beeinträchtigt. In fünfzehn Jahren, warnt Mark Muschelknautz, CMO der Abas Software AG, könnte bereits fast die Hälfte der mittelständischen Zulieferbetriebe in Deutschland verschwunden sein. Denn während größere Unternehmen mit entsprechenden Abteilungen und Forschungsprojekten technologisch am Ball bleiben, haben es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der verarbeitenden Industrie schwer, relevante Entwicklungen früh zu erkennen und für sich zu nutzen. Dabei wären die technischen Möglichkeiten hierzulande verfügbar und die Umsetzung meist gar nicht so aufwändig, erklärt Muschelknautz.

Deshalb will Abas Software gemeinsam mit renommierten Partnern aus Forschung, Lehre und Beratung mit einer großen Kampagne aufklären. Unter dem plakativen Slogan „Digital OR Dead“ sollen mittelständische Betriebe ab Februar 2019 praktische Hilfmittel an die Hand bekommen. So können Firmen mit einem kompakten Test herausfinden, wie es um ihre digitale Reife bestellt ist. Interessant dabei: Sie können sich mit Unternehmen aus der gleichen Branche vergleichen. In einem zweiten Schritt werden Interessenten dann auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht. Abas liefert für die Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse einfachste Erklärungen. Kompliziertes Fachvokabular wird vermieden. Im dritten Schritt wird auf Basis des erfolgten Digitalisierungstests eine individuelle To-do-Liste erstellt, die aufzeigt, welche Themen oder Unternehmensbereiche Priorität haben sollten. Die zugrunde liegende Methodik und der Digitalisierungstest entstammen der Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen sowie den Autoren Prof. Gerrit Sames und Arthur der oben genannten Studie.

Als Höhepunkt der „Digital OR Dead“-Kampagne will Abas auf der kommenden Hannover Messe 2019 (1. bis zum 5. April 2019) in der Digital Factory, Halle 7 (Stand B40), ein „Transformation Camp für die Digitalisierung mittelständischer Betriebe“ anbieten. Auf dem Stand können interessierte Unternehmen den Digitalisierungstest machen. Im Anschluss wird anhand eines fiktiven Unternehmens praxisnah demonstriert, wie sich die Digitalisierung des eigenen Unternehmens konkret starten lässt. So sind Beispiele aus der Produktentwicklung, dem Marketing und Vertrieb, der Eingangs- und Ausgangslogistik, Produktion, Beschaffung oder auch dem Service in einer gigantischen Live-Installation zu begehen. Fertigungsnahe Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet können für ihre Digitalisierungsverantwortlichen kostenfrei Tickets für die Hannover Messe mitsamt Besuch des Transformation Camps buchen.

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