Offene europäische Wissenschaftscloud bekundet Interesse

DBCE forciert Zusammenarbeit mit Forschungszentren

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Die offene Wissenschaftscloud Helix Nebula auf Basis einer hybriden Infrastruktur forciert die Partnerschaft zwischen Forschung und Unternehmen in Europa.
Die offene Wissenschaftscloud Helix Nebula auf Basis einer hybriden Infrastruktur forciert die Partnerschaft zwischen Forschung und Unternehmen in Europa. (Bild: CERN)

Am Kernforschungszentrum CERN in Genf stellte Maximilian Ahrens, CTO der Deutsche Börse Cloud Exchange (DBCE), den Teilnehmern der Helix Nebula Initiative den Cloud-Marktplatz der DBCE vor und gab Einblicke in die wichtigsten Funktionen.

Die Helix Nebula Initiative verfolgt den Aufbau einer europäischen Open Science Cloud mit dem Ziel, Zusammenarbeit und Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu verbessern. Darüber hinaus ist eine Plattform für den einfachen Bezug von Services und Dienstleistungen geplant.

Dieser Helix-Nebel-Marktplatz soll die Brücke schlagen zwischen Forschern und Unternehmen und einfachen Zugang zu kommerziellen Cloud-Computing-Diensten ermöglichen. Großangelegtes Ziel ist, ein wissenschaftsbasiertes Ökosystem zu schaffen auf Basis einer durchgängigen elektronischen Infrastruktur. Damit soll der wissenschaftliche Arbeitsablauf abgedeckt werden, von der Forschung bis zur Produktion.

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Vor dem Hintergrund einer geplanten Open Science Cloud als Plattform für Forschungszentren und Wissenschaftsinstitutionen, sei das Interesse am DBCE-Marktplatz und insbesondere den Eigenschaften der Plattform in Bezug auf die kommerziellen Prozesse wie Vertragsabwicklung und Bezahlung sehr groß gewesen, resümiert Ahrens.

„Die Ansprüche an Performance und Reichenleistungen sind gerade im Forschungsbereich sehr hoch“, so Ahrens. DBCE könne die dafür notwendigen Ressourcen aber schnell, unkompliziert und vor allem standardisiert bereitstellen: „Das erleichtert den Sourcing-Prozess enorm. Einige unsere Provider stellen die spezifischen Templates für virtuelle Maschinen des CERN bereit. Diese ermöglichen es dem CERN schneller und einfacher Berechnungen auf der DBCE Plattform durchzuführen.“

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