Kubernetes, NoSQL und OneDrive

Cohesity erweitert Funktionsumfang deutlich

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Cohesity baut seine Plattform weiter aus und gibt zudem die Übernahme von Imanis Data bekannt.
Cohesity baut seine Plattform weiter aus und gibt zudem die Übernahme von Imanis Data bekannt. (Bild: Cohesity)

Der Spezialist für hyperkonvergente Sekundärspeicherlösungen Cohesity hat neue Funktionen zum Schutz und zur Verwaltung großer Daten-Workloads, verteilter Datenbanken, Container und SaaS-Anwendungen vorgestellt.

Cohesity wird künftig zusätzliche Backup-, Wiederherstellung- und Datenmanagementfunktionen der Enterprise-Klasse bieten. Sie decken große Daten-Workloads von Hadoop, verteilte NoSQL-Datenbanken, Kubernetes-Container-Applikationen und Software-as-a-Service-Umgebungen (SaaS) ab.

Laut Cohesity können die genannten Datenquellen erstmals von einer einzigen webbasierten Plattform aus abgesichert und verwaltet werden. Dies soll das Risiko für Datenverluste reduzieren, Wiederherstellungszeiten beschleunigen und die Datensicherheit erhöhen. Zudem entstehen Kostenvorteile, da spezielle Lösungen zum Schutz der einzelnen Workloads nicht mehr notwendig sind. Auch der Verwaltungsaufwand sinkt, während gleichzeitig Datenfragmentierung vermieden wird. Cohesity vereint somit Hypervisoren, Datenbanken und Anwendungen sowie Speicher und Workloads auf einer SaaS-Plattform.

Imanis Data übernommen

Die Backup-, Restore- und Verwaltungsfunktionen für HDFS-Workloads („Hadoop Distributed File System“) und verteilte NoSQL-Datenbanken verdankt Cohesity der Übernahme von Imanis Data. „NoSQL-Datenbanken werden in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen. Da Unternehmen zunehmend auf diese modernen Workloads setzen, kann Cohesity dazu beitragen, den Schutz der Daten durch eine einfache Web-Scale-Lösung zu gewährleisten“, erklärt Mohit Aron, Gründer und CEO von Cohesity.

Die entsprechende Lösung von Imanis Data steht bereits im Cohesity Marketplace bereit. Sie ermöglicht den Schutz verteilter Hadoop- und NoSQL-Datenbanken, einschließlich MongoDB, Cassandra, Cloudera, CouchbaseDB und Hbase. Unternehmensnutzer können unter anderem auf granulare Wiederherstellung mit anwendungsorientierten, agentenlosen Backups zugreifen. Datenschutzvorgaben werden eingehalten, indem das System zum Beispiel sensible Informationen, die kopiert und für Test- und Entwicklungszwecke genutzt werden, automatisch maskiert.

Container-Backups und mehr Support

Ebenfalls neu sind Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für Kubernetes-basierte Container-Anwendungen. Durch die native Kubernetes-Integration lassen sich Daten und Anwendungszustand sichern, wodurch die komplette Applikation geschützt ist. Die Backups sind anwendungskonsistent und werden inkrementell durchgeführt. Dies reduziert den nötigen Zeitaufwand und sorgt für einfachen Betrieb. Der Restore kann entweder am ursprünglichen Speicherort oder an einer anderen Stelle erfolgen, was Anwendern Disaster-Recovery- und Migrationsoptionen eröffnet.

Cohesity hat zudem den Support für SaaS-Anwendungen ausgebaut: Backup- und Wiederherstellungsfunktionen für Microsoft Office 365 schließen nun auch Microsoft OneDrive mit ein. Um Sicherheits- und Compliance-Anforderungen besser zu unterstützen, nutzt die Lösungen nun auch Informationen aus Azure Active Directory bei der Richtlinienerstellung. Sowohl der Schutz für Kubernetes-basierte Anwendungen als auch die OneDrive-Unterstützung stehen Cohesity-Nutzern ab dem Sommer zur Verfügung.

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