HP-Matrix für das Management virtueller Umgebungen

Cloud Computing setzt Automatisierung voraus

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Paradigmen-Wechsel beim Management-Konzept

HP spricht beim Management-Konzept, das hinter Cloud Systems steht, von einem Paradigmen-Wechsel: Der klassische Administrations-Ansatz, der sich an unterschiedlichen IT-Komponenten ausrichtet, werde durch ein „Shared Service“-Management abgelöst. In diese Richtung entwickelt HP sein Cloud Offering konsequent weiter.

Zu Beginn des Jahres stellte der IT-Konzern die Software „Cloud Service Automation“ (CSA) vor. Der CSA Software Stack erweitert eine Cloud System Matrix um alle Software-Komponeten, die „Software as a Service“ (SaaS) liefern.

Im Wesentlichen sind das „Server Automation“ (SA) und Anwendungs-Monitoring („Sidescope“), Tools, die notwendig sind, um auch User-Management, Software-Verteilung, Patch-Management und anwenderbasiertes Accounting zu etablieren. Auch das Thema Anwendungs-Monitoring und SLA-Überwachung sind Bestandteile von CSA.

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„Cloud System Enterprise“ erweitert diesen Stack um alle Komponenten, die höherwertige IT-Services (SaaS, PaaS) und damit auch das Management von Anwendungssoftware bis auf User-Level (beispielsweise SAP/User, Mail/User) ermöglichen.

In Abhängigkeit davon, auf welcher Ebene die IT-Service-Orientierung etabliert werden soll, sollte die Wahl zwischen Cloud System Matrix und Cloud System Enterprise getroffen werden. Auch ist eine Erweiterung einer Cloud System Matrix auf ein Cloud System Enterprise jederzeit möglich.“

Die private Cloud in 30 Tagen

Die zunehmende Automatisierung von IT-Prozessen fördert zugleich den Trend, dass IT-Anbieter oder Anbieter-Konsortien vermehrt Komplettlösungen auf den Markt bringen. Auf der einen Seite geraten Anwender so in größere Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller. Auf der anderen Seite werden sie dadurch aber wesentlich schneller beim Aufbau von Cloud-Infrastrukturen.

So benötigte einer der ersten Cloud-System-Matrix-Referenzkunden, das IT-Dienstleistungszentrum Berlin, lediglich 30 Tage (von der Planung bis zum User Portal), um eine private Cloud auf Cloud System Matrix-Basis in Produktion zu nehmen (siehe: Kasten).

Auch wenn es sich bei Matrix um ein vorkonfiguriertes Komplettpaket handelt, so legt HP-Manager Gottwalz doch Wert auf die Feststellung, dass dahinter kein proprietäres Konzept stehe. Denn das „Matrix Operating Environment“ lasse sich, da es auf Management-Produkten mit offenen Schnittstellen basiere, prinzipiell auf jede andere Infrastruktur mit standardisierten Hardware-Komponenten übertragen. „Aber die Einführung einer solchen Cloud-Lösung wäre mit einer erhöhten Detailplanung verbunden“, warnt Gottwalz.

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