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Das Komplettpaket: HP Cloud System Matrix

Allerdings geht es auch anders: Mit dem „HP Cloud System Matrix bietet HP eine betriebsbereite Converged Infrastructure als Komplettpaket an. In dem System werden Server-, Storage- und Netzwerk-Komponenten von HP eingesetzt, die über das „Matrix Operating Environment“ (MOE) zentral verwaltet werden.
Sämtliche Komponenten, die benötigt werden, um IT-Services (IaaS) bereitzustellen, lassen sich darüber steuern. Das MOE beruht auf den Management-Produkten der „HP Insight“-Familie („Systems Insight Manager“, „Insight Control“ und „Insight Dynamics“).
Wesentliche Bestandteile der Dynamics-Software sind ein Design-Tool zum Erstellen von Services und ein umfangreiches Set von Templates, mit denen sich Dienste weitgehend automatisiert implementieren lassen. Diese Vorlagen erfassen alle relevanten Infrastruktur-Merkmale, die zum Betrieb einer Applikation erforderlich sind. Dazu gehören die benötigten Rechen-, Speicher- und Netzwerk-Ressourcen, aber auch Verfügbarkeits-Anforderungen und Sicherheits-Richtlinien.
Solche Templates können Anwender selbst erstellen. Wenn ein IT-Mitarbeiter einen Service erstmals in ein Design überführt hat, legt er die entsprechenden Parameter in einer Vorlage ab. Die lässt sich jederzeit wiederverwenden, wenn der gleiche Service beispielsweise in einer anderen Fachabteilung bereitgestellt werden soll.
Implementierung von Services in Minuten
Außerdem bietet HP für eine ganze Reihe gängiger Software-Produkte, etwa für Microsoft Exchange oder für SAP-Anwendungen, vorgefertigte Templates an. Sämtliche Vorlagen werden in einem Service-Katalog zusammengefasst und verwaltet. Über ein Self-Service-Portal können Fachabteilungen daraus Services anfordern, die dann in einem automatisierten Prozess bereitgestellt werden.
Auf diese Weise soll sich die Implementierung von Services laut HP von Tagen auf Minuten verkürzen. Ebenso soll die Zahl der IT-Mitarbeiter, die an dem Prozess beteiligt sind, deutlich sinken.
Aus Sicht des Anbieters sind in herkömmlichen, Silo-artig organisierten Rechenzentren zu viele Mitarbeiter an der Bereitstellung von Anwendungen beteiligt. Sie müssen sich jeweils mit den Server-, Storage und Netzwerk-Spezialisten abstimmen. Außerdem erfordern die Prozesse zu viele manuelle Schritte.
Keine Geduld für Fehler
„All das kostet Zeit und ist fehleranfällig“, resümiert Cloud-Experte Gottwalz. Daher sei ein Umdenken erforderlich. „IT-Mitarbeiter müssen künftig vertikal denken und einen Service von der Applikation her bis zu den benötigten Hardware-Ressourcen konzipieren können.“ Mit dem Matrix-System biete HP ihnen eine konvergente Infrastruktur und die Software-Tools, die sie dazu in die Lage versetzen.
Ein integraler Bestandteil von Matrix und Cloud System sind die „Cloud Maps“. Dabei handelt es sich um vorkonfigurierte Service-Objekte, die automatisch installiert und denen automatisch Hardware-Ressourcen zugeteilt werden. Ziel ist es, mit Hilfe von Workflows und Skripten die Implementierung von Services weiter zu beschleunigen. Cloud Maps stehen für alle wesentliche Anwendungen zur Verfügung.
weiter mit: Automatisierung reduziert die Komplexität
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