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Automatisierung reduziert die Komplexität
Vor allem die Automatisierung von Prozessen reduziere die Komplexität und beschleunige die Bereitstellung, betont Gottwalz: „Weil die Systeme intelligenter werden und viele Schritte bei der Zuteilung von Ressourcen autonom ausführen, ist es gar nicht erforderlich, dass Applikationsverantwortliche über Expertenwissen in
Server-, Storage- und Netzwerk-Technologie verfügen.“
So lässt sich mit den Cloud Systems beispielsweise auch die Kapazitätsplanung weitgehend automatisieren. Der „Capacity Advisor“, „Storage Provisioning Manager“ und die „Smart Solver“-Technik von HP werten im Betrieb permanent Tausende von Infrastruktur-Daten aus.
Auf dieser Basis schlägt das System den Administratoren vor, wie sie Workloads auf virtuelle Maschinen und die wiederum auf physische Host-Systeme verteilen können, um Engpässe zu vermeiden und die Infrastruktur so effizient wie möglich auszulasten.
Automatisierung im Speicher
Seit HP vor wenigen Wochen die „3PAR Utility Storage“-Technologie in die Matrix-Umgebung integriert hat, wird das Speicher-Management ebenfalls weiter automatisiert. Die 3PAR-Systeme werten beispielsweise die Zugriffshäufigkeit auf Datenblöcke aus und weisen Daten autonom verschiedenen hierarchischen Speicherklassen zu.
Durch diese Speicher-Intelligenz (Autonomic Tiering) wird ein Performance-Management automatisch und ohne Expertenwissen eigenständig vom Speichersystem vorgenommen. Allein diese Funktionalität reduziert den Betreibsaufwand einer Speicher-Infrastruktur signifikant und stellt die optimale Storage-Performance sicher.
weiter mit: Paradigmen-Wechsel beim Management-Konzept
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