Anbieter zum Thema
Nach wie vor ist das Thema Sicherheit im Kontext des Cloud-Computing von oberster Priorität. Dies ist auch verständlich, denn weder Privatpersonen noch Unternehmen wünschen sich unbefugte Zugriffe auf die eigenen Dateien. Es ist dabei die Pflicht des Anbieters, für die Sicherung und den Transfer der Daten zu sorgen. Prinzipiell beziehen sich die Sicherheitsanforderungen auf unterschiedliche Aspekte:
- Kann der Anwender die Prozesse in der Cloud kontrollieren?
- Welche Datenverschlüsselungsverfahren stehen zur Verfügung?
- Müssen sich die Nutzer authentifizieren?
- Besteht die Möglichkeit, die Daten jederzeit und unmittelbar zu löschen?
Dies sind nur einige von vielen Anforderungen, welche für die Sicherheit eines Cloud Netzwerks relevant sind. Es obliegt dabei dem Anbieter, für die notwenigen Sicherheitsstandards zu sorgen. Für Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern ist es zudem sinnvoll, durch die Vergabe von individuellen Mitarbeiterrollen gezielt Berechtigungen und Nutzungsrechte zu vergeben. Dies stärkt den Schutz vor unrechtmäßigem Gebrauch der Informationen.
Maßnahmen für den Notfall
Bei der Arbeit mit fremden Dateien ist eine effiziente Datensicherung Pflicht. Dies gilt sowohl für die Daten von einzelnen Personen als auch für größere Datensätze von Firmen und Unternehmen. Ebenso ist ein durchdachtes Notfallmanagement notwendig, um bei unvorhersehbaren Problemen, zum Beispiel im Falle eines Datenverlustes, zeitnah reagieren zu können. Umfangreiche Wiederherstellungsverfahren gehören somit ebenfalls zum Pflichtprogramm jedes Cloud-Anbieters. Bereits zu Vertragsbeginn müssen diese Maßnahmen zwingend zur Verfügung stehen, da bereits beim Daten-Upload in die Cloud theoretisch Probleme auftreten können.

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