Spezielle Bedürfnisse beachten

Cloud-basierte Security für den Mittelstand

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Sieben Tipps bei der Auswahl einer Security-Lösung aus der Cloud

Mit Cloud-basierten Sicherheitslösungen können KMUs die Komplexität der Systeme vereinfachen und die Sicherheit erhöhen. Mittlerweile sind diese Lösungen so ausgereift, dass sie die Anforderungen von KMU gut erfüllen. Doch bei den unterschiedlichen Angeboten gibt es kleine aber feine Unterschiede, die man beachten sollte:

  • Erstens sollte die Cloud-Lösung zentral von einer Management-Konsole aus einfach zu installieren, konfigurieren und managen sein. Zudem sollte sie einen automatischen und echtzeitfähigen Schutz vor den meisten Gefahren bieten.
  • Zweitens sollten alle Geräte geschützt sein. Denn die meisten Anwender nutzen heute mehrere Geräte für ihre Arbeit. Effiziente Sicherheitslösungen aus der Cloud sollten ein vereinheitlichtes Management bieten, das sowohl Windows- als auch Mac-Rechner sowie mobile Geräte schützt.
  • Drittens sollte jeder Anwender unabhängig vom verwendeten Gerät geschützt sein. Nutzerbasierte Regeln sollten einmal definiert werden können, sodass sie automatisch über alle Geräte hinweg greifen. So erhält der IT-Administrator einen transparenten Überblick über den Sicherheitsstatus aller Geräte im Unternehmen und auch über den Status einzelner Nutzer.
  • Viertens sollten die IT-Sicherheits-Suites vorkonfigurierbar sein, um die Voreinstellung von Funktionen wie Host-based Intrusion Prevention System (HIPS), Web-Sicherheit und Web-Filtering, die bei herkömmlichen Lösungen ein Spezialwissen erfordern, zu vereinfachen.
  • Fünftens, da 90 % aller Angriffe aus dem Web erfolgen, sind Web-Sicherheitsfilter in jedem Sicherheitsprodukt erforderlich. So ist der Zugriff zu infizierten Webseiten automatisch geblockt und bedrohliche Dateien können abgefangen werden, bevor sie in das Unternehmen gelangen.
  • Sechstens sollte die Cloud-Lösung Web-Filtering und Regelwerkumsetzung unabhängig vom Standort der Geräte ausführen können, um konsistenten Schutz zu bieten. Sobald Remote-Nutzer eine Internetverbindung öffnen führt der Client des Gerätes automatisch die vordefinierten Verbindungsregeln sowohl für Windows- als auch Mac-Geräte aus.
  • Siebtens, sollte eine Lizensierung nach Usern geboten werden. Denn die Security-Cloud-Angebote unterscheiden sich auch im Preis erheblich. Um die Kosten geringer zu halten, ist die Lizensierung nach Anzahl der User und nicht nach Anzahl der Geräte sinnvoll.

Um die Kosten geringer zu halten, ist die Lizensierung nach Anzahl der User und nicht nach Anzahl der Geräte sinnvoll.
Um die Kosten geringer zu halten, ist die Lizensierung nach Anzahl der User und nicht nach Anzahl der Geräte sinnvoll.
( © freshidea - Fotolia)

Security-Lösung muss zum Unternehmen passen

KMU haben mit den Möglichkeiten, die sich aus der Cloud-Nutzung ergeben, große Potenziale, ihre gesamte IT-Infrastruktur effizienter und kostengünstiger zu schützen. Wichtig sind die Leistungsfähigkeit der Lösung und eine Skalierung, die zu KMU passt. Es lohnt sich also einen detaillierten Anforderungskatalog zu erstellen um damit die passende Lösung zu finden, um nicht am Ende des Tages mit zu komplexen Systemen kämpfen und in Folge zu viel Budget aufwenden zu müssen.

* Gerhard Eschelbeck ist CTO bei Sophos

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