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Virtuelle Clients sind eine Voraussetzung für Cloud Computing
Unternehmen sollten sich dieser Herausforderungen der Virtualisierung bewusst sein. Sie sollten sie aber nicht vollständig verteufeln. Schließlich ist Virtualisierung die zwingende Voraussetzung, um auf den Cloud-Computing-Zug aufzuspringen.
Will ein Unternehmen Services aus der Wolke in seine ICT-Landschaft integrieren, ist es quasi gezwungen, zuerst über Virtualisierung nachzudenken. Geschäftskritische Applikationen müssen sicher im Rechenzentrum abgelegt sein.
Dann können Anwender am Arbeitsplatz Dienste aus der Wolke zusätzlich nutzen. Sonst sollte das Unternehmen die Finger vom Cloud Computing lassen, wenn es etwa private und geschäftliche Welten auf den Endgeräten nicht sauber voneinander trennen kann. Am Himmel stehen auch viele dunkle Wolken.
Nicht alles landet auf Wolke 7
Das betrifft insbesondere kostenfreie Cloud-Dienste, die über das öffentliche Internet laufen. Hier gibt es zum Beispiel keinerlei Garantien hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit. Im Fall einer Störung lässt sich mit einem öffentlichen Cloud-Provider kein Ticket Routing über ein Incident Management System durchführen.
Hier fehlt die durchgängige Kette zwischen Anwender und Dienstleister. Geht eine Information verloren, lässt sie sich nicht zurückholen.
Auch ist dem Nutzer nicht bekannt, wo auf dem Globus seine Daten gespeichert sind. Das kann sich auf die Sicherheit der Informationen und auf die Compliance eines Unternehmens insgesamt negativ auswirken.
weiter mit: Welche Cloud trägt?
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