Salesforce kauft Slack Benioff freut sich über „himmlisches Spiel“

Autor: Elke Witmer-Goßner

CRM-Riese Salesforce wird die Unternehmenskommunikationsplattform Slack übernehmen. Die Kombination von Slack mit Salesforce Customer 360 soll für Kunden und die gesamte Branche eine Transformation darstellen.

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Mit der Übernahme von Slack will Salesforce sein Cloud-Betriebssystem fit machen für die neue Art zu arbeiten.
Mit der Übernahme von Slack will Salesforce sein Cloud-Betriebssystem fit machen für die neue Art zu arbeiten.
(Bild: gemeinfrei© Tumisu / Pixabay )

Marc Benioff, Vorsitzender und CEO von Salesforce freut sich über den Deal mit Slack:„Dies ist ein himmlisches Spiel.“ Gemeinsam werde man die Zukunft der Unternehmenssoftware gestalten und die Art und Weise des volldigitalen und ortsunabhängigen Arbeitens verändern.

Und auch Stewart Butterfield, CEO und Mitbegründer von Slack, kann der Übereinkunft natürlich nur Gutes abgewinnen: „Salesforce startete die Cloud-Revolution, und zwei Jahrzehnte später nutzen wir immer noch alle Möglichkeiten, die sie bietet, um unsere Arbeitsweise zu verändern. Die Chance, die wir gemeinsam sehen, ist gewaltig.“ Beide Unternehmen teilten die Vision einer reduzierten Komplexität, höherer Leistungsfähigkeit und Flexiblität, um einen höheren Grad an organisatorischer Beweglichkeit zu erzielen. „Persönlich glaube ich“, so Stewart, „dass dies die strategischste Kombination in der Geschichte der Software ist, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“

Slack wird das neue Interface für Salesforce Customer 360

Slack wird tief in jede Salesforce-Cloud integriert. Als neue Schnittstelle für Salesforce Customer 360 solle Slack die Art und Weise verändern, wie Menschen in Salesforce sowie mithilfe der Informationen aus allen anderen Geschäftsanwendungen und -systemen kommunizieren, zusammenarbeiten und Maßnahmen in Bezug auf Kundeninformationen ergreifen könnten, um produktiver zu sein, intelligentere und schnellere Entscheidungen zu treffen und vernetzte Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die offene Plattform von Slack lasse sich nahtlos in mehr als 2.400 Anwendungen integrieren, mit denen Menschen zusammenarbeiten, kommunizieren und ihre Arbeit erledigen können. Gemeinsam wolle man das umfassendste offene Ökosystem von Anwendungen und Workflows für Unternehmen schaffen und Millionen von Entwicklern in die Lage versetzen, die nächste Generation von Anwendungen mit Klicks, nicht mit Code, zu erstellen, heißt es aus den Unternehmen.

Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung erhalten die Aktionäre von Slack 26,79 US-Dollar in bar und 0,0776 Salesforce-Stammaktien für jede Slack-Aktie, was auf der Grundlage des Schlusskurses der Salesforce-Stammaktien am 30. November 2020 einem Unternehmenswert von etwa 27,7 Milliarden US-Dollar entspricht.

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Redakteurin, CloudComputing-Insider.de