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Schritt 3: Nutzungsanalyse bestehender Software

Für hohe Software-und Software-Lizenz-Ausgaben in den Unternehmen sind nicht nur die vielgescholtenen, komplizierten Microsoft-Lizenzbedingungen verantwortlich, sondern auch ein häufig nachlässiger Umgang der Unternehmen selbst mit dem Thema Lizenz-Management.
Erhebliche Kosteneinsparungen ließen sich nämlich erzielen, wenn man zunächst prüfen würde, welche der vorhandenen Programme wie oft benützt werden. So zeigt die Erfahrung, dass etwa 80 Prozent der Software-Nutzung auf etwa 20 Prozent der Produkte entfallen; gleichzeitig ist auf etwa 80 Prozent der Arbeitsplätze Software installiert, die nicht eingesetzt wird. Das bedeutet pro PC zunächst ein erhebliches Einsparpotenzial, wenn nicht benötigte Programme deinstalliert würden. Denn damit würden nicht nur Lizenzkosten verringert, sondern auch Wartungsverträge und Update-Kosten eingespart.
Deshalb lohnt es sich bereits im Vorfeld eines Umstiegs auf Windows 7, das Thema Lizenz-Management umfassend in Angriff zu nehmen, beispielsweise mit Hilfe einer Lizenz-Management-Lösung, die das so genannte Software-Metering – die Analyse bestehender Software-Nutzung – unterstützt, um die aktuell wirklich benötigten Programme rasch zu identifizieren. Mit der Inventarisierung und dem Metering der Software-Bestände kann man zudem flexibel reagieren: Benötigt zum Beispiel eine Abteilung ein bestimmtes Programm nicht mehr, sollte sich die Lizenz problemlos auf eine andere Kostenstelle übertragen lassen oder in den Lizenzpool zurückfallen.
Schritt 4: Software- und Lizenzbestand für Beschaffung abgleichen
Als nächstes muss geprüft werden, ob und welche Lizenzrechte für diese Software existieren. Hier liegt die Herausforderung bei den verschiedenen Lizenzmodellen der Hersteller mit diversen Sonderregelungen. Die eingesetzte Lizenzmanagement-Lösung muss also nicht nur unterschiedliche Software-Lizenzen erkennen und aufnehmen, sondern auch sehr flexibel regelbasierte Definitionen von Lizenzpaketen zulassen, um eine Lizenzbilanz erstellen zu können. „Miss Marple“, die Lizenzmanagement-Lösung des Lindauer Softwareunternehmens Adlon Software beispielsweise, kann dies bereits in der Standardversion.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Sie zur Desktop-Migration brauchen und wie sich durch Überprüfung der Lizenzverträge Kostn senken und Prozesse optimieren lassen.
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