Einmalig: Das Außendienstportal der BKM

Bausparkasse Mainz und Evodion optimieren den Außendienst

| Autor / Redakteur: Jutta Krämer / Ulrike Ostler

Die Zentrale der Bausparkasse Mainz
Die Zentrale der Bausparkasse Mainz (Bild: Bausparkasse Mainz (BKM))

Die Bausparkasse Mainz AG (BKM) setzt einen „Joker“ auf ein Web-Portal für den Außendienst. Joker ist eine Eigenentwicklung und das Portal versorgt rund 550 mobile Mitarbeiter mit aktuellen Informationen. Wie, auf welcher Basis und warum der BKM-Anteil am Projekt steigt, sind Fragen, die beantwortet gehören:

Schon vor einigen Jahren hat die BKM ihre starre, unflexible Kernanwendung, die noch auf Cobol und Assembler basierte, konsequent durch die objektorientierte, Java-basierte Eigenentwicklung Joker ersetzt. Die Software ist derzeit die wohl vollständigste und modernste Anwendung aller Bausparkassen.

Im Zuge der technischen Weiterentwicklung hat sich die Bausparkasse Mainz jetzt entschieden, auch ihr Außendienst-Portal gänzlich neu zu konzipieren und ebenfalls auf Joker aufzusetzen. Bei der Realisierung der Web-basierten Portallösung auf Basis des Content Management Systems (CMS) „First Spirit“ und dem Portal-Produkt „Liferay“ arbeitet die BKM eng mit dem IT-Dienstleister Evodion zusammen.

Die Bausparkasse Mainz AG (BKM) ist einer der führenden Bauspar- und Gesamtbau-Finanzierer und die einzige Bausparkasse mit einem eigenen Hausprogramm in Deutschland. Die BKM bietet eine breite Palette von Produktlösungen aus einer Hand – für die Bereiche Bausparen und Finanzierung genauso wie für Vorsorge, Immobilien und Geldanlage.

Dieselben Informationen für Innen- und Außendienst

Dass von den rund 800 Mitarbeitern der BKM etwa 550 deutschlandweit im Außendienst tätig sind, unterstreicht die Bedeutung, die eine erfolgreich agierende Vertriebsorganisation für die BKM hat. Diesem Anspruch wurde die alte Offline-Anwendung, die seit fast 20 Jahren beim Außendienst im Einsatz war, nicht mehr gerecht.

Karin Zimmermann, stellvertretende Hauptabteilungsleiterin Organisation und Informatik bei der BKM., erläutert: „Die bestehende Anwendung war sowohl technisch als auch funktionell nicht mehr state-of-the-art.“ Die Anwendung sei lokal auf den Rechnern der Mitarbeiter installiert gewesen und nur ein Mal wöchentlich zentral mit aktuellen Daten versorgt. Die Folgen: hohe administrative Aufwände und veraltete Daten.

Im Jahr 2011 fasste man bei der BKM deswegen den Entschluss, die alte Anwendung durch eine webbasierte Portallösung zu ersetzen. „Unsere Außendienstmitarbeiter sollten über das neue Portal nicht nur auf die gleichen aktuellen Informationen zugreifen können wie unser Innendienst, sondern auch auf die gleichen Methoden, beispielsweise bei Beratungsleistungen“, schildert Zimmermann eine Zielsetzung des Projekts.

Deswegen war klar, dass das neue Portal auf der Kernanwendung Joker aufsetzen sollte. Dank seines objektorientierten Aufbaus, der die Wiederverwendung von Funktionalitäten und Methoden gewährleistet, bot sich die Anwendung aus dem eigenen Hause dafür an. „Darüber hinaus soll das neue Portal die Arbeitsabläufe im Außendienst standardisieren und steuern und die Mitarbeiter umfassend und zielgerichtet unterstützen“, zählt Zimmermann weitere Ziele auf.

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