OVHcloud Metal Instances Bare Metal mit Public-Cloud-„Feeling“

Von Elke Witmer-Goßner

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Dedizierte Server mit den Vorteilen der Public Cloud bietet OVHcloud in Deutschland ab sofort aus seinem Rechenzentrum in Limburg an. Die „Metal Instances“ unterstützen Infrastructure-as-Code-Bereitstellung (IaC) und werden im Pay-as-you-go-Modell abgerechnet.

Mit „Metal Instances“ bietet OVHcloud das Beste aus zwei Welten: Dedizierte Server und Public Cloud in einem.
Mit „Metal Instances“ bietet OVHcloud das Beste aus zwei Welten: Dedizierte Server und Public Cloud in einem.
(Bild: ilya_levchenko - stock.adobe.com)

Warum aber Bare Metal in dieser Kombination? In einer typischen Cloud-nativen Umgebung sind die Anwendungen von der zugrunde liegenden Hardware entkoppelt, sodass sie dank der On-Demand-Elastizität der Cloud skaliert werden können. Auf diese Weise bleibt die Hardware im Hintergrund abstrakt und kann im Handumdrehen auf bestimmte Spitzenzeiten zugeschnitten werden.

Doch nicht alle Anwendungen sind gleich geschaffen, und manche Workloads benötigen dedizierte Hardwareressourcen für ihre Ausführung, sei es für die Kontrolle, Isolierung oder Leistung. Die „Metal Instances“ seien speziell für diesen Bedarf entwickelt worden, erklärt der Anbieter. Sie bieten On-Demand-Verfügbarkeit und schnelle Bereitstellungszeiten auf Basis eines automatisierten und standardisierten großflächigen Rollouts. Ermöglicht werde dies durch Infrastructure as Code dank der nativen Unterstützung von OpenStack und Terraform.

Der Nutzer behalte dabei volle Kontrolle über die Hardware mit Zugriff auf die vollen CPU-Ressourcen, da die Metal Instances auf zu hundert Prozent dedizierten physischen Single-Tenant-Servern ausgeführt würden. Das Modell sei daher beispielsweise besonders für den Healthcare-Bereich interessant.

Das stundengenaue Pay-as-you-go-Abrechnungsmodell garantiert, dass Kunden exakt nur die genutzte Rechenkapazität zahlen müssen.

Bare Metal as-a-Service

Metal Instances sind für eine Vielzahl von Workloads konzipiert, die eine bestimmte Hardware erfordern, sei es für Leistung, Lizenzierung oder Softwareanpassung auf niedriger Ebene.

Das flexible On-Demand-Cloud-Angebot umfasst drei verschiedene Instanzen:

  • bm-s1 läuft auf einem Intel Xeon-E 2274G (4C/8T), 2x 960 GB SSD mit einem Stundenpreis von 0,5 Euro,
  • bm-m1 läuft auf einem Intel Xeon-E 2288G (8C/16T), 2x 960 GB SSD mit einem Stundenpreis von 0,85 Euro,
  • bm-l1 läuft auf einem AMD EPYC 7371 (16C/32T), 2x 960 GB SSD mit einem Stundenpreis von 1,45 Euro.

Jede Instanz verfügt über eine garantierte öffentliche Netzwerkverbindung mit 1 Gbit/s und ein garantiertes privates Netzwerk mit 2 Gbit/s. Die Kosten umfassen sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden Datenverkehr.

Die Metal Instances bm-s1, bm-m1 und bm-l1 sind in Deutschland (LIM), Frankreich (GRA & SBG), Großbritannien (ERI), Polen (WAW) und Kanada (BHS) verfügbar und in weniger als drei Minuten einsatzbereit.

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