Fusion im Softwaremarkt Ariadne bündelt Kräfte für KI-basierte Managementsysteme

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Modell Aachen und Orgavision schließen sich zur Ariadne GmbH zusammen. Ziel ist eine neue Generation interaktiver Managementsysteme, die Prozesse, Wissen und KI enger verzahnen und so den Arbeitsalltag in Organisationen effizienter gestalten soll.

Wie die mythologische Figur Ariadne Theseus mit einem roten Faden half, aus dem Labyrinth zu entkommen, will die Software des Unternehmens Ariadne in komplexen Organisationen Orientierung geben, Wissen zugänglich machen und Prozesse so abbilden, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Wie die mythologische Figur Ariadne Theseus mit einem roten Faden half, aus dem Labyrinth zu entkommen, will die Software des Unternehmens Ariadne in komplexen Organisationen Orientierung geben, Wissen zugänglich machen und Prozesse so abbilden, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Mit der Gründung der Ariadne GmbH bündeln zwei etablierte Anbieter ihre Kompetenzen im Bereich Management- und Qualitätssoftware. Die Unternehmen Modell Aachen und Orgavision reagieren damit auf steigende Anforderungen an digitale, flexible und KI-gestützte Systeme in Organisationen. Unterstützt wird das Vorhaben vom Investor Fortino Capital.

Ariadne vereint mehr als 120 Mitarbeitende und betreut über 2.000 Kunden in Europa. Beide Vorgängerunternehmen bringen unterschiedliche Stärken ein: Modell Aachen ist für interaktive Managementsysteme auf Wiki-Basis bekannt, während Orgavision früh auf Software as a Service (SaaS) im Qualitätsmanagement gesetzt hat. Die Kombination soll die Weiterentwicklung bestehender Lösungen beschleunigen.

Fokus auf KI-native Plattformen

Im Zentrum der Strategie steht der Aufbau einer Plattform, die Prozesse, Dokumentation und organisatorisches Wissen integriert. Ziel ist es, klassische, oft statische Managementsysteme durch dynamische, kollaborative Ansätze zu ersetzen. Mitarbeitende sollen Informationen leichter finden, aktualisieren und im Arbeitskontext nutzen können.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt ist die Integration von KI-Funktionen. Geplant sind KI-Agenten, die innerhalb definierter Rahmenbedingungen Aufgaben übernehmen, Prozesse analysieren und Optimierungspotenziale aufzeigen. Damit adressiert Ariadne ein zentrales Problem vieler Organisationen: verstreute, veraltete oder schwer zugängliche Informationen.

„Mit Ariadne wollen wir einen europäischen Standard für intelligente Interaktive Managementsysteme setzen“, erklärt Vincent Fischer, Chief Executive Officer (CEO) von Ariadne.

Der Name Ariadne

Ariadne trägt den Namen der mythologischen Gestalt, die Theseus mit ihrem Faden den Weg aus dem Labyrinth zeigte.
Für das Unternehmen Ariadne beschreibt dieses Bild den Zweck seiner Software: Sie soll in komplexen Organisationen Orientierung geben, Wissen zugänglich machen und Prozesse so abbilden, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden.

Gemeinsame Plattform als Grundlage

Kurzfristig will Ariadne die bestehenden Lösungen Orgavision und Q.wiki technologisch zusammenführen. Daraus soll eine einheitliche Plattform entstehen, die als Basis für weitere Funktionen dient. Neben der Produktentwicklung plant das Unternehmen den Ausbau eines europäischen Vertriebsnetzes.

Die Geschäftsführung übernehmen Vertreter beider Unternehmen: Dr. Carsten Behrens, Vincent Fischer und Johannes Woithon. Ein Beirat mit Branchenexperten soll die strategische Entwicklung begleiten.

Langfristig will Ariadne Managementsysteme stärker in den Arbeitsalltag integrieren. Prozesse sollen nicht nur dokumentiert, sondern aktiv gelebt und kontinuierlich verbessert werden. KI soll dabei unterstützen, ohne die Kontrolle der Organisationen über ihre Abläufe zu ersetzen.

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