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Applications-PaaS – der schnelle Weg zur eigenen Anwendung Anwendungsarchitekturen im Wandel

Autor / Redakteur: Thomas Dörr* / Elke Witmer-Goßner

Die Zeiten, als die Entwicklung von Apps Jahre dauerte, sind vorbei. Heute müssen Unternehmen in der Lage sein, Anwendungen schnell zu erstellen und kontinuierlich aktualisieren zu können. Hierfür sind sie auf moderne, flexible Anwendungsarchitekturen angewiesen, die nicht nur aktuellen, sondern auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden.

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Die Entwicklung visuell prozessgesteuerter Lösungen, für die Fachabteilungen und IT-Entwickler früher oft Monate benötigten, lässt sich mit PaaS-Lösungen für Geschäftsprozess-Automatisierung innerhalb weniger Wochen bewerkstelligen.
Die Entwicklung visuell prozessgesteuerter Lösungen, für die Fachabteilungen und IT-Entwickler früher oft Monate benötigten, lässt sich mit PaaS-Lösungen für Geschäftsprozess-Automatisierung innerhalb weniger Wochen bewerkstelligen.
(Bild: © alphaspirit - Fotolia)

Anwendungsarchitekturen müssen heute vor allem skalierbar, performant, sicher, nutzerfreundlich und zuverlässig sein. Insbesondere die Skalierbarkeit und Sicherheit sind derzeit heiß diskutierte Themen. Angesichts der rasant wachsenden Anforderungen ist allerdings kaum abzusehen, welche zusätzlichen Kriterien Anwendungen zukünftig erfüllen müssen und wie sie sich darstellen lassen. Um zukunftssichere Anwendungen entwickeln zu können, müssen Unternehmen ihre Architekturen heute schon so flexibel wir möglich ausrichten.

Anwendungsarchitekturen für morgen rüsten

In Zukunft wächst das Pflichtenheft um Elemente wie In-Memory, Cloud und User Experience weiter an. Aber auch die Themen serviceorientierte Architektur (SOA), Mobile, Big Data, Social Media, Analytics und eventgetriebene Funktionen gehören auf die Agenda. Was bedeutet das genau für die Zukunft der Anwendungsarchitekturen? Sie müssen einerseits höchste Flexibilität bieten, da sich die Technologien extrem schnell und unvorhersehbar entwickeln. Andererseits müssen sie auf weitestgehend standardisierten, automatisierten Prozessen basieren, um effiziente Entwicklungen, Analysen und Tests zu ermöglichen. Ebenso wichtig sind die Kriterien Sicherheit, Datenschutz und Fehlerfreiheit. Und zu guter Letzt sollen die User Interfaces den Gewohnheiten entsprechen, die Nutzer aus sozialen Netzwerken kennen.

Diese Anforderungen werden am effektivsten von vorgefertigten Komponenten und Templates abgedeckt, die sich schnell standardisieren und völlig flexibel anpassen lassen. Solche Module werden bereits zunehmend zum Beispiel als Software für App-Funktionen oder als Hardware für Rechenzentrums-Infrastrukturen eingesetzt. Unternehmen, die hierbei einen zukunftsfähigen Ansatz verfolgen, sollten darauf achten, dass erstens die bevorzugte Lösung Kommunikationsmöglichkeiten wie Portale, E-Mail, Web-Formulare, Facebook oder Twitter enthält. Dass zweitens ein Service-Portal mit Wissensdatenbank und ein Community-Forum integriert ist, um die Entwickler bestmöglich zu unterstützen. Und drittens sollten die Bausteine per Cloud-Service zur Verfügung gestellt werden.

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