Praktisch – IS-Services

8 Tipps für die erfolgreiche Auslagerung von IT-Infrastruktur-Management

| Autor / Redakteur: David Zion / Ulrike Ostler

Wie aber findet sich der richtige Dienstleister für das Auslagern von IT-Infrastruktur-Diensten?
Wie aber findet sich der richtige Dienstleister für das Auslagern von IT-Infrastruktur-Diensten? (Bild: vege/Fotolia.com)

Die gewachsene, komplexe IT-Infrastruktur leistungsfähiger und wirtschaftlicher zu gestalten ist mit Bordmitteln häufig nicht zu schaffen. Ein Ausweg besteht darin, die Analyse, den Umbau und den Betrieb der IT-Infrastruktur einem Anbieter von IT-Infrastruktur-Management-Diensten anzuvertrauen. Doch wie findet sich der richtige IS-Service-Providers.

Nahezu jeder Geschäftsprozess in Unternehmen wird von der IT unterstützt. Dennoch leisten sich viele Unternehmen eine hoch komplexe und unflexible IT-Infrastruktur.

Nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Gartner entfallen 60 Prozent der gesamten IT-Kosten eines Unternehmens auf den Bereich Aufbau und Betrieb der IT-Infrastruktur. Diese Aufwendungen könnten laut Gartner um bis zu 25 Prozent niedriger liegen.

Die Voraussetzung dafür ist, dass Unternehmen ihre IT-Infrastruktur einheitlich bewerten und neu organisieren. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Ansätze wie Cloud Computing und Virtualisierung.

Die Anforderungen sind zu viele und viel zu hoch

Doch mit dieser Aufgabe sind viele IT-Abteilungen überfordert. Eine Alternative zum Do-it-yourself-Ansatz besteht darin, die Analyse, den Umbau und gegebenenfalls das Management der IT-Infrastruktur auszulagern. Dabei gibt es einige Punkte, auf die Unternehmen bei der Auswahl eines Anbieters von IT-Infrastructure-Management-Services achten sollten.

1. Eine detaillierte Analyse der unternehmenskritischen IT-Infrastruktur und der Services durchführen, die darüber bereitgestellt werden: Wer die IT-Infrastruktur und deren Management optimieren möchte, sollte im ersten Schritt analysieren, welche Geschäftsprozesse von welchen IT-Ressourcen abhängen und welche Bedeutung diese Prozesse für den Unternehmenserfolg haben.

Dies schafft Klarheit darüber, wo sich am ehesten Verbesserungen erzielen und Kosten senken lassen. Hilfreich ist, bei dieser Analyse externe Fachleute hinzuzuziehen. Sie verfügen meist über eine umfassendere Expertise als die häufig überlastete interne IT-Abteilung und können zudem die IT-Infrastruktur aus neutraler Warte bewerten. Frameworks wie „iReadiness“ von TCS verkürzen diesen Evaluierungsprozess auf wenige Wochen.

2. Prüfen, ob der Anbieter der IT-Infrastructure-Management-Dienste (IS) alle geforderten Services anbieten kann: Unternehmen in Deutschland bevorzugen IS-Anbieter, die alle gewünschten Services aus einer Hand offerieren können. Die Vergabe von unterschiedlichen Diensten an mehrere Anbieter ist die Ausnahme. Wichtig ist daher, dass der Provider IS-Services für alle Bereiche anbieten kann, die der Anwender aktuell und künftig nutzen möchte.

Das Portfolio gut aufgestellter IS-Anbieter wie TCS umfasst eine Vielzahl von Services, etwa Data-Center-Management, Transformation Solutions für den Umbau bestehender IT-Infrastrukturen, Converged Network Services und IT-Service-Desk-Dienste.

3. Faktoren wie IT-Supportkosten im Auge behalten: Laut Gartner entfallen etwa 8 Prozent der gesamten IT-Kosten auf Help-Desk- und Support-Dienstleistungen. Problematisch ist, dass viele Unternehmen vier oder mehr Support-Ebenen nutzen; die meisten sind zudem unterschiedlichen Kostenstellen zugeordnet. Das Auslagern von Help-Desk-Funktionen an einen Dienstleister trägt dazu bei, solche komplexe Struktur aufzubrechen und die Kosten zu senken, auch im Bereich IT-Infrastruktur-Management.

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