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Cloud-Power für den internationalen Industriekonzern Kelvion 1&1 IONOS Enterprise Cloud vernetzt weltweite Standorte von Kelvion

| Autor / Redakteur: Stefan Bodenschatz und Thomas Muth* / Florian Karlstetter

Technologiemarktführer Kelvion Holding GmbH ist bekannt für Wärmeübertrager auf höchstem Qualitätsstandard. 100 Jahre Erfindungsgeist, Präzisionsarbeit und Produktionserfahrung spiegeln sich in der branchenübergreifenden Produktpalette wider. Der Blick für innovative technische Entwicklungen, der einst den Gründer und seine wegweisende Erfindung auszeichnete, führt das Unternehmen nun in die digitale Cloud-Umgebung. Als Partner an Kelvions Seite: Die Enterprise Cloud von 1&1 IONOS.

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Die Hauptzentrale der Kelvion Holding GmbH in Bochum.
Die Hauptzentrale der Kelvion Holding GmbH in Bochum.
(Bild: Kelvion)

Wo Tradition auf Zukunftsvision trifft: Die Marke Kelvion mag mit ihrer Gründung im Jahre 2015 noch recht jung sein, ihre Produkte und Kernkompetenzen jedoch haben eine lange Tradition. 1920 gründete Otto Happel in Bochum die Gesellschaft für Entstaubungsanlagen, kurz GEA, wo Kelvion heute auch ansässig ist.

Mit seiner innovativen Erfindung des elliptischen Rippenrohres legte Otto Happel den Grundstein für das bekannteste Produkt seiner Firma: den Wärmeübertrager. Und obwohl nicht jeder mit diesem Begriff etwas Konkretes verbinden kann, sind diese Komponenten in vielen Gebäuden und Anlagen allgegenwärtig: Jeder herkömmliche Heizkörper ist im Grunde genommen ein Wärmeübertrager, der mithilfe eines Heizmediums (Wasser, Öl, Gas) thermische Energie an die Umgebung abgibt und im Winter für warme Zimmer sorgt. Die Wärmeübertrager von Kelvion eignen sich sowohl für Erhitzen als auch Kühlen.

In den kommenden Jahrzehnten veränderte sich die Unternehmensstruktur der GEA mehrfach: neue Produktsegmente wurden hinzugefügt und neue Branchen erschlossen. Kelvion repräsentiert als ehemalige Tochtergesellschaft der GEA Group das ursprüngliche Geschäftskonzept bereits im Namen: Lord Kelvin, der Entdecker der thermodynamischen Gesetze, diente dem global agierenden Hersteller von Wärmeübertragern als Namenspate. Das weltweit tätige Unternehmen beschäftigt rund 4.500 Mitarbeiter. Damit gehört Kelvion zu den Technologiemarktführern in der Branche und liefert für verschiedenste industrielle Anwendungen die passenden Wärmeübertrager: Ob Öl- und Gasindustrie, Energiewirtschaft, Lebensmittel- und Getränkeindustrie oder Kälte- und Klimatechnik. Kelvion sorgt stets für die gewünschten Temperaturen.

Weltweite Standorte effektiv vernetzen

Konnten zunächst noch die Netzwerkstrukturen des Mutterkonzerns GEA genutzt werden, mussten im Zuge der Modernisierungs- und Digitalisierungsmaßnahmen für Kelvion jedoch separate Netzwerkumgebungen geschaffen werden. Kelvions Niederlassungen in Europa, den USA, China, Südafrika und -amerika erfordern eine stabile, effiziente Netzwerkinfrastruktur, die jederzeit einen Zugriff auf wichtige Datenbanken und eine störungsfreie Kommunikation garantiert. Doch On-Premise-Lösungen oder der kostenaufwändige Aufbau von Rechenzentren sind weder pragmatisch noch zeitgemäß. „Unsere Zielrichtung war klar“, berichtet Stefan Bodenschatz, Specialist Infrastructure Operations, „so viel wie möglich in die Cloud!“

Einen Großteil der Infrastruktur eines Unternehmens dieser Dimension in eine passende Cloud-Umgebung outzusourcen, ist jedoch keinesfalls eine zu unterschätzende Aufgabe. Nicht nur die schiere Anzahl an Servern, die es zu integrieren gilt, auch Latenzzeiten und Datenschutznormen sind für jeden Cloud-Dienstleister eine Herausforderung. Im Jahr 2015 entschied sich Kelvion daher für die Enterprise Cloud (Iaas) von 1&1 IONOS. Der Cloud Provider mit Berliner Wurzeln wartet vor allem mit einer intuitiv zu bedienenden und ökonomisch zu kalkulierenden Komplettlösung auf, die sich dynamisch auf die Unternehmensansprüche und -größe skalieren lässt.

„Wir haben damals einfach einen zuverlässigen Partner gesucht mit dem Ziel, keine Hardware und externes Rechenzentrum aufzubauen, sondern die komplette Systemstruktur in eine digitale Umgebung zu transferieren. So kam die Zusammenarbeit mit 1&1 IONOS zustande“, erklärt Stefan Bodenschatz, Specialist Infrastructure Operations bei Kelvion.

Flexibel große Datenmengen verwalten

Die Enterprise Cloud von 1&1 IONOS bietet eine Vielzahl von Features, die flexibel und effizient an die spezifischen Firmenanforderungen angepasst werden können: Virtuelle Datacenter können via REST API oder grafischem Center Designer (DCD), zusammen mit verlässlichem Block Storage oder auch S3 Object Storage oder Live Vertical Scaling in einer 30-tägigen Testphase auf Herz und Nieren getestet werden. Die IT von Kelvion war von den Services der Enterprise Cloud überzeugt und integrierte in einem ersten Schritt volle 200 Server von Kelvion und Enexio, dessen Netzwerke durch das IT-Team von Kelvion mitbetreut werden, in die virtuelle Cloud-Umgebung. Im Sommer 2017 kamen zentrales Rechenzentrum, SAP, CAD, Active Directory, Backup sowie eine Antivirensoftware hinzu.

Das Interface des Data Center Designers von 1&1 IONOS.
Das Interface des Data Center Designers von 1&1 IONOS.
(Bild: 1&1 IONOS)

Die virtuelle Netzwerkumgebung ist eine große Erleichterung: Arbeits- und Kommunikationsabläufe können auf globaler Ebene enorm vereinfacht und ein Betriebskostenmehraufwand deutlich reduziert werden. Die überwiegende Skalierung der Server steuern die IT-Experten von Kelvion selbst über Powershell-Skripte und eigene APIs, schnelle Anpassungen der Serverumgebung sowie das Monitoring werden jedoch mit dem flexiblen Data Center Designer (DCD) vorgenommen: zusätzliche Server, IP-Adressen, Cores und RAMs können darin effektiv und anschaulich per Drag-and-Drop provisioniert werden.

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Warum 1&1 IONOS? Die IONOS-Geschichte

Als 1&1 und ProfitBricks 2017 ihre Kräfte bündelten, machten sie sich daran, ein neues, kundenorientiertes, agiles Technologieunternehmen von Weltklasse zu gründen. Dieses Unternehmen baut auf der Größe, Zuverlässigkeit und Erfahrung von 1&1 sowie der Agilität, Kundenorientierung und dem Start-up-Geist von ProfitBricks auf. Der Name dieser Firma lautet 1&1 IONOS.

Der Name ist inspiriert von der Ionosphäre, dem ionisierten Teil der oberen Atmosphäre der Erde. Ein Ort, der inspirierend wirkt, wenn man ihn von der Erde aus betrachtet, und gleichzeitig eine erstaunliche Perspektive bietet, wenn man ihn aus dem Weltraum betrachtet.

Das Logo von 1&1 IONOS.
Das Logo von 1&1 IONOS.
( Bild: 1&1 IONOS )

Es ist auch mit dem so genannten „Cloud Business“ verbunden, in dem das Unternehmen tätig ist. „Cloud“ ist jedoch ein überstrapazierter Begriff in unserer Branche, ein Schlagwort, das sich als nicht zeitlos erweisen könnte. Deshalb haben wir nach einem Namen jenseits der Wolken gesucht. An einen Ort oberhalb, positiver und inspirierender. An einem Ort, den viele Menschen mit positiver Technologie in Verbindung bringen, wie Raketen, Astronauten oder der ISS.

Darüber hinaus ist das Firmenlogo mit einem stilisierten „n“ versehen. Im Englischen steht „n“ für „und“, genau wie im „Rock'n Roll“. Bei dieser Gruppierung der Buchstaben steht IONOS für „IO und OS“. In der Informatik steht IO für „Input Output“ und OS für „Operating System“ - in vielerlei Hinsicht ist das ein Computer. So ist der Name IONOS mit dem Erbe des Unternehmens verbunden und wird in Englisch mit I-ONOS und in allen anderen Sprachen mit YONOS ausgesprochen.

Auch sehr große Server-Stacks, wie sie bei Kelvion vorliegen (wir sprechen von 560 Cores, 2,9 TB RAM, 98 TB HDD und 16 TB SSD), sind für die 1&1 IONOS Enterpreise Cloud kein Problem. Wenn Unternehmensdaten nicht als Block Storage HDD oder SSD in der IONOS Enterprise Cloud gespeichert werden, kommt das S3 Object Storage Feature zum Tragen: Gerade für umfassende Datenmengen, die nicht nur gesichert, sondern auch stets abrufbereit sein müssen, bietet dieses Tool eine individuell skalierbare und kosteneffiziente Lösung. Dank der integrierten API kann jederzeit auf die gespeicherten Daten zugegriffen werden – und das natürlich DSGVO-konform. Die Sicherung sensibler Unternehmensdaten nach deutschem Datenschutzstandart und auf lokalen Servern war ein weiterer wichtiger Grund für Kelvion, sich für die Services der Enterprise Cloud zu entscheiden.

Nicht nur Kunde, sondern Partner

Besonders überzeugt ist Stefan Bodenschatz vom 25/7 SysAdmin Support des 1&1 IONOS-Teams. 365 Tage im Jahr kann sich das IT-Team von Kelvion auf die kompetente Unterstützung durch den Support verlassen. Als zusätzliche Leistung erhält jedes Unternehmen einen eigenen Ansprechpartner, der sich mit der spezifischen technischen Situation vertraut macht.

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Über 1&1 IONOS

1&1 IONOS ist mit mehr als acht Millionen Kundenverträgen der führende europäische Anbieter von Cloud-Infrastruktur, Cloud-Services und Hosting-Dienstleistungen. Von VPS über Bare Metal Server bis hin zu High-end IaaS-Solutions: 1&1 IONOS bietet dem Mittelstand und Großunternehmen alle Produkte, um ihre hybride oder Multi-Cloud aufzubauen und ist der einzige IaaS Cloud-Computing-Anbieter mit eigenem Code Stack in Deutschland. Mit über 90.000 Servern betreibt 1&1 IONOS eine der weltweit größten und hochwertigsten IT-Infrastrukturen. Im Cloud Vendor Universe von Crisp Research wurde 1&1 IONOS wiederholt als einer der führenden Anbieter für Cloud Platforms ausgezeichnet.

Die Enterprise Cloud von 1&1 IONOS ist die „Cloud – Made in Germany“ mit selbstentwickelter, datenschutzkonformer IaaS-Plattform für Unternehmen, Systemhäuser/-integratoren und Managed Service Provider. Sie ist flexibel skalierbar und bietet kostenfreien 24/7-Support durch qualifizierte Systemadministratoren. Im laufenden Betrieb kann die Kapazität aller Komponenten dank Live Vertical Upscaling an den aktuellen Bedarf angepasst werden.

1&1 IONOS entstand 2018 aus dem Zusammenschluss der 1&1 Internet SE mit dem Berliner IaaS-Anbieter ProfitBricks und ist Teil der börsennotierten United Internet AG.

„Was ich wirklich gut fand, war die Betreuung. Wenn es irgendwelche Probleme gab, wurden sie gemeinsam aus der Welt geschafft und souverän erledigt. Mit dem zentralen Rechenzentrum in der virtuellen Umgebung sind wir sehr zufrieden. Wir sind bei 1&1 IONOS nicht nur Kunde, sondern Partner“, so Bodenschatz.

Verlängert wird dieser Support in die zweiwöchigen Status Calls, in denen sich beide, Kelvion und 1&1 IONOS, über aktuelle Entwicklungen austauschen und besprechen, ob diese Veränderungen in der virtuellen Cloud-Landschaft erfordern.

Die strategische Partnerschaft der beiden Unternehmen hat die Startphase der gemeinsamen Kooperation erfolgreich beendet. Anfängliche technische Herausforderungen wurden in gegenseitiger Abstimmung gelöst. Sowohl Kelvion als auch 1&1 IONOS sind seit dem Beginn der Zusammenarbeit gewachsen und haben sich personell und strukturell weiterentwickelt. Ging es in einem ersten Schritt vor allem um die zeitgemäße digitale Transformation der Server in die Cloud, schließt sich nun ihre Optimierung an. Dieser nimmt sich Kelvions Head of IT Infrastructure and IT Operations, Thomas Muth, an. Auf seiner Agenda steht dabei an erster Stelle der Ausbau der IaaS-Infrastruktur wozu auch die individuelle Server- und Netzwerkskalierung mithilfe der 1&1 IONOS Services zählt.

„Als ich bei Kelvion vor einem halben Jahr meine Stelle antrat, fand ich ein gutes und stabil laufendes Cloud-Netzwerk vor, auf dessen Basis ich meine Ambitionen und Ziele für 2019 souverän umsetzen kann. Ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben, kann ich daher die Leistungen der Enterprise Cloud von 1&1 IONOS empfehlen“, erläutert Thomas Muth, Head of IT Infrastructure and IT Operations bei Kelvion.

Durch moderne IT-Technologien im Bereich der Cloud-Dienstleistungen lässt sich vorausschauend agieren und ökonomisch planen. Kelvions IT setzt dabei frühzeitig auf neue technologische und digitale Potenziale und zeigt mit dieser Entscheidung auch Mut zum kalkulierten Risiko, der auch gegenwärtig nicht selbstverständlich ist. So sieht Kelvions globale Strategie beispielweise vor, dezentrale Rechenzentren in Amerika aufzubauen und kann sich auch dabei der Unterstützung von 1&1 IONOS versichern.

Der deutsche Industriekonzern beweist auch nach 100-jähriger Geschichte einmal mehr, dass Tradition nicht nur einen bewahrenden Blick zurück, sondern vor allem nach vorn bedeutet.

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Über Kelvion Holding GmbH

Kelvion ist ein weltweit tätiger Hersteller von industriell genutzten Wärmeübertragern für unterschiedlichste Marktsegmente. Seit November 2015 firmieren die ehemaligen Tochtergesellschaften von GEA Heat Exchangers unter dem Namen Kelvion als eigenständiges Unternehmen. Ein neuer Name, jedoch mit bewährtem Expertenwissen, einzigartiger Kompetenz und einem breiten Produktportfolio. Egal ob Plattenwärmetauscher, Rohrbündelwärmetauscher, Rippenrohrwärmetauscher, Kühlturmsysteme in Modulbauweise oder Kältetechnik Wärmeübertrager – das Unternehmen versorgt weltweit Kunden aus unterschiedlichsten Branchen: Energie, Öl und Gasindustrie, chemische Industrie, Marine, Klima und Umwelt sowie Nahrungsmittel. Kelvion ist Spezialist für die Bereitstellung kundenspezifischer Produkte und Services und bedient seine Zielkunden über ein weltweites Vertriebs- und Fertigungsnetzwerk. Der Jahresumsatz des Unternehmens lag zum 31. Dezember 2017 bei ca. 800 Mio. Euro; weltweit beschäftigte es zu diesem Zeitpunkt ca. 4.500 Mitarbeiter.

Die Autoren

Stefan Bodenschatz, Specialist Infrastructure Operations bei Kelvion.
Stefan Bodenschatz, Specialist Infrastructure Operations bei Kelvion.
(Bild: Kelvion)

Stefan Bodenschatz, Specialist Infrastructure Operations, ist technisch verantwortlich für die Bereiche Infrastructure (LAN/WAN/Wifi), Data Center Service Management und die „Skype for Business Umgebung“. Er arbeitet seit 3 Jahren bei Kelvion und war zuvor 11 Jahre bei deren Vorgänger GEA IT Services GmbH beschäftigt. Über 20 Jahre internationale Erfahrung als Systemadministrator und Netzwerkspezialist zeichnen den IT-Experten aus.

Thomas Muth, Head of IT Infrastructure and IT Operation bei Kelvion.
Thomas Muth, Head of IT Infrastructure and IT Operation bei Kelvion.
(Bild: Sven Pipjorke / AviationMedia / Kelvion)

Thomas Muth, Head of IT Infrastructure and IT Operation, verantwortet die Betreuung und die Übergabe der IT-Services sowie die Einführung neuer Strategien, Guidelines und deren Einhaltung bei Kelvion. Er organisiert darüber hinaus neue IT-Prozesse und die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und verwaltet alle dazugehörenden Projekte. Er ist Experte für IT-Strategie und Management und arbeitete zuvor 21 Jahre bei der Lufthansa Group.

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