Arbeitsplatz der Zukunft mit Workspaces

Wunsch und Wirklichkeit – der Arbeitsplatz der Zukunft

| Autor / Redakteur: Michael Kelch* / Florian Karlstetter

Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft.
Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft. (Bild: ASG Technologies)

Büroarbeitsplätze haben sich in den letzten Jahren bereits stark verändert und sie werden sich in den kommenden Jahren noch mehr verändern. Mit der Digitalisierung, die langsam in den Köpfen aller ankommt, wachsen auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz – insbesondere bei der jüngeren Generation.

So sehen vor allem jüngere Mitarbeiter die Vorteile eines digitalen und mobilen Arbeitsplatzes. Doch viele Arbeitgeber können diese Erwartungen noch nicht oder zumindest nicht vollständig erfüllen. Auch wenn sie vielleicht das Gefühl haben, bereits auf einem guten Weg zu sein. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Arbeitsplatz der Zukunft“ von IDG Research gemeinsam mit ASG Technologies. Doch welche Schritte sind notwendig, um einen Arbeitsplatz der Zukunft zu schaffen, und was sind die Vorteile – neben der Zufriedenheit der Mitarbeiter?

Von gestern bis morgen

In der Vergangenheit und zum Teil bis heute ist es üblich, dass Arbeitnehmer einen teilweise weiten Weg auf sich nehmen, um in die Büros ihrer Firma zu fahren, dort ihren festen Schreibtisch einnehmen und häufig auch mit ausgedruckten Dokumenten arbeiten. Doch neue technische Möglichkeiten bringen auch immer neue Erwartungen und Ansprüche der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz mit sich. So wecken Internet und Digitalisierung das Interesse an flexibler und mobiler Arbeit – ob nun von zu Hause oder sogar unterwegs.

Der Studie von IDG zufolge sprechen sich 61 Prozent aller Mitarbeiter für den Arbeitsplatz der Zukunft aus. Dazu braucht es jedoch einen personalisierbaren Arbeitsplatz, der einen unabhängigen Zugriff auf alle relevanten Anwendungen, Services und Inhalte ermöglicht. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg: 38 Prozent der befragten Mitarbeiter geben an, dass ihr eigener Arbeitsplatz noch nicht allzu viel damit zu tun hat, während weitere 41 Prozent meinen, dass er dem zumindest teilweise gerecht wird.

Ein digitaler Arbeitsplatz der Zukunft muss jedoch nicht nur den Ansprüchen und Erwartungen der Mitarbeiter gerecht werden, sondern auch die Sicherheit der darüber ausgetauschten Daten und Dokumente gewährleisten und Compliance-konform sein. Außerdem stellt die steigende Datenmenge viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Lösungen wie Workspaces von ASG Technologies stellen Mitarbeitern über einen browser-basierten, digitalen Arbeitsplatz genau die Werkzeuge und Services bereit, die sie benötigen, um ihre Aufgaben effizient zu erledigen – und zwar geräteübergreifend.

Das steigert sowohl Produktivität als auch Engagement der Arbeitnehmer. Denn sie können ihren Arbeitsplatz vollständig personalisieren und Anwendungen und Inhalte so zusammenstellen, wie sie es benötigen. Die Bereitstellung erfolgt dabei automatisch mit integriertem Self-Service, was zu echten Kostenersparnissen führt. Da der Zugriff auf alle Anwendungen und Inhalte jederzeit verschlüsselt, kontextbezogen und Policy-gesteuert ist, ist auch die Compliance-Konformität gewährleistet.

Es zählt nicht nur die Technik

Es gibt also bereits Lösungen, die es Unternehmen einfach machen, ihren Arbeitnehmern einen wahren Arbeitsplatz der Zukunft zur Verfügung zu stellen und damit der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Dennoch schätzen etwa drei Viertel der bei der IDG Studie befragten Mitarbeiter die Situation so ein, dass sich ihr Unternehmen noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat oder die Entwicklung erst in den Anfängen ist. Deutliches Verbesserungspotenzial gibt es auch bei der Einbeziehung der Mitarbeiter: Nur etwa ein Drittel der befragten Unternehmen hat seine Mitarbeiter zum Thema befragt und informiert die Belegschaft regelmäßig über den Prozess. Ebenfalls 30 Prozent sind über reine Kommunikationsmaßnahmen hinausgegangen und haben den Bedarf analysiert.

Tatsächlich sind es nicht die technischen Lösungen, die das größte Hindernis auf dem Weg zum digitalen Arbeitsplatz darstellen. Es sind organisatorische und kulturelle Veränderungen, die innerhalb der Unternehmen stattfinden müssen. Denn hier gibt es keine einfache Lösung von der Stange – jeder Betrieb muss die Entwicklung selbst gestalten und vorantreiben. Doch diese wird vereinfacht, wenn das Unternehmen die technischen Gegebenheiten bereits geschaffen hat. Denn gefordert werden umgebungsintelligente IT-Systeme (31,4 Prozent), die sowohl eine gewisse Standardisierung ermöglichen, und gleichzeitig möglichst individuell und persönlich angepasst werden können (28,9 Prozent).

Michael Kelch, Regional VP of Sales, EMEA Central bei ASG Technologies.
Michael Kelch, Regional VP of Sales, EMEA Central bei ASG Technologies. (Bild: ASG Technologies)

Fazit

Change Management ist längst keine Modeerscheinung mehr. Dass der Arbeitsplatz der Zukunft aktuell bei der Mehrheit der Unternehmen eine zentrale Rolle spielt, ist eine logische Folge. Wer die Dynamik der digitalen Transformation aufgreifen und Mitarbeiter binden möchte, ist gut beraten, den Arbeitsplatz der Zukunft in seinem Unternehmen langsam aber sicher Realität werden zu lassen.

Der Autor: Michael Kelch, Regional VP of Sales, EMEA Central bei ASG Technologies.

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