Cloud Server mit Microsoft zur Verfügung stellen und mit System Center verwalten

Windows Azure Virtual Machines produktiv einsetzen

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Einschränkungen von virtuellen Computern in der Cloud

Microsoft erlaubt allerdings nur die Bereitstellung von Servern in der Cloud. Es ist nicht möglich, Windows 7 oder Windows 8 für eine Virtual DesktopInfrastructure zur Verfügung zu stellen. Auch Microsoft Office lässt sich über diesen Weg nicht bereitstellen. Windows Azure Virtual Machines ist lediglich für den Betrieb von Servern gedacht. Auch Remotedesktop-Server lassen sich nicht in Windows Azure betreiben.

Um eigene virtuelle Festplatten in der Cloud zu nutzen, müssen Administratoren diese in den Blob-Storage des Kontos übertragen. Dabei helfen zum Beispiel Tools wie der CloudBerry Explorer for Windows Azure.

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Fazit

War Windows Azure vor einiger Zeit noch eher ein Nischenmarkt im Cloudbereich, lassen sich durch die verschiedenen Dienste mittlerweile wichtige Anwendungen vom lokalen Betrieb in die Cloud übernehmen. Vorteile dabei sind die bessere Verfügbarkeit, die effizientere Verwaltung und vor allem der weltweite Zugriff. Mit Windows Azure Virtual Machines lassen sich effizient virtuelle Server betreiben. Durch die Interaktion mit lokalen Servern und Diensten können Unternehmen auf diese Art problemlos parallel Daten, Server und Dienste lokal und in der Cloud nutzen. Da alle Windows Azure-Dienste 90 Tage kostenlos zur Verfügung stehen, sollten Administratoren einen Blick auf die Möglichkeiten werfen und selbst Ideen entwickeln, wie sich die eigene Infrastruktur effizient in die Cloud ausdehnen lässt.

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