Cloud Server mit Microsoft zur Verfügung stellen und mit System Center verwalten

Windows Azure Virtual Machines produktiv einsetzen

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Bereitstellung von Serverdiensten

Die virtuellen Server können problemlos Serverdienste bereitstellen, die aktuell im Unternehmen noch lokal betrieben werden. Microsoft ermöglicht auch das Verschieben eigener Daten und virtueller Festplatten von lokalen Servern in die Cloud. So lassen sich im Cloud-Backend problemlos Server betreiben, die normalerweise in lokalen Netzwerken Einsatz finden.

Neben Betriebssystemen lassen sich auf den Servern auch Programme auf Basis von Entwickler-Bibliotheken für .NET, Java, PHP und Node.js bereitstellen. Die virtuellen Festplatten lassen sich problemlos zwischen lokalen Servern und Cloud-Servern hin und her schieben. Auf Basis der PaaS-Funktion der virtuellen Netzwerke können Unternehmen die Iaas-Funktion der virtuellen Server in Windows Azure miteinander verbinden. Auch lokale Netzwerke auf Basis von VPNs oder IPSec lassen sich an virtuelle Netzwerke anbinden. Für Entwickler und Administratoren stellt Microsoft zusätzlich ein Trainings Kit zur Verfügung.

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Lokale Server in die Cloud migrieren

Auf diesem Weg ziehen Unternehmen Server wie SharePoint oder SQL in die Cloud. Der Vorteil beim Betrieb von Servern in der Cloud ist deren weltweite Verfügbarkeit. Außerdem können Administratoren den einzelnen Servern problemlos weitere virtuelle Festplatten zuordnen und die Festplatten auch zwischen den Servern wechseln. Die virtuellen Server können auch als Active Directory-Domänencontroller arbeiten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die erstellten virtuellen Server durch das Windows Azure-Abonnement bereits lizenziert sind. Die Preisliste für virtuelle Server stellt Microsoft im Internet zur Verfügung.

Die virtuellen Server lassen sich mit 1 bis 8 Prozessorkernen und mit bis zu 14 GB Arbeitsspeicher betreiben. Aktuell noch in der Entwicklung ist die Bereitstellung von SQL Server 2012 über virtuelle Computer in der Cloud. Sobald der Dienst verfügbar ist, können Unternehmen über virtuelle Computer in der Cloud auf diesem Weg auch SQL Server 2012 zur Verfügung stellen.

Wie lokale Server in die Cloud übernommen werden, beschreibt Microsoft im TechNet. Neben den Verwaltungswerkzeugen aus dem System Center 2012-Paket, zum Beispiel Microsoft System Center Virtual Machine 2012 SP1, können Administratoren die virtuellen Server in der Cloud auch über die PowerShell verwalten. Wie Administratoren dabei vorgehen ist in einem Blogeintrag in TechNet zu lesen.

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