Multi-Domain Combat Clouds (MDCCs) verknüpfen Daten aus Luft, Land, See, Weltraum und Cyberdomäne zu einem gemeinsamen Lagebild. Das erhöht Lagebewusstsein und Entscheidungsgeschwindigkeit – vergrößert aber zugleich Angriffsflächen, Abhängigkeiten und Zertifizierungsaufwand. Welche Architekturprinzipien, Sicherheitsvorkehrungen und Softwarekompetenzen für belastbare MDCCs entscheidend sind.
Multi-Domain Combat Clouds verknüpfen Daten aus Luft, Land, See, Weltraum und Cyberdomäne; sichere, missionskritische Software spielt dabei eine entscheidende Rolle.
(Bild: Critical Software)
Die Multi-Domain Combat Cloud (MDCC) steht für einen der bedeutendsten Architekturwandel in der modernen Verteidigungstechnologie. Durch die Echtzeit-Integration von Datenströmen aus den Domänen Luft, Land, See, Weltraum und Cyber in ein einheitliches Lagebild versprechen MDCCs einen entscheidenden Vorteil bei Lagebewusstsein, Führungsfähigkeit und KI-gestützter Kriegsführung, was zur Erreichung von Missionszielen beiträgt.
Vom Plattformdenken zur vernetzten Multi-Domain-Architektur
Gleichzeitig schafft genau diese Vernetzung, die solche Vorteile ermöglicht, neue Angriffsflächen, Zertifizierungsherausforderungen und systemische Risiken. Dieser Beitrag untersucht das MDCC-Konzept, seine operativen Anwendungen, die damit verbundenen neuen Verwundbarkeiten sowie die zentrale Rolle missionskritischer Softwareentwicklung bei seiner verantwortungsvollen Umsetzung.
Das heutige Gefechtsfeld ist durch eine beispiellose Dichte sensorbestückter Plattformen gekennzeichnet — unbemannte Luftfahrzeuge, Schiffe der Marine, Satellitenkonstellationen, bodengestützte Radaranlagen und am Soldaten getragene Systeme —, die jeweils kontinuierliche Ströme operativer Daten erzeugen. Die Herausforderung besteht nicht mehr in der Datenerfassung, sondern in der Datenintegration und der Gewinnung relevanten Wissens aus derart großen Datenmengen.
Multi-Domain Combat Clouds schaffen ein gemeinsames Lagebild
Multi-Domain Combat Clouds adressieren diese Herausforderung durch eine sichere und vernetzte Architektur, die Daten aus allen militärischen Quellen zu einem kohärenten operativen Lagebild zusammenführt. Anstelle isolierter Führungs- und Kontrollsysteme, die über fragile Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen verbunden sind, bietet eine MDCC eine einheitliche cloudbasierte Infrastruktur, die auf mehreren Geheimhaltungsstufen sowie an Edge- und Zentralknoten betrieben werden kann.
Der Europäische Verteidigungsfonds (EDF) hat MDCCs als strategische Priorität identifiziert und mehr als 10 Prozent seines Budgets der Informationsüberlegenheit zugewiesen — der Kategorie, unter die MDCC-relevante Fähigkeiten fallen. Die mehrjährige Perspektive des EDF in den Jahren 2025 bis 2027 priorisiert ausdrücklich militärische operative Cloud-Systeme, die auf mehreren Skalen und Sicherheitsstufen arbeiten. Damit wird anerkannt, dass die Dominanz in künftigen Konflikten nicht nur durch Feuerkraft, sondern auch durch Geschwindigkeit und Qualität der Informationsverarbeitung bestimmt wird. Darüber hinaus wird der Einsatz solcher neuen Technologien auch neue militärische Doktrinen und neue Formen der Führung und Kontrolle von Streitkräften erfordern.
Drei operative Vorteile: Lagebewusstsein, Entscheidungstempo und Datenbasis
Der operative Nutzen von MDCCs beruht auf drei miteinander verbundenen Säulen: Lagebewusstsein, Entscheidungsgeschwindigkeit sowie langfristige Fähigkeitsentwicklung und -erhaltung:
Echtzeitdaten verbessern die Lagebeurteilung: Durch die Integration von Sensordaten aus allen Domänen stellt eine MDCC den Kommandeuren auf strategischer, operativer und taktischer Ebene ein umfassendes Common Operational Picture (COP) in Echtzeit bereit. Dadurch werden Latenzen und Fragmentierung reduziert, die die domänenübergreifende Koordination bislang geprägt haben. Darüber hinaus ermöglicht das COP präzisere Zielerfassung, schnellere Bedrohungsidentifikation sowie verbessertes Blue-Force-Tracking.
Kürzere OODA-Schleifen beschleunigen militärische Entscheidungen: Die Verkürzung der Observe-Orient-Decide-Act-Schleife (OODA) ist wohl der taktisch bedeutsamste Vorteil von MDCCs. Wenn ein Marineschiff eine anfliegende Bedrohung erkennt, kann diese Information gleichzeitig und unmittelbar für luftgestützte Kräfte, bodengebundene Luftverteidigungssysteme und Führungsstellen verfügbar gemacht werden. Eine Anpassung von Einsatzplänen in Echtzeit, etwa das Anpassen von Feueraufträgen, Umleiten von Luftfahrzeugen oder Verlegen von Bodentruppen, wird in einem Tempo möglich, das die Reaktionsfähigkeit des Gegners übersteigt.
Operative Daten werden zum strategischen KI-Rohstoff: MDCCs sind nicht nur operative Werkzeuge, sondern auch Daten- und Wissensgeneratoren. Die hochauflösenden, domänenübergreifenden Datensätze, die in MDCC-Umgebungen entstehen, dienen als Trainingsdaten für militärische KI-Anwendungen. Eine integrierte operative Cloud, die Gefechtsverläufe, Logistikflüsse und Umweltbedingungen aufzeichnet, schafft proprietäre Datensätze, die für die Entwicklung von KI-Systemen auf Basis authentischer operativer Erfahrungen erforderlich sind. Dies ist ein strategischer Vermögenswert, der im Laufe der Zeit an Wert gewinnt.
Stand: 08.12.2025
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Weitere Anwendungen umfassen sichere Koordination von Logistik und elektronischer Kriegsführung, vorausschauende Wartung von Plattformen sowie interoperable Führungs- und Kontrollarchitekturen für gemeinsame und multinationale Operationen. Die von MDCCs gespeicherten großen Datensätze sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer C2-Fähigkeiten. Sie ermöglichen verlässlichere Simulationen und Wargames, die in Friedenszeiten zur Ausbildung von Streitkräften oder zur Weiterentwicklung von Doktrinen genutzt werden können, indem mithilfe künstlicher Intelligenz neue mögliche Szenarien extrapoliert werden.
Europäische Initiativen legen die technologische Grundlage
Die Europäische Union geht gezielt vor, um die technologische und normative Grundlage für die Entwicklung von MDCCs zu schaffen. Das Leuchtturmprojekt ist EDOCC (European Defense Operational Collaborative Cloud), das im Rahmen des EDF-Aufrufs 2021 mit einer 40 Millionen Euro EU-Finanzierung ausgewählt wurde. EDOCC befasst sich mit der Untersuchung und Konzeption einer virtuellen Plattform, die die Integration militärischer Technologien ermöglicht und die Standards festlegt, die für künftige MDCC-Interoperabilität erforderlich sind.
Ergänzende Projekte sind beispielsweise EDINAF, das eine gemeinsame maritime operative Cloud entwickelt (29 Millionen Euro), SESIOP, welches die Interoperabilität in Luftführungs- und Kontrollarchitekturen vorantreibt (18,8 Millionen Euro), SEQURED mit Fokus auf quantenresistenter Datenweitergabe (4 Millionen Euro),PROTEAS, das einen Multi-Environment Command Post für Spezialkräfte entwickelt (20 Millionen Euro); sowie OPTIMAS, mit dem Ziel, luftgestützte Laserkommunikationssysteme zu integrieren (16,9 Millionen Euro).
Das EDF-Arbeitsprogramm 2026 hat die Ambition weiter erhöht und umfasst einen beschleunigten Development-Action-Aufruf für einen ersten militärischen Multi-Domain-Operational-Cloud-Prototyp — in Anerkennung der Tatsache, dass der Übergang von Forschung zu einsatzfähiger Fähigkeit inzwischen ein strategisches Gebot ist.
Auf NATO-Ebene wurden cloudbasierte Lösungen für Multi-Domain-Operationen auf der Cloud Conference im Januar 2025 erneut als Priorität bestätigt — verbunden mit Zusagen der Bündnispartner zu interoperablen, souveränen Cloud-Architekturen, die sensible Daten auf den jeweils angemessenen Geheimhaltungsstufen hosten können.
MDCC-Risiken bereits im Systemdesign berücksichtigen
Dieselbe Netzwerkverbindung, die die Vorteile von MDCCs ermöglicht, erzeugt jedoch auch erweiterte und komplexe Risiken. Diese müssen von Beginn an als Designvorgaben verstanden werden, nicht als nachträgliche Maßnahmen, die erst nach einer Einführung umgesetzt werden. Hier sind die wichtigsten Designvorgaben, die zu berücksichtigen sind:
Größere Vernetzung vergrößert die Cyberangriffsfläche: Jeder verbundene Knoten in einer MDCC, von Edge-Geräten bis zur zentralen Cloud-Infrastruktur, stellt einen potenziellen Einstiegspunkt für gegnerische Akteure dar. Staatliche Gegner mit Advanced-Persistent-Threat-Fähigkeiten (APT) werden MDCC-Infrastrukturen gezielt angreifen. Die Zunahme der zwischen Endpunkten übertragenen Daten erweitert die Angriffsfläche im Vergleich zu älteren, isolierten Systemen erheblich.
Mehrere Geheimhaltungsstufen erfordern konsequentes Datenmanagement: Der Betrieb über mehrere Sicherheitsstufen hinweg innerhalb einer einheitlichen Architektur erfordert eine ausgereifte Datenkennzeichnung, Zugriffskontrolle und Cross-Domain-Solution-Technologien (CDS). Fehlklassifizierung, Datenabfluss oder Rechteausweitung stellen erhebliche operative und nachrichtendienstliche Risiken dar.
Proprietäre Systeme und Vendor Lock-in gefährden die Interoperabilität: Ohne gezielte Standardisierung besteht die Gefahr, dass MDCCs zu Ansammlungen proprietärer Plattformen mit inkompatiblen Schnittstellen werden. Vendor Lock-in auf Infrastrukturebene kann die langfristige Weiterentwicklung einschränken, Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten schaffen und die Interoperabilitätsziele untergraben, die MDCCs eigentlich erreichen sollen.
Altsysteme machen die Integration teuer und langwierig: Multinationale und gemeinsame Operationen der Streitkräfte erfordern, dass MDCC-Komponenten unterschiedlicher Nationen und Teilen der Streitkräfte zuverlässig zusammenarbeiten. Abweichende Standards, inkompatible Geheimhaltungsstufen und die Integration von Altsystemen bleiben erhebliche technische Herausforderungen, die mit ausreichender Energie und Fokussierung behandelt werden müssen.
Teure Nachrüstung für resiliente Architekturen: Große Teile der aktuellen NATO- und europäischen Streitkräftestruktur beruhen auf Altsystemen, die nicht für die Integration in Cloud-Architekturen ausgelegt sind. Die Nachrüstung dieser Systeme, etwa durch sichere Datenverbindungen, Firmware-Updates und erneute Zertifizierung modifizierter Systeme, ist teuer, zeitaufwendig und bietet keine Garantie, dass sie in der neuen Architektur korrekt funktionieren.
Komplexe Ausbildungsanforderungen: Der Betrieb in einer MDCC-Umgebung erfordert grundlegend andere kognitive und technische Fähigkeiten als sie in plattformzentrierten Ausbildungssystemen entwickelt wurden. Personal auf allen Ebenen muss nicht nur die eigene Domäne verstehen, sondern auch die Integrationslogik des Gesamtsystems, um den Mehrwert der Ausbildung zu erhöhen.
Resiliente Architekturen verhindern kritische Single Points of Failure: Eine zentralisierte Cloud-Architektur schafft potenzielle Engpässe. Gegnerische Störungen der Cloud-Infrastruktur durch Cyberangriffe, elektronische Kriegsführung oder kinetische Angriffe auf Rechenzentren müssen durch verteilte, resiliente Architekturen abgefedert werden, die auch unter eingeschränkten Kommunikationsbedingungen weiter funktionieren.
KI-gestützte Entscheidungshilfen für Sicherheitszertifizierung: Da KI- und Machine-Learning-Algorithmen direkt in Entscheidungsunterstützungswerkzeuge von MDCCs integriert werden, wird die Frage algorithmischer Verantwortlichkeit und Sicherheitszertifizierung akut. Die Zertifizierung autonomer oder teilautonomer Zielvorschläge anhand etablierter militärischer Sicherheitsstandards ist weitgehend ungelöst.
Missionskritische Software wird zum Sicherheitsfaktor
Für ein Unternehmen mit dem Profil von Critical Software mit mehr als 25 Jahren missionskritischer, sicherheitszertifizierter Softwareentwicklung für Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Energie und Bahn, stellt der MDCC-Bereich eine natürliche Erweiterung bestehender Kompetenzen dar. Zugleich erfordert er jedoch einen neuen Werkzeugkasten, um die MDCC-Herausforderungen zu bewältigen, auf die diese Kompetenzen übertragen werden müssen:
Safety- und Security-Engineering als Fundament: Die umfangreiche Erfahrung von Critical Software mit DO-178C (Zertifizierung von Luftfahrtsoftware), DO-254 (Zertifizierung elektronischer Luftfahrthardware) und ARP-4754A (Entwicklungssicherung von Systemen) schafft eine strenge Engineering-Disziplin, die direkt auf den MDCC-Kontext übertragbar ist. Da MDCC-Komponenten zunehmend in sicherheitskritische Führungs- und Kontrollketten integriert werden, darunter Raketenabwehr, Luftraumentflechtung und autonome Systeme, ist Safety-Assurance-Engineering von zentraler Bedeutung.
Embedded Software verbindet die Cloud mit dem taktischen Edge: MDCCs arbeiten nicht nur an zentralen Cloud-Knoten, sondern auch am taktischen Rand in Flugzeugen, Marineschiffen, gepanzerten Fahrzeugen und Soldatensystemen. Die Expertise von Critical Software in der Entwicklung eingebetteter Avioniksoftware, belegt durch die strategische Partnerschaft mit Airbus, positioniert das Unternehmen dafür, zu gehärteten, deterministischen Edge-Computing-Komponenten beizutragen, die die Sensor- und Effektorschicht von MDCC-Architekturen bilden.
Sicherheitsarchitekturen und Penetrationstests schützen Schnittstellen: Die Fähigkeiten von Critical Software in Sicherheitsbewertungen und Penetrationstests sind unmittelbar relevant für die Absicherung von MDCC-Infrastrukturen. Die Sicherheit von Cross-Domain Solutions, Datenverbindungen und Cloud-Schnittstellen zu gewährleisten, erfordert genau die Kombination aus Domänenwissen und technischer Sicherheitsexpertise, die das Unternehmen bietet.
Standards und Systemintegration sichern die Zusammenarbeit: Zur Standardisierungsarbeit beizutragen, die durch EDOCC und verwandte EDF-Projekte angestoßen wurde und dabei sicherzustellen, dass Komponenten aus nationalen oder plattformspezifischen Programmen zuverlässig mit europäischen MDCC-Architekturen zusammenarbeiten können, ist eine zentrale Engineering-Aufgabe, für die Systemintegrationskompetenz von besonders relevant ist.
Test und Verifikation machen komplexe MDCCs belastbar: Die Komplexität von MDCC-Systemen die sich durch heterogene Plattformen, Echtzeit-Datenfusion und Umgebungen mit mehreren Geheimhaltungsstufen zeigt, verlangt anspruchsvolle Test- und Verifikationsstrategien. Die Erfahrung von Critical Software umfasst Hardware-in-the-Loop-Simulationen, Schnittstellentests und systemweite Integrationstests, die direkt auf die Validierung von MDCCs anwendbar sind.
KI-Assurance stärkt Vertrauen in algorithmische Entscheidungen: Mit der Einführung KI-gestützter Funktionen in MDCC-Systeme wird die Herausforderung wachsen, deren sicheren, zuverlässigen und verantwortbaren Betrieb nachzuweisen. Die Arbeit von Critical Software in sicherheitskritischen Domänen bietet eine methodische Grundlage für KI-Assurance im Verteidigungskontext.
Fazit: Europas MDCC-Fähigkeit entscheidet sich im Engineering
Multi-Domain Combat Clouds stehen für eine grundlegende Transformation der Art und Weise, wie Streitkräfte in künftigen Konflikten Informationen erzeugen, verarbeiten und nutzen werden. Die strategischen Investitionen des Europäischen Verteidigungsfonds und die Vielzahl EDF-geförderter Projekte zur Entwicklung der MDCC-Grundlagen spiegeln die Erkenntnis wider, dass Informationsüberlegenheit heute ein zentraler Faktor militärischer Wirksamkeit ist.
Die technischen und operativen Risiken sind real und müssen von den frühesten Entwicklungsphasen an durch konsequente Sorgfalt im Engineering adressiert werden. Die Herausforderung besteht nicht einfach darin, eine Cloud für das Militär zu bauen. Ziel ist vielmehr eine Cloud, die sicher, resilient, interoperabel, zertifizierbar und geeignet für den Einsatz in den anspruchsvollsten denkbaren operativen Umgebungen ist.
Genau diese Herausforderung wird heute von führenden europäischen Verteidigungsprogrammen angegangen, an denen Unternehmen wie Rheinmetall, Diehl, Airbus, Rohde & Schwarz und SAAB beteiligt sind: Sie alle sind auf dieselben grundlegenden Garantien von Sicherheit, Schutz und Echtzeitzuverlässigkeit angewiesen, die das MDCC-Engineering bieten soll.
Unternehmen mit langjähriger Expertise in missionskritischer Software, insbesondere solche, die die Welt der Luftfahrtzertifizierung mit dem Verteidigungsbereich verbinden, sind unverzichtbare Partner in diesem Vorhaben. Die Disziplin, Methoden und Domänenkenntnisse, die erforderlich sind, um ein Avioniksystem für Flugsicherheit zu zertifizieren, sind genau jene Qualitäten, die für die Entwicklung von Safety- und Security-Assurance-Frameworks benötigt werden, welche für eine verantwortungsvolle MDCC-Einführung erforderlich sind.
Das Zeitfenster, um die Standards, Architekturen und Engineering-Praktiken mitzugestalten, die die europäische MDCC-Fähigkeit definieren werden, ist jetzt geöffnet – allerdings nur für kurze Zeit. Die Unternehmen und Institutionen, die sich in dieser prägenden Phase intensiv engagieren, werden entscheidenden Einfluss auf die Sicherheit und Resilienz der europäischen Verteidigung für die kommenden Jahrzehnte haben.
* Der Autor Magno Santos ist Business Development Manager für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung bei Critical Software.