Landwirtschaft der Zukunft

Was die Digitalisierung für den Agrarsektor bedeutet

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Mit dem Internet der Dinge, wo verschiedene Geräte als intelligente Gegenstände miteinander kommunizieren, nimmt eine weitere technologische Innovation zu. In der Zukunft werden alle technischen Komponenten eines Agrarbetriebes Daten nicht nur sammeln, sondern auch untereinander austauschen und verwerten können. Sensoren ermitteln dann beispielsweise Bodenfeuchtigkeit, Windverhältnisse und Sonneneinstrahlung, um anhand der gemessenen Werte automatisch das Bewässerungssystem zu steuern oder die Bestellung eines erforderlichen Düngemittels auszulösen. In der Viehwirtschaft wiederum lässt sich mit Sensoren der Zustand der Tiere und ihre Umgebung überwachen – von der Trinkwasseraufnahme über das Bewegungsverhalten bis hin zur Luftqualität und Temperatur im Stall. Bei eventuellen Abweichungen ist der Landwirt so in der Lage, umgehend die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten, um möglichen Schaden frühzeitig abzuwenden.

Hightech-Landwirtschaft

Allen technischen Innovationen ist gemeinsam, dass sie in erster Linie Daten generieren, die für die Arbeit des Landwirts von unschätzbarem Wert sind. Informationen über die Milch einer Kuh, Futteraufnahme und Stalltemperatur beziehungsweise Daten zum Pflanzentyp, zu den Bodenverhältnissen und den eingesetzten Maschinen geben Aufschluss darüber, welche Schritte erforderlich sind, um optimale Bedingungen für Tier oder Pflanze zu schaffen. Allerdings können Landwirte die Bandbreite der Vorteile nur dann nutzen, wenn sie auch in der Lage sind, aus den erhobenen Daten die erforderlichen Maßnahmen abzuleiten.

Viele der gesammelten Daten sind jedoch für den einfachen Agrarbetrieb nicht in vollem Umfang auswertbar und bieten damit nur einen eingeschränkten Nutzen. Zulieferer hingegen können mit entsprechenden Systemen detaillierte Analysen auch sehr großer Datenmengen durchführen und auf Basis der Ergebnisse dem Landwirt die bestmöglichen Lösungen anbieten. Lieferanten positionieren sich mit entsprechenden Angeboten als innovative Partner der Landwirte und haben so die Möglichkeit, die Entwicklung hin zur Präzisionslandwirtschaft aktiv zu begleiten.

CRM als Schlüssel

Um dem Landwirt bei all diesen Herausforderungen zur Seite zu stehen und das Customer Relationship Management (CRM) dahingehend zu optimieren, muss eine Vielzahl relevanter Daten erfasst werden. Entscheidend ist dabei, dass die eingesetzten Systeme in der Lage sind, sämtliche Informationen zu speichern und zu ordnen. Die Datenerfassung in einem CRM-System ist die Grundlage für eine erfolgreiche Informationsverwertung und ermöglicht eine optimale Vorbereitung auf Kundentermine. Die Kopplung bestehender Kundendaten im CRM-System mit den Daten, die der Landwirt durch neue Technologien sammelt, ist Voraussetzung und Basis für eine proaktive Beratung und individuelle Betreuung jedes einzelnen Kunden. Hierfür müssen die Zulieferer ihre Kunden natürlich davon überzeugen, ihnen Daten zur Verfügung zu stellen.

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