Anbieter zum Thema
Zunehmende Standardisierung schafft Herstellerunabhängigkeit
Die Provider-Unabhängigkeit beim Beziehen von Cloud-Ressourcen kommt natürlich nicht ohne Standards aus. Ohne Standards ist die Kompatibilität und Übertragbarkeit virtueller Maschinen und Datenformate in keiner Weise gegeben. Gleiches gilt für das Management der Cloud-Ressourcen genauso wie für Datensicherheit und Datenschutz oder für einheitliche SLAs. In diesem Kontext spielen vor allem zwei Standards eine wesentliche Rolle, Openstack und CIMI. Hersteller, die auf offene Strukturen und offene APIs setzen, wie Zimory, bauen ihre Lösungen auf beiden Standards auf.
Cloud-Standards für ein harmonisches Miteinander
Die wichtigsten Cloud-Standards und -Zertifizierungen im Überblick
Zu den weltweiten Organisationen und Institutionen, die sich um die Cloud-Standardisierung bemühen, gehört auch die Distributed Management Taskforce (DMTF), der inzwischen 200 Unternehmen angehören. Sie hat die international erste standardisierte Management-Schnittstelle für virtuelle Maschinen verabschiedet, das Cloud Infrastructure Management Interface (CIMI). Diese Spezifikation beschreibt Modell und Protokoll, die Management und Interaktion zwischen den Clouds sowie zwischen dem Provider und dem Nutzer regeln. CIMI bezieht sich in erster Linie auf IaaS, ist aber auch für PaaS oder SaaS nutzbar.
OpenStack beschreibt ein Cloud-Software-Projekt, das eine freie Architektur für Cloud Computing unter der Apache Lizenz bereitstellt. Diverse Firmen unterstützen das Projekt wesentlich, beispielsweise Citrix, Dell, HP, Redhat und IBM.

Wenn die Analysten Recht behalten, werden Multi-Cloud-Management-Systeme hybriden Cloud Modellen aus privaten und öffentlichen Ressourcen zum Durchbruch verhelfen. Offene Strukturen, Mehrwerte durch Partner-Ökosysteme und der Zugang zu unabhängigen Cloud-Marktplätzen sind die Voraussetzungen dafür.
(ID:42830065)