ServerCloud: CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher mit stundengenauer Abrechnung

Strato bietet flexible Server-Ressourcen aus der Cloud

| Redakteur: Florian Karlstetter

Strato ServerCloud bietet die Möglichkeit, virtuelle Server individuell zu konfigurieren und Ressoucen jederzeit anzupassen.
Strato ServerCloud bietet die Möglichkeit, virtuelle Server individuell zu konfigurieren und Ressoucen jederzeit anzupassen. (Bild: Strato AG)

Strato startet zur CeBIT 2013 mit ServerCloud ein neues Public Cloud-Angebot: Über eine Web-Oberfläche können Kunden virtuelle Server konfigurieren und Ressourcen wie CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher flexibel anpassen. Die Abrechnung erfolgt stundengenau und wird in Form von Credits berechnet.

Dank der hohen Flexibilität eignet sich Strato ServerCloud für eine Vielzahl von Einsatzszenarien, zum Beispiel für Projekte mit schwankendem Ressourcenbedarf oder zum Testen von Patches und Software auf separaten und kurzfristig benötigten Testumgebungen. Dank eines ScaleUp-Rabatt-Modells ist das Angebot aber auch für Kunden interessant, die von einer festen Grundnutzung an Ressourcen ausgehen.

Das Preismodell der Strato ServerCloud ist einfach: Abgerechnet wird in Credits je nach Verbrauch. Ein Credit kostet 1 Cent und entspricht 100 GB Festplattenspeicher pro Stunde, 1 virtuellen CPU pro Stunde oder 1 GB Arbeitsspeicher pro Stunde. Einrichtungsgebühren und Mindestvertragslaufzeiten fallen nach Angaben von Strato nicht an.

Als Beispiel nennt Strato eine Minimalkonfiguration von 20 GB Festplattenspeicher, 0,5 GB RAM und 1 CPU, die im ScaleUp 10+ Rabatt-Tarif (2000 Credits inklusive) bereits ab 10 Euro im Monat erhältlich ist. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

„„Unsere ServerCloud ist günstig, flexibel und sicher – vor allem in Hinblick auf vergleichbare Angebote", erklärt René Wienholtz, Vorstand für Technologie und Innovation bei der STRATO AG. "Deutlich sparen kann außerdem, wer eine feste Zahl an Credits abnimmt. Die Credits ermöglichen es uns, Rabatt-Tarife anzubieten, die den Preis pro Inklusivcredit deutlich reduzieren.“

ScaleUp-Tarife

  • Nehmen Kunden zum Beispiel 2.000 Credits pro Monat ab, kostet 1 Credit nur noch 0,5 Cent (Tarif: ScaleUp 10+ für 10 Euro pro Monat),
  • ab 45.000 Credits pro Monat sind es 0,33 Cent pro Credit (Tarif ScaleUp 150+ für 150 Euro pro Monat: 45.000 Credits inklusive),
  • Bei einem Verbrauch über das Inklusiv-Volumen entstehen weitere Kosten von 1 Cent pro Credit für die zusätzlich genutzten Credits.

Die genannten ScaleUp-Rabatt-Tarife eignen sich besonders für Kunden, die monatlich von einer festen Grundnutzung an Ressourcen ausgehen. Günstiger wird es ebenfalls, wenn Maschinen gestoppt werden: „Auch in diesem Fall zahlen unsere Kunden nur das, was sie nutzen – den Festplattenspeicher. Bei anderen Anbietern fallen nicht selten die vollen Kosten an“, sagt Wienholtz.

Individuelle Konfiguration

Strato ServerCloud bietet die Möglichkeit, virtuelle Server frei und unabhängig zu konfigurieren: Wer einen neuen Server anlegt, kann die Größe des Arbeitsspeichers zwischen 512 MB und 32 GB bis auf das Megabyte genau konfigurieren, beim Festplattenspeicher kann man zwischen 20 und 1.000 GB frei wählen. Bei der Prozessorleistung stehen 1 bis 8 Kerne zur Verfügung. Steigt der Bedarf an Ressourcen, können CPU und Arbeitsspeicher flexibel angepasst werden.

Auch das Klonen einer Konfiguration ist möglich: so können auf Knopfdruck 1:1 Kopien virtueller Maschinen erstellt werden - ideal für Entwicklungs- und Testsysteme. Die Kopien sind mit einer eigenen MAC- und einer eigenen echten IP-Adresse ausgestattet, damit sie parallel zur Vorlage gestartet werden können. Beim Klonen lassen sich Ressourcen ebenfalls ändern – auch der Festplattenspeicher.

Sicherheit

In puncto Sicherheit bietet Strato Sicherheitsfeatures wie zum Beispiel SecurityScan. Damit können Kunden die nach außen sichtbaren Ports ihrer virtuellen Server scannen und so mögliche Sicherheitslücken oder veraltete Software aufspüren. Der SecurityScan lässt sich für jede virtuelle Maschine manuell auf Knopfdruck durchführen oder über einen Job automatisieren: Der Scan läuft dann regelmäßig ab und muss nicht extra angestoßen werden. Die Server befinden sich in Deutschland in ISO27001 zertifizierten Rechenzentren. Die Serverfarm wurde speziell für die ServerCloud entwickelt und mit Server, Prozessoren und Speicherlösungen renommierter Markenhersteller ausgestattet. So kommen HP-Server mit Intel XEON E5 Mehrkernprozessoren und HP 3PAR als separates Speichersystem zum Einsatz.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 37703990 / Hosting und Outsourcing)