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Hybride Clouds nutzen Sicherheit, SLAs und Anwendungsintegration rücken in den Fokus

| Autor / Redakteur: Paul Moxon * / Florian Karlstetter

Wenn Cloud, dann hybrid. So dürften sich die meisten Anwender entscheiden. Dabei ist die Verwendung dieses Begriffes keineswegs so eindeutig, wie man meinen könnte. Wichtig auf dem Weg in die hybride Cloud sind aber vor allem Themen wie Sicherheit, SLAs und Anwendungsintegration.

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Hybride Cloud als bevorzugtes Betriebsmodell: Bei der Umsetzung spielen vor allem Themen wie Sicherheit, SLAs und Anwendungsintegration eine tragende Rolle.
Hybride Cloud als bevorzugtes Betriebsmodell: Bei der Umsetzung spielen vor allem Themen wie Sicherheit, SLAs und Anwendungsintegration eine tragende Rolle.
(© Victoria - Fotolia.com)

Was ist eigentlich eine „hybride Cloud“? Ist das eine Umgebung, in der Anwendungen und Prozesse sowohl in der Public Cloud und der Private Cloud als auch vor Ort ausgeführt werden? Oder ist das eine Kombination von Public und Private Cloud ohne eine On-Premise-Komponente?

Meist wird der Begriff im Sinne der ersten Definition verwendet. Seine Klärung ist dabei deshalb so wichtig, weil die große Mehrzahl der Organisationen, die die Cloud einführen – das heißt also, die große Mehrzahl der Organisationen insgesamt –, eine hybride Cloud einführen werden. Und das aus gutem Grund: Sie sind nicht bereit, ihre vorhandenen On-Premise-Systeme einfach abzuschalten und in der Cloud neu zu erfinden. Denn diese Legacy-Systeme haben bereits einen bedeutenden geschäftlichen und wirtschaftlichen Wert.

Der Begriff „hybrid“ lässt sich an einem einfachen Beispiel konkretisieren, mit dem praktisch alle Organisationen vertraut sind: dem Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter in der Personalabteilung.

1. Der Einstellungsprozess beginnt. Mithilfe eines cloudbasierten Recrutingsystems wird ein geeigneter Kandidat bestimmt. Bei der Einstellung des Kandidaten wird der Geschäftsprozess vom cloudbasierten Recrutingsystem an das vor Ort befindliche – On-Premise-Personalmanagementsystem übergeben.

2. Der Einstellungsprozess wird fortgesetzt. Der Kandidat erhält Systemzugang, Anmeldedaten und einen E-Mail-Account. Die IT wird angewiesen, den Kandidaten mit einem Laptop oder anderen Geräten auszustatten. Der Büromanager teilt dem Kandidaten einen Arbeitsplatz zu.

3. Der Einstellungsprozess wird abgeschlossen. Die Personalabteilung übergibt den Geschäftsprozess z.B. wieder zurück in die Cloud, wo die Daten des neuen Mitarbeiters mit einem cloudbasierten Leistungsmanagementsystem aktualisiert werden.

Cloud. On-Premise. Wieder Cloud: Das ist kein hypothetisches Zukunftsszenario. Dieses hybridisierte Verfahren ist durchaus etabliert und findet in vielen Organisationen nicht nur in der Personalabteilung, sondern auch in vielen anderen Abteilungen statt.

Um den Erfolg in einer hybriden Cloud-Umgebung zu gewährleisten, sollten sich Organisationen mit drei zentralen Problemen auseinandersetzen: Sicherheit, Service Level Agreements (SLAs) und Anwendungsintegration.

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