Store als Zeichen des Wandels

SAP-Software per Web und Kreditkarte

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

SAP beobachtet eine rege Nachfrage im eigenen Webshop für Software.
SAP beobachtet eine rege Nachfrage im eigenen Webshop für Software. (Bild: sapstore.com)

Der SAP Store wird globaler. Bis Jahresende sollen sich dort Einzelpersonen, Start-ups und KMU aus 100 Ländern per Kreditkarte mit Business-Software eindecken können.

Bis Ende 2016 soll der SAP Store Kreditkartenzahlungen aus 100 Ländern akzeptieren – bislang sind es 32. Auf der Plattform bietet SAP eigene Software sowie Programme von Partnern online zum Kauf an und wirbt damit um neue Kundengruppen, wie Einzelpersonen, Start-ups oder KMU.

Schon jetzt berichtet der im Mai 2015 gegründete Geschäftsbereich SAP Digital über eine rege Nachfrage. So hätten bislang 1,3 Millionen Nutzer den Store besucht und dabei mehr als 10.000 Bestellungen aufgeben. Das beinhaltet allerdings auch kostenlose Angebote; wieviele genau, schlüsselt der Anbieter nicht auf.

Neben kostenlosen Testversionen gibt es im Store auch Programme, die sich per In-App-Payment bequem um weitere Funktionen erweitern lasse. Zum aktuellen Angebot gehören:

  • SAP Digital CRM (früher: SAP Digital for Customer Engagement) – laut Anbieter eine einfache und leistungsstarke Lösung für digitalisierte Abläufe bei Sales, Service und Marketing.
  • SAP Lumira, Standard – eine Lösung mit der Anwender Daten aus beliebigen Quellen extrahieren, analysieren und visualisieren können.
  • Nutzerbasierte Pakete für die SAP HANA Cloud Platform – damit könnten beispielsweise vorhandene SAP-Anwendungen kostengünstig und bequem für die Cloud erweitert werden.
  • E-Learning-Angebote des SAP Learning Hub.

Per PayPal können Anwender im SAP Store schließlich Partnerangebote erwerben. Das Portfolio beinhaltet Produkte für Business Analytics, mobile Apps, Cloud-Lösungen sowie andere Software und Services für persönliche Produktivität und Geschäftsprozesse. Als aktuellen Neuzugang bewirbt SAP die mit SAP BusinessObjects Dashboards verknüpfte Software CMaps von Centigon Solutions. Mit der Lösung können Anwender Kartendaten visualisieren und Standortdaten von Unternehmen auswerten.

Jonathan Becher, Chief Digital Officer der SAP und Leiter von SAP Digital, kommentiert: „Wir bei SAP wandeln uns, weil sich auch die Erwartungen unserer Kunden wandeln. Damit meine ich auch Kunden, die nicht traditionell zu unserem Kundenstamm gehören – Einzelpersonen, Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen oder auch Abteilungen in großen Unternehmen“.

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