Salesforce hat auf der Dreamforce 2023 die Einstein 1 Plattform angekündigt. Sie beinhaltet neue Funktionen für Data Cloud und Einstein, die alle auf dem Metadaten-Framework von Salesforce aufbauen. Unternehmen können damit sämtliche Daten sicher mit dem KI-gestützten CRM verbinden und KI-gestützte Apps mit Low-Code erstellen.
„Jetzt ist jeder ein Einstein“: Salesforce-CEO Mark Benioff stellt auf der Dreamforce 2023 die Einstein 1 Plattform vor, Grundlage für die nächste Generation aller Salesforce CRM-Anwendungen.
Einstein 1 bildet die Grundlage für die nächste Generation aller Salesforce CRM-Anwendungen und umfasst jetzt Einstein Copilot – einen dialogbasierten KI-Assistenten sowie das zugehörige Entwicklungswerkzeug Einstein Copilot Studio. Zugleich stellt Salesforce die Einstein 1 Data Cloud bereit, die nativ in die Einstein 1 Plattform integriert ist.
Neuer Assistent auf Basis von Einstein
Die Echtzeit-Hyperscale-Daten-Engine „Data Cloud“ vereinigt und harmonisiert Kundendaten, Unternehmensinhalte, Telemetriedaten, Slack-Konversationen und andere strukturierte und unstrukturierte Daten. Die Plattform verarbeitet bereits 30 Billionen Transaktionen pro Monat und verbindet und harmonisiert jeden Tag 100 Milliarden Datensätze.
(Bild: Salesforce)
Einstein Copilot ist ein neuer und vertrauenswürdiger, sofort einsatzbereiter dialogbasierter KI-Assistent, der in die Benutzeroberfläche jeder Salesforce-Anwendung integriert sein wird. Der Assistent soll die Produktivität steigern, indem er Nutzer direkt in ihren Arbeitsprozessen unterstützt. Er ermöglicht ihnen, Fragen in natürlicher Sprache zu stellen, um relevante und vertrauenswürdige Antworten zu erhalten, die auf sicheren, proprietären Unternehmensdaten aus der Salesforce Data Cloud basieren. Das heißt, zunächst verarbeitet Copilot keine öffentlichen Daten. Das ist ganz im Sinne eines Kunden, der mit ChatGPT solche öffentlichen Daten verwenden kann, aber mit Einstein Copilot mehr Nutzen aus den eigenen Unternehmensdaten, die sich in der Salesforce Cloud befinden, für seine Mitarbeiter ziehen will.
Das Einstein Copilot Studio sei eine einfache neue Möglichkeit für Unternehmen, Einstein Copilot mit spezifischen Eingabebefehlen, Fähigkeiten und KI-Modellen anzupassen. Einstein Copilot Studio biete zudem die Möglichkeit, Einstein Copilot für die Nutzung in anderen verbraucherorientierten Kanälen wie Webseiten, Echtzeit-Chat, Slack, WhatsApp oder SMS zu konfigurieren. Slack ist eine Tochterfirma und Applikation, die in alle Salesforce Clouds integriert ist.
Einstein Copilot und Einstein Copilot Studio sollen diesen Herbst in die Pilotphase gehen. Sie werden innerhalb des Einstein Trust Layers arbeiten, einer sicheren, nativ in Salesforce integrierten KI-Architektur. Diese soll Unternehmen in die Lage versetzen, qualitativ hochwertigere KI-Ergebnisse zu generieren. Denn die Antworten basieren auf den eigenen Kundendaten in einem geschützten Raum – so werden die Datenschutz- und Sicherheitsstandards des Unternehmens eingehalten. Daten lassen sich maskieren oder anonymisieren, die Belange des Datenschutzes werden ebenso berücksichtigt wie die Prüfung auf verdächtige oder unerwünschte Inhalte.
Vertrauen und Datenschutz
Der Trust Layer in Einstein Copilot prüft riskante und vertrauliche Inhalte, bevor sie von Copilot verwendet werden dürfen, so etwa im Rahmen des Datenschutzes.
(Bild: Matzer - Salesforce)
Einstein Trust Layer ist laut Salesforce eine sichere KI-Architektur, die nativ in die Salesforce-Plattform integriert ist. Einstein Trust Layer wurde für Sicherheitsstandards auf Konzernebene entwickelt und ermöglicht es Teams, von generativer KI zu profitieren, ohne ihre Kundendaten zu gefährden. Gleichzeitig können Unternehmen ihre vertrauenswürdigen Daten nutzen, um generative KI-Reaktionen zu verbessern. Der Trust Layer bedeutet keine Vorratsdatenspeicherung sowie den Schutz von personenbezogenen Daten: Unternehmen könnten sicher sein, dass ihre Daten niemals von Drittanbietern für LLM gespeichert werden, verspricht Salesforce. Gleichzeitig bietet die Maskierung personenbezogener Kundendaten (PII) zusätzlichen Datenschutz.
Für Unternehmen ist der Schutz vor markengefährdenden Inhalten und die Compliance-gerechte KI-Überwachung von großer Bedeutung. Ein Large Language Model (LLM) mit Sicherheitsdetektor schütze vor toxischen Inhalten und Risiken für Marken, indem es KI-generierte Inhalte „bewertet“ und die Sicherheit der Antworten gewährleistet. Darüber hinaus werde jede KI-Interaktion in einem sicheren, überwachten Prüfpfad erfasst, der Unternehmen Transparenz und Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten bietet.
Integration in Prozesse und Apps
Einstein Copilot basiert auf den sicheren Daten aus der Einstein 1 Data Cloud, einschließlich Kundendaten, Unternehmensinhalten, Telemetriedaten, Slack-Konversationen und anderen strukturierten und unstrukturierten Daten. So wird sichergestellt, dass die Lösung gut informierte und genaue Entscheidungen unterstützt. Diese Cloud-Inhalte werden ebenfalls durch den Trust Layer gefiltert, bevor der Copilot sie laden darf.
Bisherige generative KI-Copilot-Lösungen mussten laut Salesforce als separate Anwendung ausgeführt werden, waren nicht in den Arbeitsauflauf integriert und konnten die vertrauenswürdigen Unternehmensdaten nicht einfach und sicher nutzen, um relevante oder konsistente Ergebnisse aus großen Sprachmodellen zu generieren. Einstein Copilot sei jedoch nativ in das führende KI-CRM von Salesforce integriert und greife auf Daten aus jeder Salesforce-Anwendung zu, um genauere KI-gestützte Empfehlungen und Inhalte zu generieren. Diese Anwendungen sind Vertrieb, Service, Marketing, Handel (E-Commerce), Entwicklung und Analytics mit Tableau.
Stand: 08.12.2025
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Apropos Tableau: Diese Cloud-Anwendung soll einen schnellen Übergang von Rohdaten zu verwertbaren Erkenntnissen in einer dialogorientierten Oberfläche ermöglichen. Datenanalysten werden laut Salesforce dank des dialogbasierten Assistenten produktiver, der eine schnellere Datenexploration ermögliche. Sie könnten schnell relevante Visualisierungen auf Grundlage von Best Practices erstellen, sich wiederholende Aufgaben automatisieren und die Datenkuration effizienter gestalten. Das Bereinigen und Aktualisieren von Datenbeständen gehört seit jeher zu Tableaus Grundfunktionen. Ohne gute Daten kann es auch keine gute KI geben.
Hohe Anpassungsfähigkeit
Das Einstein Copilot Studio erlaubt das einfache Anpassen vertrauenswürdiger KI-Assistenten. Es umfasst einen Prompt Builder (für Eingaben), einen Skills Builder (benutzerdefinierte KI-gesteuerte Aktionen) und zudem einen Model Builder (Salesforce-eigenen LLMs auswählen oder bevorzugte prädiktive sowie generative KI-Modelle von Partnern integrieren).
Unternehmen können laut Salesforce das neue Einstein Copilot Studio nutzen, um den KI-Assistenten Einstein Copilot mit relevanten Aufforderungen, Fähigkeiten und KI-Modellen für die Erledigung bestimmter Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, Service, Marketing, Commerce und IT anzupassen.
Embeddable Service
Unternehmen steht Einstein Copilot nicht nur innerhalb von Salesforce zur Verfügung, die Lösung lässt sich auch in allen kundenorientierten Kanälen einsetzen. So verbessern sie Kundeninteraktionen, indem KI-Assistenten in Websites eingebettet werden, um Echtzeit-Chats zu ermöglichen, oder indem sie in Messaging-Plattformen wie Slack, WhatsApp oder SMS integriert werden.