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Neues Business-IT-Alignment
Nuclos löst so ein weiteres Dilemma: das Unverständnis zwischen Business und IT – also zwischen den Fachanwendern, die eine Anwendung benötigen, und den Entwicklern, die sie bereitstellen sollen. Bisher war dieser Prozess von der Beschreibung einer Anforderung über die Umsetzung bis hin zur Bereitstellung der produktiven Anwendung äußerst zeit- und kostenintensiv. Und dabei besonders fehleranfällig. Was tun, wenn sich in der Zwischenzeit – in der Regel Wochen, Monate oder Jahre – die Anforderungen der Fachabteilungen verändert oder von Entwicklern missverstanden wurden?
Der Baukasten bringt hier eine neue Qualität in diese Zusammenarbeit. Er umfasst bereits alle Bausteine und möglichen Abläufe zur Abbildung beliebiger Geschäftsprozesse und Anforderungen für Unternehmenssoftware. Dabei sind immer wiederkehrende Grundfunktionalitäten bereits für den Einsatz vorbereitet, während individuelle Unternehmensprozesse und Abläufe mithilfe von Metadaten beschrieben werden. Sie lassen sich ausschließlich durch Konfiguration auf konkrete Anwendungsfälle einstellen.
Diese Bausteine können durch den Nutzer selbst intuitiv und in wenigen Tagen zu fertigen ERP Lösungen, zu so genannten Nuclets, zusammengesetzt werden. Der Fachanwender selbst bildet seine Prozesse auf dem unbelasteten System ab, kann sie jederzeit zur Laufzeit auch wieder verändern und so genau an die Anforderungen des Unternehmens anpassen. Er beschreibt zum Beispiel über grafische Editoren intuitiv einen Prozessablauf und schafft damit – ganz automatisch – ausführbare Prozesse.
Das Modell kann ohne weiteres technisches Design, mithilfe eines Interpreters sofort ausgeführt, fachlich überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Und das sogar zur Laufzeit des Systems. Die IT stellt dem Anwender dafür mit dem Baukasten ein sicheres Gerüst zur Verfügung.
Das Ende der Schatten-IT
Das Unternehmen ist damit in die Lage versetzt, sich selbst zu helfen und ein ERP-System einzuführen, das seine Prozesse so umsetzt, dass der eigene Wettbewerbsvorteil verstärkt und nicht untergraben wird.
Baukasten-orientierte ERP-Lösungen wachsen mit dem Unternehmen mit, sind beliebig skalierbar und passen sich flexibel an die Anforderungen an, anstatt das Unternehmen dazu zu zwingen, sich an die Software anzupassen. Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Releasewechsel oder Systemmigrationen gehören damit der Vergangenheit an.
Und noch ein weiterer positiver Nebeneffekt lässt sich beobachten: Die in Nuclos abgebildeten Geschäftsprozesse laufen zuverlässiger und transparenter ab, weil sie zum Beispiel durch im System verankerte Workflows von allen Beteiligten verbindlich eingehalten werden müssen. Dies sorgt für eine höhere Prozessqualität und Effizienz im Unternehmen. Diese positiven Auswirkungen verstärken sich, wenn immer mehr Anforderungen mit Nuclos abgedeckt und auf derselben Basis umgesetzt werden. Auch die Datenkonsistenz erhöht sich mit jedem neuen Nuclet. Das System wächst einfach mit den Unternehmensanforderungen mit. Prozessbrüche, inkonsistente Datenhaltung oder Schatten-IT-Lösungen à la Excel oder Access verschwinden so nach und nach aus dem Unternehmen.
weiter mit: Emanzipierte Fachanwender und entlastete ITler
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