Neue Services vorgestellt

Oracle erweitert sein Cloud-Portfolio

| Redakteur: Moritz Müller

Oracle erweitert seine Cloud.
Oracle erweitert seine Cloud. (Bild: jijomathai-Fotolia.com)

Der US-amerikanische IT-Spezialist Oracle hat auf einer Live-Veranstaltung in Redwood Shores, am Hauptsitz von Oracle, neue Erweiterungen seiner Cloud-Plattform vorgestellt. Mit diesen will das Unternehmen seinen Kunden einen umfangreicheren Service bieten.

Vor der eigentlichen Vorstellung wurden einige Kennzahlen zur Oracle Cloud bekanntgegeben: 70 Millionen Anwender nutzen das Angebot und jeden Tag werden rund 33 Milliarden Transaktionen über die Cloud abgewickelt. Auf 54.000 Geräten laufend, verwaltet die Oracle Cloud 700 Petabytes an Speicherkapazität in 19 Rechenzentren weltweit, zwei davon – Frankfurt und München – in Deutschland.

Starkes Wachstum der Cloud-Angebote

Larry Ellison, Chairman of the Board und CTO, betont vor allem das starke Wachstum Oracles allein im letzten Quartal. „Oracle wächst wirklich schnell. Im letzten Quartal konnten wir SaaS- und PaaS-Angebote im Wert von 426 Millionen US-Dollar verkaufen, das entspricht einer 200-prozentigen Steigerung gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.“

Robert Mahowald, Program Vice President für Cloud-Software, hebt vor allem hervor, dass Oracle mit der neuen Programmerweiterung alle wichtigen IT- und Abteilungsanforderungen erfülle. Kunden der Oracle-Plattform erhielten nun Zugang zu Funktionen für die Applikationsentwicklung und -bereitstellung, das Daten-Management, Big-Data-Analysen, Integration und Mobile aus einer Hand.

Neue Erweiterungen für Oracle Cloud

Neben den Unternehmenszahlen lag der Fokus der Oracle-Veranstaltung auf den neuen Services, die das Unternehmen vorstellte.

  • Mit dem „Oracle Database Cloud – Exdata Service“ will Oracle es seinen Kunden ermöglichen, Datenbanken mit dem gleichen Funktionsumfang wie im eigenen Rechenzentrum auch in der Cloud zu nutzen. Dabei sollen die Oracle-Datenbanken zu 100 Prozent kompatibel zu denen sein, die im Unternehmen direkt eingesetzt werden.
  • Der „Oracle Archive Storage Cloud Service“ bietet Speicherkapazität für Anwendungen und Arbeitsergebnisse, die eine Langzeitspeicherung erfordern und wurde vor allem für Daten konzipiert, auf die nur unregelmäßig zugegriffen werden muss. Als Beispiel hierfür nannte Oracle Finanzdaten, medizinische Archive oder bedeutende kulturelle und historische Inhalte.
  • Für Aufgaben in Hadoop und NoSQL-Datenbanken ist „Oracle Big Data Cloud Service“ und „Big Data SQL Cloud Service“ vorgesehen.
  • Zur Vereinfachung der Integration zwischen Cloud-Anwendungen und denen im eigenen Rechenzentrum stellte das Unternehmen den „Oracle Integration Cloud Service“ vor.
  • Der „Process Cloud Service“ gibt Geschäftsanwendern die Möglichkeit an die Hand, die digitale Automatisierung von Prozessanwendungen, selbst weiter zu entwickeln und einzuführen, und zwar unabhängig von der IT-Abteilung. Die Process Cloud gestattet es dem Geschäftsanwender, den kompletten Lebenszyklus eines Geschäftsprozesses zu verwalten und verwertbare Informationen zum Zustand eines Prozesses und den Service-Level-Agreements zu erhalten. Damit können Geschäftsanwender mobile Zugänge zu Workflows schaffen, manuelle Prozesse automatisieren und SaaS-Anwendungen anpassen.
  • Der „Mobile Cloud Service“ soll es Unternehmen vereinfachen, ihre Anwendungen mobil zu machen, indem er die Komplexität der dafür benötigten Backend-Infrastruktur reduziert. Mit dem Mobile-Backend-as-a-Service (MBaaS) können Unternehmen mobile Apps entwickeln, die mit dem Backend-System in der Cloud verbunden sind.

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