Deutscher Open-Source-Verband mit Namenszusatz

Offene Standards als Basis digitaler Souveränität

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Offene Standards sollen den Weg für den digitalen Wandel in Deutschland ebnen.
Offene Standards sollen den Weg für den digitalen Wandel in Deutschland ebnen. (Bild: © Imillian - stock.adobe.com)

Der Verband der deutschen Open-Source-Industrie, Open Source Business Alliance (OSB Alliance) verwendet ab sofort den Namenszusatz „Bundesverband für digitale Souveränität e.V.“.

Spätestens seit dem Digitalgipfel 2018 beherrsche das Schlagwort „Digitale Souveränität“ sowohl die digital- als auch die industriepolitische Diskussion. Viele Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft hätten erkannt, dass nicht nur Einzelpersonen und Gesellschaft, sondern auch staatliche Institutionen und Unternehmen in Deutschland und Europa Gefahr laufen, die Kontrolle über die von ihnen generierten Daten zu verlieren oder hätten diese schon verloren, so der Verband.

Aus Sicht der OSB Alliance seien aber Open-Source-Software und offene Standards notwendige und wesentliche Voraussetzungen für digitale Souveränität – Ideen, die der Verband schon seit vielen Jahren vertrete. Um diese Zielsetzung der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bewusster zu machen und zur Betonung dieses Standpunktes hat die OSB Alliance ihren Namen erweitert. Künftig nennt sich der Verband „Open Source Business Alliance (OSB Alliance) - Bundesverband für digitale Souveränität e.V.“.

Der bundesweite Interessenverband vertritt rund 160 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 10.000 Mitarbeiter beschäftigen und jährlich mehr als 1,7 Mrd. Euro erwirtschaften. (Stand 09/18). Gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Anwenderorganisationen setzt sich der Verband dafür ein, die zentrale Bedeutung von Open-Source-Software und offenen Standards für einen erfolgreichen digitalen Wandel im öffentlichen Bewusstsein nachhaltig zu verankern. Zudem sollen Innovationen im Bereich Open Source vorangetrieben werden. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Open Source als Standard in der öffentlichen Beschaffung und bei der Forschungs- und Wirtschaftsförderung zu etablieren.

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