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Beispiel: Migration auf Windows 7
Dabei ist der Moment, sich daran zu machen, eine Softwarestrategie zu entwickeln, derzeit besonders günstig. Nach der Zurückhaltung in Bezug auf Windows Vista steht bei vielen Unternehmen jetzt die Migration auf Windows 7 bevor. Microsoft hat den Support für Windows XP SP2 eingestellt. Eine solche Migration zieht eine Reihe von strategischen Entscheidungen nach sich, welche die Softwareausstattung im Gesamten betreffen. Nur mit einer Migration des Betriebssystems ist es schließlich nicht getan.
Zunächst muss dafür die Basis gelegt werden: Im Zentrum steht dabei die Transparenz der aktuellen Situation, das bezieht in vielen Fällen auch die Historie ein. Auf Seiten der Technik ist letztlich eine Inventur der aktuell genutzten und installierten Softwareprodukte notwendig. Auf der kaufmännischen Seite muss eine Analyse der existierenden und der historischen Lizenzrechte (Lizenzverträge und Lizenzen) durchgeführt werden.
Software Asset Management als Strategie
Ein Schlüsselelement ist dabei das sogenannte Software Asset Management (SAM). Im Wesentlichen geht es hier um den zielgerichteten und geplanten Umgang mit Softwarelizenzen, um kosteneffizient zu arbeiten und ein rechtliches Risiko zu vermeiden. Es geht also um das gesamtheitliche Management sowohl der kaufmännischen, als auch der technischen Aspekte. Software Asset Management ist das Zusammenspiel aus Prozessen und der Infrastruktur, also der Technik.
Ein Software Asset Management stellt möglichst kontinuierlich die Software-Compliance des Unternehmens sicher.
Auf dieser Basis kann eine Softwarestrategie entwickelt werden, um sicher und kostenoptimiert genau die richtigen Lizenzen zu den richtigen Konditionen zu erwerben. Dabei vermeidet das Unternehmen in der Entscheidungsfindung die Abhängigkeit von einem Hersteller.

Softwarelizenzen der verschiedensten Hersteller stellen ein extrem komplexes Umfeld dar, in dem sich viele Unternehmen nur sehr schwer zurechtfinden. Ein spezialisierter Dienstleister kann dieses fehlende Know-how bereitstellen und so dafür sorgen, dass der Prozess effizienter funktioniert. Wichtig ist dabei immer, eine den Anforderungen des Kunden angepasste Vorgehensweise einzuschlagen. Etwaiger Aufwand muss sich in der richtigen Relation bewegen. Speziell hier zahlt sich umfangreiche Erfahrung aus. Oftmals ist es aber auch gerade der Blick von außen und ein eventuelles „Benchmarking“ gegen andere Unternehmen, das den richtigen Weg aufzeigt.
Um ein Software Asset Management und damit eine Softwarestrategie zu entwickeln, braucht ein Unternehmen auch nicht zwingend extra Personal. Viele der involvierten Rollen und Verantwortlichkeiten existieren bereits in den Unternehmen, sie müssen nur zielgerichteter auf das Thema SAM ausgerichtet werden. In vielen Fällen kann hier sogar Personal eingespart und an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden. In der Regel ist ausschließlich in der Implementierungsphase mit erhöhtem Aufwand zu rechnen.
weiter mit: Hohes Einsparpotenzial
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