Asamer Baustoffe AG richtet virtuelle Desktops ein Mit Citrix auch während der Covid-19-Krise handlungsfähig bleiben

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Auch nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnte die Asamer Baustoffe AG (ABAG) ihren Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung aufrechterhalten, denn innerhalb von nur zwei Tagen richtete der Baustoffhersteller Homeoffice-Arbeitsplätze für rund 250 Mitarbeiter ein.

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Durch die schnelle Einrichtung virtueller Arbeitsplätze mit Citrix Workspace konnte die Asamer Baustoffe AG nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und war für Kunden immer erreichbar.
Durch die schnelle Einrichtung virtueller Arbeitsplätze mit Citrix Workspace konnte die Asamer Baustoffe AG nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und war für Kunden immer erreichbar.
(Bild: Asamer Baustoffe AG)

Als im März 2020 wegen der Covid-19-Pandemie strenge Ausgangsbeschränkungen in Österreich in Kraft traten, betraf dies auch das Geschäft der ABAG-Gruppe. Die Arbeit auf vielen Baustellen konnte zwar – unter Einhaltung der entsprechenden Abstands- und Hygienevorschriften – weiterlaufen. Allerdings war das Unternehmen angehalten, möglichst allen Büromitarbeitern das Arbeiten von zu Hause zu ermöglichen.

Die Asamer Baustoffe AG Gruppe (ABAG-Gruppe) ist Spezialist für hochwertige Roh- und Baustofflösungen mit Kernkompetenzen Beton und Zement. Zur Firmengruppe zählen heute elf Unternehmen mit insgesamt rund 450 Mitarbeitern in den Kernländern Österreich, Slowakei und Bosnien-Herzegowina sowie den angrenzenden Märkten.

Business Continuity sicherstellen

„Wir haben die Verantwortung für die Gesundheit unserer Kollegen und Kunden von Anfang an sehr ernst genommen“, berichtet Christian Katterl, Teamleader Technical IT bei ABAG. „Daher machten wir uns sofort daran, eine praktikable Homeoffice-Lösung umzusetzen. Unser Ziel war, dass alle Kollegen möglichst sicher und produktiv weiterarbeiten können.“

Aus technischer Sicht war die neue Situation für die IT-Abteilung keine allzu große Herausforderung. ABAG hatte bereits seit mehreren Jahren eine Citrix-Infrastruktur im Einsatz, um Desktops und Anwendungen virtualisiert im Rechenzentrum zu betreiben. Ein großer Teil der Büro-Anwender arbeitete nicht mehr an PCs, sondern an Thin Clients. Geschäftsanwendungen wie die Office-Software und das ERP-System wurden den Anwendern über Citrix Virtual Apps and Desktops zentral bereitgestellt. Es habe zwar schon immer Anwender gegeben, die die Citrix-Lösung nutzten, um von zu Hause oder unterwegs auf ihren Arbeitsplatz zuzugreifen. „Neu war für uns allerdings, dass jetzt nahezu alle Kollegen im Homeoffice arbeiten sollten – und dies zum Teil auch mit privaten Endgeräten“, erläutert Katterl.

Mit den Technologien von Citrix ließen sich die neuen Anforderungen schnell erfüllen. Mitarbeiter, die zu Hause einen privaten PC oder Laptop hatten, installierten auf dem Endgerät die Citrix Workspace App. Nach einer einmaligen Anmeldung erhielten sie sofort Zugang zu ihrem digitalen Arbeitsplatz. Allen anderen Mitarbeitern stellte die IT-Abteilung leihweise Firmen-Notebooks oder Thin Clients zur Verfügung. Diese wurden so vorkonfiguriert, dass sie sich automatisch mit der Citrix-Umgebung verbinden.

Um die Sicherheit musste sich ABAG keine Sorgen machen. Der Zugriff auf die internen IT-Ressourcen aus dem Homeoffice ist mehrfach abgesichert, indem Citrix Gateway Appliances im Rechenzentrum von ABAG die gesamte Kommunikation verschlüsseln. Zusätzlich wird der Zugang durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung auf Basis von Google Authenticator geschützt. Citrix Gateway unterstützt außerdem die Anmeldung mit Einmal-Passwörtern von Google Authenticator, „out of the box“, wie Katterl erklärt.

Schneller Wechsel ins Homeoffice

Die IT-Abteilung richtete innerhalb von nur zwei Tagen 250 Homeoffice-Arbeitsplätze für die Kollegen ein. Zusätzliche PCs oder Notebooks mussten dafür nicht beschafft werden. Der Bedarf konnte vollständig mit vorhandenen Firmenrechnern und privaten Endgeräten abgedeckt werden. Auch Investitionen in mehr Netzwerkbandbreite oder Hardware im Rechenzentrum waren nicht erforderlich. ABAG hatte die vorhandene Citrix-Infrastruktur ohnehin so dimensioniert, dass nahezu alle Mitarbeiter gleichzeitig auf den Servern arbeiten können. Zudem war die Umgebung von vorneherein komplett redundant ausgelegt und über zwei unterschiedliche Carrier mit dem Internet verbunden. Die zusätzliche Last durch den Anstieg der Remote-Zugriffe konnte so gut aufgefangen werden.

„Aus Administratorsicht war es auf jeden Fall ein großer Vorteil, dass wir nicht auf klassische VPN-Technologie gesetzt hatten“, ergänzt Katterl. „Wir sparten uns so die aufwändige Installation von VPN-Clients auf den Endgeräten. Gleichzeitig konnten wir so hohe Latenzen vermeiden, wie sie beim Zugriff auf interne Ressourcen via VPN häufig auftreten.“

Anwender profitieren von verlässlicher User Experience

Die IT-Abteilung stellte mit der Citrix-Lösung sicher, dass die Anwender auch zu Hause in ihrer vertrauten Desktop-Umgebung arbeiten und alle Anwendungen und Ressourcen wie gewohnt nutzen können. Der Zugriff auf Netzwerklaufwerke beispielsweise erfolgt mit Citrix Files, einer Komponente von Citrix Workspace, genauso performant und zuverlässig wie im Büro. Die Netzwerklaufwerke lassen sich nahtlos in den lokalen Desktop einbinden, ohne dass sensible Daten das Rechenzentrum verlassen. Ebenfalls möglich ist das sichere Drucken im Homeoffice. „Mit einer VPN-Lösung hätten wir private Netzwerk-Drucker nicht einbinden können, ohne eine Sicherheitslücke zu riskieren“, so Katterl.

Die Mitarbeiter der ABAG-Gruppe wechselten somit reibungslos ins Homeoffice und konnten sofort produktiv weiterarbeiten und alle anstehenden Aufgaben und Kundenanfragen zügig erledigen. Durch den uneingeschränkten Zugriff auf alle IT-Ressourcen konnten Projekte wie geplant weiterlaufen. Für Besprechungen und Meetings werden nun Video-Calls über Microsoft Teams angesetzt. „Gerade die Kollegen, die zum ersten Mal im Homeoffice arbeiten, sind überrascht, wie gut das alles funktioniert“, erklärt der Teamleader Technical IT.

Work from Home: Ein Modell mit Zukunft

„Wir haben mit der Citrix-Lösung die richtige Balance zwischen Sicherheit und Benutzerkomfort gefunden“, resümiert Christian Katterl. „Meine Kollegen sind sehr froh, dass sie auch in dieser Ausnahmesituation weiterarbeiten können, und haben uns viel positives Feedback gegeben. Gleichzeitig hat unsere Geschäftsführung wahrgenommen, dass wir auf die richtige Strategie und den richtigen Partner gesetzt haben. Ich bin daher überzeugt, dass das Work-from-Home-Modell auch in Zukunft eine wichtige Rolle für unser Unternehmen spielen wird.“

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