Cloud für die Kreativindustrie

Marketing-Kampagnen aus der europäischen Cloud

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Anbieter zum Thema

Die Datensicherheit spielt zwar für die meisten Agenturen keine große Rolle. Doch falls zum Beispiel Banken oder Behörden zum Kundenkreis gehören, sollten sie ein Augenmerk darauf haben. Führende Hosting-Anbieter setzen heute zuverlässige Schutzmaßnahmen ein, die weit besser sind als in so manchem firmeneigenen Rechenzentrum.

Details und Statistiken zum Rackspace-Rechenzentrum in Crawley (UK) zeigt diese Infografik.
Details und Statistiken zum Rackspace-Rechenzentrum in Crawley (UK) zeigt diese Infografik.
(Bildquelle: Rackspace)

Support und Abrechnung

Die reine Auslagerung der Infrastruktur bildet jedoch nur einen Teil der Lösung, mindestens genauso wichtig sind Management und Support. Für die meisten Agenturen kommt dabei nur eine „Managed Cloud“ in Frage, da sie sich möglichst stark auf ihre kreativen Tätigkeiten konzentrieren wollen. Diese sollte vom Anbieter perfekt auf die Bedürfnisse der Agentur zugeschnitten sein und von ihm betrieben werden. Managed heißt aber auch: persönliche Ansprechpartner und Betreuung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Der optimale Cloud Provider unterstützt dabei nicht nur bei der Technologie, sondern auch bei Design, Aufbau und operativem Management der Cloud-Anwendung.

Agenturen sollten dabei mit einem Anbieter zusammenarbeiten, der ausschließlich tatsächlich genutzte Leistungen auf Stundenbasis abrechnet. Die Devise lautet hier „Pay as you go“. Die Agentur bezieht anfangs meist eine mindestens notwendige Infrastruktur wie Server, Speicherkapazitäten und Datenbanken. Damit sichert sie den Zugriff auf die Ressourcen. Fällt die Auslastung höher aus oder treten Volumenspitzen auf, werden sofort zusätzliche Ressourcen zugeteilt und die Leistungen hochgefahren – und anschließend je nach Bedarf wieder zurückgefahren. Erfüllt der Cloud-Anbieter alle genannten Kriterien, ist die Agentur hervorragend für die aktuellen und künftigen Anforderungen gerüstet.

Details zum neuen Rackspace Data Center in Crawley, England

Im April dieses Jahres hat Rackspace sein weltweit zehntes Rechenzentrum in der Nähe von London eröffnet. Auf über 12.000 Quadratmetern Gesamtfläche steht hier eine Rechenzentrumsinfrastruktur auf Basis modernster Umweltstandards und aktuellster Technologien zur Verfügung. Mit einer Gesamtkapazität von 6 Megawatt finden dort bis zu 50.000 Servereinheiten Platz. Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie so ein Datacenter aussieht, werfen Sie einen Blick in unsere Bildergalerie.

Die grüne Cloud von Rackspace
Bildergalerie mit 21 Bildern

Enrique Nuñez ist Marketing Manager DACH bei Rackspace.
Enrique Nuñez ist Marketing Manager DACH bei Rackspace.
(Bildquelle: Rackspace)
Das Rechenzentrum in Crawley, United Kingdom ist laut Rackspace ein „eco-friendly Data Centre“ mit einem doch sehr beachtlichen PUE-Wert von 1,15 (Power Usage Effectiveness). Im Durchschnitt kommen Rechenzentren heutzutage auf einen Wert von 1,7, so Rackspace.

Damit betreibt Rackspace momentan insgesamt zehn Rechenzentren, verteilt auf vier Kontinente. Mit dem neuen Standort in West Sussex, England, möchte der Anbieter von Managed Services vorrangig Kunden aus Europa bedienen. Das jüngste Rechenzentrum entstand in Partnerschaft mit Digital Realty. Weitere Details zum Crawley Data Centre finden Sie in der Infografik und in einem Blog-Beitrag von Rackspace.

Ergänzendes zum Thema
Über den Autor und Rackspace

Enrique Nuñez ist seit mehr als 20 Jahren im Internet tätig und hat in dieser Zeit drei Startup-Unternehmen gegründet. Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet er als Marketingleiter bei Rackspace. Zuvor war er Agenturleiter bei Interwall Schweiz sowie Head of Business Development bei der Schober Information Group.

Über Rackspace:

Rackspace (NYSE: RAX) ist spezialisiert auf die Managed Cloud und eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, die enormen Chancen der Cloud zu nutzen, ohne dafür viele Fachleute unterschiedlicher komplexer Technologiebereiche einstellen zu müssen. Darüber hinaus ist Rackspace führend im Bereich hybride Clouds und damit in der Lage, jedem Unternehmen eine individuell zugeschnittene Lösung anbieten zu können. Das Unternehmen mit Sitz in San Antonio hat mehr als 200.000 Geschäftskunden, die es von Rechenzentren auf vier Kontinenten aus versorgt.

** Dieser Beitrag erschien ursprünglich bei unserer Schwester-Publikation Marconomy (verantwortliche Redakteurin: Dr. Gesine Herzberger).

>> Zwei weitere Beispiele hochmoderner und ungewöhnlicher Rechenzentren <<

1. Cloud-Services für Europa aus dem Microsoft Mega DataCenter in Irland

Auch Microsoft ist in Sachen Energieeffizienz nicht untätig und hat unlängst eine zweite Ausbaustufe des größten Mega Datacenters außerhalb der USA in der Nähe von Dublin in Irland fertiggestellt: Schwerpunkt liegt auch hier in der natürlichen Kühlung. Fakten und Impressionen finden Sie in folgender Bildergalerie:

Das Microsoft Mega DataCenter in Dublin
Bildergalerie mit 7 Bildern

2. Paradebeispiel für die zivile Nutzung eines ehemaligen Militär-Bunkers

Eines der ungewöhnlichsten Rechenzentren, die die Insider-Redaktion jemals besuchen durfte, war ein ehemaliger Militärbunker der Schweizer Flugabwehr, versteckt und bombensicher inmitten eines Bergmassivs im Kanton Uri.

Die Bilder der nachfolgenden Galerie vermitteln einen guten Eindruck, wie man aus einem nicht mehr genutzten Militärkomplex ein innovatives, obendrein energieeffizientes und extrem sicheres Wirtschaftsgut erschaffen hat.

Zur Bilderstrecke des Deltalis Rechenzentrums im Schweizer Kanton Uri

Technische Details und Einsatzgebiete dieses Paradebeispiels für die zivile Nutzung einer ehemaligen Militär-Bunkeranlage inmitten der Schweiz lesen Sie hier:

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