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Elf Leitlinien für den ERP-Fitting-Check
Stimmt der Leistungsumfang? Ist das ERP-System zu mächtig, dann nutzen Sie verhältnismäßig wenig Funktionen, die Sie aber dennoch administrieren, betreiben und updaten müssen, was unnötig Kosten und Zeitaufwand bedeutet. Ist das ERP-System zu gering dimensioniert, ist der Aufwand für ergänzende Systeme zu groß, Prozess- und Workflowgestaltung sowie Modernisierungen sind nicht durchgängig möglich, es fehlt die Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette.
Wie flexibel können Sie reagieren?
Veränderte Marktbedingungen oder Geschäftsmodelle erfordern schon allein aus wirtschaftlichen Gründen insbesondere bei Business-Software schnelle Anpassungen in der Dimensionierung. Daher sollten es ERP-Systeme anhand ihrer IT-Architektur ohne Programmieraufwand oder Eingriffe in die grundlegende Implementierung erlauben, sehr einfach neue Funktionen einzusetzen, individuell zu verbinden oder abzuschalten.
Wie einfach wäre ein internationaler Standort anzubinden?
Expansion in neue Märkte, international enge Kooperationen oder Übernahmen erfordern Mehrsprachigkeit und weltweite Verfügbarkeit des ERP-Systems. Kann das ERP dies nicht leisten, werden übergreifend integrierte Prozesse über Standorte hinweg zum Problem und einer internationalen Geschäftstätigkeit sind von vorne herein technische Grenzen gesetzt.
Versteht Ihr ERP-Anbieter Sie wirklich?
Je mehr branchenspezifische Funktionen als Standard im ERP vorgesehen sind, um so einfacher gestalten sich Implementierung, Betrieb und künftige Modernisierung. Je weniger individuelle Programmierungen oder Anbindungen von Drittsystemen nötig sind, desto problemloser sind Systempflege und Updates. Zum anderen ist bei hoher Branchenorientierung im ERP sicher gestellt, dass der ERP-Anbieter ihr Geschäftsumfeld versteht und relevante Industriestandards auch bei künftigen Versionen berücksichtigt.
Wie viel Mobilität erlaubt Ihr ERP?
Mobile Unterstützung im Vertrieb, in der Instandhaltung, in der Lagerhaltung oder im Anlagenbetrieb wird immer mehr zum entscheidenden Faktor der Gesamtproduktivität. Wer zudem dezentrale Prozesse direkt in seine Geschäftsabläufe integriert, schafft die Voraussetzung für eine lückenlose Transparenz in Echtzeit über das Gesamtunternehmen. Dies verkürzt Reaktionszeiten, verbessert Analysen für beschleunigte Entscheidungen und ermöglicht optimierte Kundenorientierung. Diese Wettbewerbsfaktoren sollten realisierbar sein durch eine problemlose, rollenbasierte Anbindung von Notebooks, Smartphones und Handheld-Geräten an das ERP-System.
Kennen Sie Ihre Wertschöpfungskette?
Das Unternehmensmanagement benötigt für Entscheidungen und Planungen über ein Dashboard Zugriff auf lückenlos alle Vorgänge in Echtzeit – schließlich können Detailfragen bei Auswertungen einen erheblichen Unterschied bedeuten. Je vollständiger das ERP integriert ist, umso weniger blinde Flecken gibt es im Unternehmen und umso schneller und klarer sind Fehlentwicklungen und -entscheidungen erkennbar.
Worauf es bei einer erfolgreichen ERP-Strategie außerdem ankommt erfahren Sie auf der nächsten Seite
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